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Kegler kassieren bittere Niederlage

Die Superserie der SC-Herren ist in Hölzlebruck gerissen.
Von Dieter Waeber

Nils Deichner hatte vor der Partie die Befürchtung, dass das Team Probleme haben könnte.  Foto: Brüssel
Nils Deichner hatte vor der Partie die Befürchtung, dass das Team Probleme haben könnte. Foto: Brüssel

Regensburg.Einen herben Rückschlag mussten die SC-Männer in der Zweiten Bundesliga Süd/West durch die 2:6-Niederlage beim KSV Hölzlebruck hinnehmen. Dabei wurde die Befürchtung von Kapitän Nils Deichner wahr, der vor der Abreise in den Schwarzwald Bedenken hatte, mit der Bahnanlage nicht zurechtzukommen. So hieß der eigentliche Gegner nicht Hölzlebruck, sondern Asphaltanlage und dünne Kegel. Zudem lieferten die Gastgeber eine makellose Leistung ab. Das bewiesen teilweise unterirdische Leistungen des Ex-Tabellenführers.

Die Misere zeichnete sich im ersten Drittel noch nicht ab, als die Gastgeber beim 1:1 nach Sätzen mit 27 Kegeln in Führung gingen. Doch das änderte sich im zweiten Drittel, als das Gästeduo beide Punkte abgab und weitere 85 Kegel einbüßte.

Kapitän Deichner geriet gegen Jan Grieshaber bereits nach zwei Sätzen aussichtslos mit 280:327 ins Hintertreffen. Im dritten Satz verlor der SCler mit 128:147 komplett den Faden, holte aber zum Schluss nochmals nach 152:126 zum Gesamt von 560:560 auf. Parallel gelang Oskar Huth gegen Markus Ketterer erst mit dem letzten 154:133 Satz der Punktgewinn mit dem Gesamtresultat von 527:514.

In den Mittelpaarungen hielten die beiden SCler lange mit. Christoph Kaiser lag nach drei Sätzen bei 1:2 Punkten bei 13 Miesen gegen Kevin Raißer noch in Reichweite, kam dann aber nach 114:155 noch unter die Räder und musste mit enttäuschenden 509:566 Kegel passen. Michael Gesierich zeigte gegen Andreas Ketterer mit 144, 129, 135 und 124 eine ausgeglichene Serie, blieb jedoch bei jedem Satz immer ein paar Zähler hinter dem Gastgeber und gab mit 532:565 auch seinen Punkt ab.

Für ein Aufbäumen war es für die beiden Schlussspieler des SC bei 1:3 Punkten und 110 Kegeln Rückstand zu spät, zumal Jonas Urban gegen Martin Reichmann mit 112:139 startete. Danach zeigte der SCler aber ein beherztes Spiel und brachte es noch auf 560:583 Kegel. Der durchaus mögliche Punktgewinn blieb Urban verwehrt, da er mit etwas Pech Satz drei und vier mit 143:144 und 160:162 abgeben musste.

Parallel zeigte Taras Elsinger seine besondere Qualität, sich auch nicht von einer extremen Bahnanlage aus dem Konzept bringen zu lassen. Elsinger startete gegen Marc Grieshaber mit 152:124 und 154:131 und legte dann noch 148:136 zur SC-Bestleistung von 590:508 nach. Am Ende fehlten dem SC 53 Kegel zum Unentschieden oder zum Sieg, die wohl eindeutig bei den Ergebnissen unter 540 liegengeblieben sind. „Wir haben heute leider in der Anfangs- und Mittelpaarung zu viel Holz liegenlassen und konnten am Ende den Rückstand nicht mehr aufholen“, sagte Kapitän Deichner über die Niederlage.

Für den SC lautet die Devise jetzt: Schnell nach vorne schauen und auf das nächste schwere Auswärtsspiel in Hallbergmoos konzentrieren. Dort wollen die Kegler in zwei Wochen wieder gewinnen und die Niederlage wettmachen.

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