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Schiessport

Luckenpaint bleibt Zweitligist

Die Luftgewehr-Mannschaft sichert sich im vorletzten Durchgang mit einem Sieg gegen Plattling den Klassenerhalt.
Von Josef Eder

Bei Gmütlichkeit Luckenpaint war die Erleichterung groß nach dem letzten Wettkampf. Foto: Josef Eder
Bei Gmütlichkeit Luckenpaint war die Erleichterung groß nach dem letzten Wettkampf. Foto: Josef Eder

Thalmassing.Thalmassing/Luckenpaint Mit Gastgeber Post Plattling und Diessen/Ammersee hatte Gmütlichkeit Luckenpaint in der 2. Bundesliga Luftgewehr die zwei stärksten Brocken zum Abschluss der Saison 2019/2020. Der Ligaerhalt war noch nicht in ganz trockenen Tüchern, sodass am Ende jede Einzelwertung ausschlaggebend war. Letztendlich reichte aber ein gewonnener Wettkampf für Platz acht und den damit verbundenen Klassenerhalt.

Der Tabellenzweite aus Plattling musste sich Luckenpaint mit 2:3 bei 1929:1941 Ringen geschlagen geben. Der Traum von der Aufstiegsrelegation zerplatzte wie eine Seifenblase. Die Nervosität beider Teams war in der Halle greifbar. Die Luckenpainter mit Michail Podolak auf eins hatten das bessere Nervenkostüm. Der Österreicher, er schoss seine erste Saison für die Oberpfälzer, lies es krachen. Mit 394:385 fegte er Vanessa Hofstetter weg. Sybille Neumeyer (392:382) lies Monika Dummer nicht den Hauch einer Chance. Die Riekofenerin mühte sich redlich, doch Neumeyer schoss wie entfesselt. Hannah Sturm (388:389) verlor denkbar knapp gegen Karsten Strobelt. Maria Weitzenbeck ungewohnt auf vier (387:382) holte die Wertung von Petra Bachl. Die Ältere der beiden Weitzenbeck-Schwestern hatte die ganze Saison mit Rückenbeschwerden zu kämpfen, sodass sie nie richtig austrainiert die Wettkämpfe bestreiten konnte. Die jüngere Johanna Weitzenbeck (380:391) zeigte Nerven. Im Duell mit Andrea Hartl durfte sie Hartl, sie stammt aus Oberhinkofen, die Hand schütteln. Trainer Peter Trägner meinte lakonisch: „Klassenerhalt geschafft. Es war die ausschlaggebende Partie der Saison mit dem besseren Ende für uns“.

Den Favoriten beinahe geärgert

Der letzte Durchgang gegen Tabellenführer Diessen/Ammersee hatte nur mehr statistischen Wert. Die Oberbayern als Aufsteiger marschierten mit nur zwei Verlustpunkten durch die Saison. Beinahe hätte ihnen Luckenpaint noch ein Bein gestellt. Denkbar knapp gewann der Favorit mit 3:2 bei 1965:1957. Podolak (395:397) unterlag Maximilian Ulbrich. Podolak eröffnete mit 100 Ringen. Die zweite Serie mit 97 war es, die ihn auf die Verliererstraße schickte. Ansonsten schossen beide exakt die gleiche Ringzahl. Auch Neumeyer eröffnete mit zehn Zehnern. Bei ihr war es ebenfalls Serie zwei 94, die zum Wertungsverlust gegen Stefan Wadlegger führte. Sturm (393:397) schoss gleichmäßig, doch Alisa Zirfaß war bei jeder Zehnerserie einen Ring besser. M. Weitzenbeck (391:390) begann mit 95 schwach. Die darauffolgenden Hundert Ringe brachten sie im Zweikampf mit Stephan Sanktjohanser auf die Siegesstraße. Auf fünf wechselte Trägner Patricia Moser für J. Weitzenbeck ein. Moser (388:385) lag ab Schuss eins in Front. Johannes Ulbrich kam zu Beginn von Serie drei bis auf einen Ring heran. In der letzten Serie behielt Moser die Ruhe. Mit 96:94 musste J. Ulrich klein beigeben.

Planungen für neue Saison

„Klassenziel erreicht. Die nächste Saison kann kommen“, strahlten die beiden Trainer Peter und Michael Trägner. Das Grundgerüst steht. Die Schweizer Nationalkaderschützin Muriel Züger hat schon zugesagt auch in der Saison 2020/2021 wieder für Luckenpaint zu schießen. Gespräche mit Podolak laufen. „Wir hoffen, dass auch er uns sein Ja gibt. Mit Moser, Sturm und J. Weitzenbeck haben wir drei junge Schützinnen, die ab und an noch schwankende Leistungen zeigen, eingebaut. In der Bayernliga schießt mit Katja Schober die Vierte sehr talentierte. Aber auch der gesamte Bayernligakader ist reif genug, um partiell einzuspringen“, sagte Peter Trägner.

Petersaurach II muss als Sechster in die Frankenliga absteigen. Ihre Erste verpasste als Vorletzter den Klassenerhalt in der 1. Bundesliga. Den Abstieg aus Liga zwei konnte Saltendorf II nicht abwenden. Deren Erste kämpft um die Deutsche Meisterschaft in der ersten Liga.

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