MyMz

Handball

Mintraching verliert deutlich

Die SG unterliegt Bayernliga-Spitzenreiter Würm-Mitte 26:41. Der ESV gewinnt.

Gegen Würm-Mitte hatten die SG-Damen keine Chance. Foto: Brüssel
Gegen Würm-Mitte hatten die SG-Damen keine Chance. Foto: Brüssel

REGENSBURG.Für klare Verhältnisse haben am Samstagabend die Handballfrauen des ESV 1927 Regensburg an der Tabellenspitze der 3. Liga Süd gesorgt. Im Schlagerspiel beim bisherigen Zweiten TSV Wolfschlugen behielt der Spitzenreiter mit 28:23 (15:10) die Oberhand. Zwei Spieltage vor dem Ende der Hinrunde ist die nicht aufstiegsberechtigte TuS Metzingen II mit drei Zählern Rückstand der ärgste Verfolger. Am Samstag kann der ESV beim letzten Auftritt im Ausweichquartier Sporthalle Königswiesen gegen den TSV Haunstetten vorzeitig den inoffiziellen Halbzeittitel perfekt machen.

In der sehr gut besuchten Sporthalle des euphorisierten Aufsteigers aus dem Landkreis Esslingen taten sich die Gäste als Spaßbremsen hervor. Beim 4:4 konnte Wolfschlugen letztmals ausgleichen (8.), ein verworfener Strafwurf (9.) mündete in eine Dauerführung für Regensburg. „Wir haben uns früh abgesetzt, so kam in der Halle eigentlich nie die große Stimmung auf“, sagte Trainer Stefan von Frankenberg zufrieden. Dafür habe die Mannschaft gesorgt, weil sie sich von Beginn an an die Vorgaben gehalten habe. Ohne klassische Werferin im Rückraum habe sich Wolfschlugen kaum entfalten können. Nach der Pause versuchte der Neuling, mit einer offensiveren Deckung vergeblich neue Impulse zu setzen. Wolfschlugens Coach Ruben Korreik sagte nach der zweiten Saisonniederlage, dass „Regensburg bisher der stärkste individuell besetzte Gegner war“. Ins Auge gefallen ist Korreik „das sehr saubere und kraftvolle Eins-gegen-Eins-Verhalten“ des ESV.

Derweil kam Frauen-Bayernligist SG Mintraching/Neutraubling trotz Heimvorteil gegen den neuen Tabellenführer HSG Würm-Mitte mit 26:41 (11:24) unter die Räder. Die höchste Heimpleite seit dem Aufstieg im Frühjahr 2017 kam für Trainer Wolfgang Völkl „gegen die mit Sicherheit beste Mannschaft“ zustande. Das müsse man neidlos anerkennen, die gleich 41 Gegentreffer seien aber dennoch zu viel. Nach einer 3:2-Führung (4.) geriet Mintraching schnell auf die Verliererstraße, zwei verworfene Strafwürfe (6., 12) ebneten den Weg ins schnelle Hintertreffen (5:14, 18.). „Würm-Mitte hat jeden Fehler und jeden nicht konsequenten Torabschluss eiskalt mit einem Konter ausgenutzt“, analysierte Völkl. Unterlegen waren seine Schützlinge auch am eigenen Kreis: „Der Gegner war einfach schneller auf den Füßen.“ Selbst mit dem Komplettaufgebot und ohne Angeschlagene wäre wohl kein Kraut gegen den Drittliga-Absteiger gewachsen gewesen, sagte Völkl und schlussfolgerte: „Jetzt wissen wir, wo wir stehen.“ Die Gäste hatten doppelten Grund zum Feiern. Im Vorspiel bestätigte der HSG-Nachwuchs mit einem 27:20 über die SG die Spitze in der Bayernliga der A-Juniorinnen. (owi)

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht