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Kaunas/Litauen.

Pflieger beschenkt sich nicht, erreicht aber das Minimalziel

An seinem 22. Geburtstag wird der Telis-Läufer in Kaunas über 5000 Meter Achter.

2000 Meter war in Kaunas alles eng beisammen (links der Schwede Alexander Söderberg, ganz rechts der Weißrusse Siarhei Chabiarak), 3000 Meter später war Philipp Pflieger nur bedingt zufrieden. Foto: Hensel

Von Claus-dieter Wotruba, mz

Trainer und Athlet waren sich nicht ganz einig. „Ich bin rundum zufrieden. Er ist wieder unter der Norm geblieben. Mit dieser Vorbereitung ist das in Ordnung“, würdigte Kurt Ring den achten Platz seines Lauf-Schützlings Philipp Pflieger über 5000 Meter am Starttag der U-23-Europameisterschaft im litauischen Kaunas. „Irgendwie war das nicht so ganz mein Tag“, brummelte hingegen Pflieger selbst mit Blick auf seine Zeit von 14:09,13 Minuten ins Telefon. „Ich hätte nach dem Training gedacht, dass ich mehr drauf habe. Dem war nicht so.“

Nach langsamem Rennbeginn hatte sich das Lauftalent der LG Telis Finanz Regensburg nach eigener Aussage zu sehr auf die Tempoverschärfung eingelassen. „Das hat mir ein wenig den Zahn gezogen“ – auch wenn Pflieger in der letzten Runde zwei, drei Mann wieder überholte.

Obendrein war es alles andere als ein schönes Geschenk zum 22. Geburtstag, dass Pflieger beim Sieg des Spaniers Mohamed Elbendir (13:55,10) vor Noureddine Smail (Frankreich/13:59,23) und dem Iren David McCarthy (14:00,78) nicht als bester Deutscher ins Ziel kam. Zimmerkollege Rico Schwarz, den er bei der Junioren-DM in Göttingen noch geschlagen hatte, wurde in 14:04,15 und mit neuer Bestzeit Fünfter. „Die Top Acht waren mein Minimalziel. Vielleicht bin ich zufrieden, wenn ich eine Nacht drüber geschlafen habe“, sagte Pflieger

Für Freundin Susi Lutz fällt der ursprünglich für heute geplante Vorlauf über 3000 Meter Hindernis aus. In 10:02,57 Minuten nimmt die Regensburgerin vor dem Finale am Sonntag (15.05 Uhr) die siebte Stelle der Meldeliste ein.

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