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American Football

Regensburg Phoenix im Playoff-Finale

Die Regensburger kämpfen nach dem 38:14-Erfolg über Neu-Ulm gegen die Franken Knights um den Regionalliga-Aufstieg.

Die Regensburg Phoenix haben sich im Playoff-Halbfinale gegen die Neu-Ulm Spartans durchgesetzt. Foto: Christian Brüssel
Die Regensburg Phoenix haben sich im Playoff-Halbfinale gegen die Neu-Ulm Spartans durchgesetzt. Foto: Christian Brüssel

Regensburg.Im Stadion am Weinweg fand am Samstag das Halbfinale im Kampf um den Aufstieg in die Regionalliga im American Football statt. Die Regensburg Phoenix trafen dort als Erstplatzierte der Bayernliga Nord auf die Neu-Ulm Spartans, Zweitplatzierte der Bayernliga Süd. Am Ende konnten die Regensburger einen 38:14-Sieg feiern und stehen somit im Finale, wie der Verein mitteilt.

Mit dem schwäbischen Football-Team war ein Gegner in der Oberpfalz zu Gast, gegen den die Phoenix seit Jahren nicht mehr gespielt haben. Die Schwaben waren vergangenes Jahr erst aus der Regionalliga in die Bayernliga abgestiegen, hatten sich dieses Jahr allerdings neu gefunden und schon vor Beginn der Saison das feste Ziel des Wiederaufstieges gesetzt. Sie belegten in der Saison einen souveränen zweiten Platz in der Bayernliga Süd.

Die Phoenix-Offense, statistisch mit mehr als 40 Punkten pro Spiel diese Saison die beste der Bayernliga, deckte früh Lücken in der Defense der Spartans auf, und bereits mit dem zweiten Spielzug gelang den Regensburgern der erste Touchdown. Quarterback Cason Whitt fand seinen Wide Receiver Ludwig Freilinger einen Schritt vor seinem Gegenspieler und konnte einen langen Pass perfekt anbringen, so dass dieser nur noch wenige Meter bis in die gegnerische Endzone hatte, die er sich locker erlief.

Gute Defensivarbeit

Aber auch die Defensive der Regensburger zeigte den Gästen aus Neu-Ulm, warum sie mit zu den Besten der Liga gehört. Obwohl regelmäßig neue erste Versuche – es gibt jeweils vier Versuche zum Erreichen von zehn Yards Raumgewinn und erneute vier Versuche, wenn das Ziel erreicht wurde – zugelassen wurden, konnten die Angriffe der Spartans früher oder später dennoch gestoppt werden.

Die Regensburger Offense hingegen war nicht zu stoppen. Ein ums andere Mal arbeitete man sich noch im ersten Viertel über das Feld in die gegnerische Endzone vor. Zwei Touchdowns von Wide Receiver Dre Armstrong erhöhten auf 18:0 für die Regensburger und ein kleiner Trickspielzug mit einem Pass auf den eigentlichen Quarterback Cason Whitt sorgte schließlich für die 24:0-Führung. Einziger Makel in einem ansonsten nahezu perfekten ersten Viertel waren zwei vergebene Extrapunkte und zwei missglückte Two-Point-Conversions der Regensburg Phoenix.

Sehen Sie hier die schönsten Bilder vom Halbfinale:

Regensburg Phoenix überzeugen im Halbfinale

31:7 zur Halbzeit

Im zweiten Viertel gelang den Gästen dann ihr erster Touchdown in diesem Spiel, nachdem sie sich kontinuierlich mit mehreren Spielzügen bis zur Regensburger Endzone vorarbeiten konnten. Doch gleich im anschließenden Offense-Drive der Regensburger konnten diese die bisherige Führung wieder ausbauen, als Dre Armstrong seinen dritten Touchdown des Tages fing. Diesmal saß auch der Extrapunkt von Lukas Speigl. So stand es zur Halbzeit 31:7 für die Regensburg Phoenix.

Nach einer tollen Halbzeiteinlage der Gruppe Sarará wollten die Phoenix nun eine Vorentscheidung herbeiführen. Nachdem die Regensburger Defense die Spartans erneut vom Feld verwiesen hatte, konnte die Phoenix-Offense eine lange Angriffsreihe hinlegen und diese gebührend abschließen, indem Wide Receiver Severin Rüßmann den insgesamt sechsten Touchdown des Spiels für die Regensburger sicherte. Damit stand es also Mitte des dritten Viertels schon 38:7 für die Phoenix und das Spiel war so gut wie entschieden.

Ein Quarterback-Sack

Den Zuschauern wurden zwar weitere Highlights geboten, wie etwa ein Quarterback-Sack – ein Tackle des gegnerischen Quarterbacks, noch bevor dieser den Ball abgegeben kann – durch Defensive End Thomas Holmer oder ein Strip-Sack – ebenfalls ein Tackle des gegnerischen Quarterbacks, so dass dieser jedoch den Ball verliert und das Angriffsrecht wieder zur eigenen Offense wechselt – von Defensive End Manuel Möller, allerdings mischten sich nun auch Unachtsamkeiten und kleinere Fehler in das Spiel der Hausherren. Die Spartans kämpften bis zum Schluss und nutzen diese Unachtsamkeiten aus und belohnten sich dadurch mit einem zweiten Touchdown, der allerdings keinen Einfluss mehr auf den Spielausgang nahm. Am Ende konnten die Phoenix einen verdienten 38:14-Sieg im Playoff-Halbfinale einfahren.

Playoff-Finale

  • Endspiel:

    Das Finale wird am Samstag, 17. August, um 16 Uhr im Stadion am Weinweg in Regensburg ausgetragen. Gegner werden dann die Franken Knights aus Rothenburg ob der Tauber sein, die sich im zweiten Playoff-Halbfinale gegen die Erding Bulls mit 16:13 nach Verlängerung durchgesetzt haben.

  • Ausblick:

    Gegen die Rothenburger musste man diese Saison die einzige Niederlage (7:10) einstecken, konnte aber auch einen Sieg (26:7) einfahren, so dass sich die Zuschauer auf einen spannenden Kampf gefasst machen können.

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