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REGENSBURG.

LG und LLC fahren mit Ambitionen nach Mainz

Die Telis-Frauen und auch die LLC-Senioren wollen auf das Podest bei den deutschen Meisterschaften.

42,195 Kilometer, ein Ziel: Mit leeren Händen möchten die LG Telis und der LLC nicht nach Hause fahren.Foto: dpa

Seit drei Jahren dient der Gutenberg-Marathon in Mainz als Schauplatz der deutschen Marathonmeisterschaften, auch diesen Sonntag werden am Rhein bis zu 9500 Läufer erwartet. Auch wenn man sich mittlerweile arrangiert hat, aus Oberpfälzer Sicht schmerzt der Termin noch immer ein wenig. Denn nur zwei Wochen später findet der Regensburg Marathon statt (23. Mai/24. Mai), dieses Jahr auch Austragungsort der Bayerischen Meisterschaften. „Aber da kann man nichts machen. Es gibt eben nur eine bestimmte Anzahl von Terminen“, sagt Hans Merkl vom Ausrichter LLC Marathon.

Nichtsdestotrotz treten zwei Regensburger Mannschaften in Mainz mit teils hohen Ambitionen an: Die Frauen der LG Telis Finanz und die Männer des LLC Marathon. Die Telis-Läuferinnen Veronika Ulrich, Mikki Heiß, Steffi Volke, Ulrike Mayer-Tancic und Conny Türk haben sich viel vorgenommen. Am Rhein möchten sie in der Mannschaftswertung ganz oben stehen. Das letzte Team-Gold gab’s 2007. In der Einzelwertung rechnen sich Ulrich, Heiß und Volke Plätze unter den ersten Zehn aus. Deutlich unter drei Stunden heißt die Losung für Volke, Mikki Heiß peilt eine Zeit unter 2:50 Stunden an – ihre Bestzeit steht derzeit bei 2:47.

Betreut von den Ehemännern

Begleitet und betreut werden die flotten Telis-Frauen von ihren Ehemännern. Allerdings ist der Einsatz von Conny Türk noch fraglich. Eine chronische Stoffwechselerkrankung macht der Athletin zu schaffen. „Wenn sie sich nur einigermaßen fit fühlt, kann sie nichts und niemand vom Start abhalten“, sagt LG-Teamchef Kurt Ring. Vielleicht gelingt es den Frauen sogar, den LG-eigenen Hausrekord (8:27 Stunden) zu brechen, den damals Katharina Kaufmann, Sophie Berkmiller und Daniela Arndt bei den Deutschen Meisterschaften 1997 in Regensburg holten. Es war der erste Marathon-Titel für die LG.

Mit an Bord ist außerdem Rieke Mayer-Tancic, die in der W 40 möglichst nahe an eine Zeit unter drei Stunden heranlaufen will und zusammen mit Ulrich und Heiß ein fast unschlagbares Seniorinnenteam bildet.

In der Altersklassenwertung ist auch der LLC Marathon vertreten. Ulf Sengenberger, Thomas Noell, Triathlet Thomas Hanel und Ekkehard Kraft starten in der M40. „Wenn’s normal läuft, dann ist für das Team ein Platz auf dem Podest drin, wenn’s gut läuft vielleicht sogar ganz oben“, sagt Hans Merkl. Der LLC-Läufer startet zusammen mit Georg Bayerl, Helge Groth und Helmut Schemm in der M45 und sieht seine Mannschaft als „heißen Kandidaten auf einen vierten Platz“.

Die Konkurrenz, besonders das von der M40 in die M45 gerutschte Team des SSC Königswinter, ist stark. Im Einzel rechnet sich nur Sengenberger etwas aus. In Regensburg wurde er vergangenes Jahr Dritter. Diesen Platz strebt er auch am Rhein an. Die äußeren Bedingungen – der Wetterbericht prognostiziert 24 Grad – liebt er. „Sengenberger ist ein Hitzeläufer wie auch der Bayerl“, sagt Merkl. Und trotzdem: „Schade ist es schon, nicht beim eigenen Marathon starten zu können, will man bei der DM dabei sein“, sagt Merkl. Wobei einige der LLC-Läufer wohl mit einem Doppelstart liebäugeln. Merkl nicht: Auch im Orga-Team gibt es noch genügend zu tun. (pz/orv)

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