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Regionalliga

Jetzt ist der SSV Jahn richtig gefordert

Die Regensburger stehen vor einem knackigen Programm in den nächsten Wochen. Am Samstag kommt Burghausen zum Ostbayern-Derby.
von Felix Kronawitter, MZ

Thomas Kurz (links, hier gegen Ambergs Thomas Schneider) freut sich auf ein Wiedersehen mit alten Weggefährten.
Thomas Kurz (links, hier gegen Ambergs Thomas Schneider) freut sich auf ein Wiedersehen mit alten Weggefährten. Foto: Nickl

Regensburg.Seit dem elften Spieltag ist nun also auch der SSV Jahn Regensburg seine weiße Weste los in der Regionalliga Bayern. Doch die 1:2-Pleite beim TSV Rain/Lech haben Jahn-Coach Christian Brand und sein Team längst abgehakt. Beim Jahn blickt man nur nach vorne – und dabei vor allem auf ein knackiges Programm in den nächsten Wochen. Mit einem Sieg im Ostbayern-Derby gegen den SV Wacker Burghausen, am Samstag um 14 Uhr, wollen die Oberpfälzer gleich wieder in die Erfolgsspur zurückkehren.

„Das werden jetzt die Wochen der Wahrheit“, bringt es Brand auf den Punkt. Denn nach Burghausen wartet dann mit dem SV Schalding-Heining ein ähnlich hungriger Außenseiter wie Rain/Lech auf die Regensburger, bevor es zu Hause im großen Duell der Topfavoriten auf den Meistertitel, gegen den FC Bayern München II geht.

„Jetzt werden wir mit direkten Konkurrenten konfrontiert. Da müssen wir zeigen, was wir draufhaben“, sagt Brand, der erneut betont, dass sich die Regensburger weiter nur auf ihre Spiele und die eigenen Stärken konzentrieren und sich jetzt nicht groß dafür interessieren, was die Verfolger machen.

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Beachtliche Auswärtsbilanz

Den kommenden Gegner nimmt der Jahn-Trainer dabei aber natürlich schon immer etwas genauer unter die Lupe. „Burghausen hat auswärts erst eine Niederlage kassiert, das ist beachtenswert“, weiß Brand. Mit Christoph Burkhard habe Wacker einen ausgezeichneten Standard-Spezialisten in seinen Reihen. „Die haben schon viele Jungs, die was können“, warnt der Regensburger Coach vor Burghausen, die in der Liga vorne mitmischen und derzeit Rang vier einnehmen.

Auch beim Ligakonkurenten ist man mit dem Saisonstart sehr zufrieden: „Wir stehen jetzt genau da, wo wir hinwollen – nämlich vorne mitmischen“, sagt Trainer Uwe Wolf. Den Tabellenführer sieht der Wacker-Coach zwar klar in der Favoritenstellung, will aber nicht mit leeren Händen wieder nach Hause fahren. „Das Ostbayern-Derby hat einen hohen Stellenwert. Das wollen wir natürlich gewinnen“, gibt der 48-Jährige die Marschroute vor. Burghausen hat den sechsten Saisonsieg im Visier. Nach der zweiten Saisonniederlage gegen den 1. FC Nürnberg II kam Wacker zuletzt gegen Aschaffenburg und den FC Ingolstadt II nicht über ein Remis hinaus. Doch das ist kein Grund zur Sorge beim SVW: „Wenn uns vor der Saison jemand gesagt hätte, dass wir am 11. Spieltag vorne mit dabei sind, hätte das jeder unterschrieben“, sagt der Trainer des Tabellenvierten.

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Für zwei Kicker ist das Duell am Samstag ein besonderes Highlight. Ein ehemaliger Regensburger, der beim Jahn nie so richtig Fuß fasste, startet nämlich jetzt in Burghausen durch: Christoph Rech. Zur Winterpause in der Saison 2014/2015 noch ausgeliehen, stattete Wacker den 22-Jährigen zur neuen Spielzeit mit einem Zwei-Jahres-Vertrag aus. Beim SVW entwickelte sich Rech mittlerweile zum absoluten Stammspieler.

Wiedersehen mit Weggefährten

Auch Jahn-Defensivmann Thomas Kurz trifft auf alte Weggefährten. „Ich kenne einen Großteil der Mannschaft und das Trainerteam noch. Für mich persönlich ist das ein ganz besonderes Spiel“, sagt der 27-Jährige, der fünf Jahre in den Diensten von Wacker stand.

Nach der ersten Saisonpleite dürften beim Jahn wohl zwei neue Spieler ins Team rutschen. Marcel Hofrath, der seine Gelbsperre abgesessen hat, kehrt wohl in die Startelf zurück. Mit Kolja Pusch fehlt dieses mal aber erneut ein Jahn-Akteur gelbgesperrt. Thomas Paulus winkt dafür der erste Einsatz von Beginn an: „Er ist körperlich mittlerweile in einem Zustand, dass er von Beginn an spielen kann“, sagt Brand über den Defensivmann.

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