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Sport aus Regensburg
Sonntag, 25. Februar 2018 2

Leichtathletik

Pflieger und Harrer laufen Bestzeiten

Barcelona erweist sich für die Regensburger Athleten der LG Telis Finanz erneut als ein gutes Pflaster

Harte Jahre hat Corinna Harrer hinter sich – und lief jetzt in Barcelona Halbmarathon-Bestzeit. Foto: Theo Kiefner

Barcelona. Der Halbmarathon in Barcelona bleibt ein gutes Pflaster für die Regensburger Läufer: Philipp Pflieger (1:03:44 Stunden) und Corinna Harrer (1:13:20) und noch einige weitere Athleten der LG Telis Finanz Regensburg nutzten das Rennen am Sonntag in einem Weltklasse-Feld für neue persönliche Bestzeiten.

Dem Männertrio mit Pflieger sowie den ebenfalls überragend laufenden Dominik Notz und Tim Ramdane Cherif fehlten bei einer Gesamtzeit von 3:13:00 Stunden am Ende nur 20 Sekunden zu einem neuen deutschen Teamrekord. „Die Zeit für Bestleistungen ist eigentlich noch nicht da“, hatte der Regensburger Coach Kurt Ring im Vorfeld des Auftritts in Spanien gesagt. Und hinzugefügt: „Auch wenn die Sportler noch so hungrig sind...“ Hungrig – das waren seine Schützlinge. Und dazu am Sonntag schnell wie nie!

Philipp Pflieger, der Olympia-Teilnehmer im Marathon verbesserte seine rund drei Jahre alte Halbmarathon-Bestmarke um sieben Sekunden. „Freitag: Los Angeles. Samstag: London/Barcelona. Sonntag: neue Halbmarathon-Bestzeit“, kommentierte Pflieger selbst halbwegs erstaunt auf Facebook die Leistung nach seiner Rückkehr von einem Adidas-Trip in die USA. „Impossible is nothing.“ Nichts ist unmöglich. Pflieger wurde mit dieser Leistung beim Sieg des Äthiopiers Wasihun Mule in neuem Streckenrekord (59:44) Elfter. Als Zweiter stellte Julien Wanders in 60:09 Minuten einen neuen Landesrekord für die Schweiz auf.

Glänzendes Notz-Debüt

Ein glänzendes Halbmarathon-Debüt gelang auf Platz 16 Pfliegers neuem Teamkollegen Dominik Notz. Er überquerte nach 1:04:23 Stunden die Ziellinie und blieb damit deutlich unter seinem eigenen Ziel, sich mit einer 65er Zeit im Halbmarathon zu Wort zu melden. Ebenfalls die erste Zeit unter 65 Minuten verbuchte Telis-Mann Nummer drei Tim Ramdane Cherif auf Rang 22 in 1:04:53 Stunden und war gleich zwei Minuten schneller als bisher. Zur Einordnung der Regensburger Leistungen: Im Jahr 2017 unterboten nur vier Deutsche die Marke von 65 Minuten.

Mit einer noch nicht zufriedenstellenden Bestmarke von 1:14:03 Stunden war Corinna Harrer nach Barcelona gereist. Das sei „sicher nicht das, was ich mir über diese Strecke vorstelle“, hatte die Olympiastarterin von 2012 über 1500 Meter erklärt und als Ziel eine Zeit in Richtung 1:12 Stunden ausgemacht. Zwar gelang diese nicht ganz, in 1:13:21 Stunden war sie aber deutlich schneller als je zuvor und nah dran an der Umsetzung ihrer Zielzeit – das bedeutete Platz zehn in einem Feld, das die gebürtige Äthiopierin Tejitu Daba für Bahrain in 1:08:36 Stunden anführte.

Balsam für die Harrer-Seele

Und Corinna Harrer war hinterher durchaus zufrieden: „Endlich wieder eine Bestzeit – nach vier sehr schweren Läuferjahren Balsam für die Seele“, tat sie mit Smilie via Facebook kund. „Hauptsächlich war ich damit beschäftigt, von einer Gruppe zur anderen nach vorne zu laufen, musste also selbst viel arbeiten. Dafür ging es erstaunlich leicht“, äußerte sich die Regensburgerin. Der fünfte „Blaue“ im Team, Kevin Key, zog sich zudem gut aus der Affäre. In 1:08:52 Stunden fehlten dem Neu-Regensburger nur elf Sekunden zum eigenen Hausrekord.

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