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Wechsel

Michelle Weitzel verlässt Regensburg

Die deutsche Spitzen-Weitspringerin wechselt vom SWC Regensburg nach Rehlingen. Auch LG-Läufer Julian Flügel geht.
Von Claus-Dieter wotruba, MZ

Michelle Weitzel (rechts) und ihre Trainerin Steffi Pietsch gehen künftig getrennte Wege.
Michelle Weitzel (rechts) und ihre Trainerin Steffi Pietsch gehen künftig getrennte Wege. Foto: Brüssel

Regensburg.Leichtathletik-Regensburg hat zwei namhafte Abgänge zu verschmerzen. Nach acht Jahren in der Oberpfalz, anfangs bei der LG Telis Finanz und zuletzt zwei Jahre beim SWC 46, verabschiedet sich die deutsche Spitzen-Weitspringerin Michelle Weitzel nach dem abgeschlossenen Studium ins Saarland zum LC Rehlingen und gehört dort zur Trainingsgruppe von Bundestrainer Uli Knapp. Bei der LG Telis Finanz wurde bekannt, dass sich Julian Flügel, der zuletzt beim Frankfurt-Marathon in 2:14:20 Stunden glänzte, nach fast fünf Jahren im blauen Trikot zu einem neuen Team nach Roth verändert.

„Ich habe neue Impulse gesucht“, berichtet Michelle Weitzel von ihren Überlegungen im Sommer. „Entweder ich gehe mit meinen 27 Jahren noch einmal einen Schritt oder man versucht es an Ort und Stelle noch zwei Jahre.“ Die Entscheidung fiel für eine Veränderung. Das war vor allem für Weitzels Trainerin Steffi Pietsch „ein harter Schlag“, wie Weitzel weiß. „Sie hat schließlich viel Herzblut in unsere Karriere gesteckt.“

Doch Michelle Weitzel, die 2013 in SWC-Diensten mit Universiade-Bronze eine internationale Medaille gewann, hatte zuletzt trotz der 2014 erzielten Bestmarke von 6,66 Metern ein Gefühl der Stagnation. „Nach Saarbrücken kam ich eher über Umwege“, berichtet sie, „eigentlich wollte ich zunächst nach Frankfurt in die Nähe meiner Familie.“ Dann ergab sich die Chance im Saarland in der Trainingsgruppe, zu der mit Sosthene Moguenara eine weitere Top-Weitspringerin gehört. Das spornt an.

Zudem schwärmt Weitzel, die seit 1. Oktober in Saarbrücken in einem „Haus der Athleten“ direkt an der Hermann-Neuberger-Sportschule lebt, von den idealen Bedingungen. „In Regensburg habe wir zwar das Beste herausgeholt, aber ich war eine Einzelkämpferin und konnte den Kraftraum schon nicht mehr sehen. Und eine Leichtathletik-Halle war uns in Regensburg ja bisher auch nicht vergönnt.“ Von den neuen Bedingungen hofft Weitzel zu profitieren. „Bis 2016 habe ich die Unterstützung sicher. Jetzt darf ich erstmal nächste Woche ins Trainingslager nach Südafrika.“

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