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Rudern

Regensburger dominieren die Regatta

Ruder-Klub und Ruderverein erreichen 25 Siege. Nachwuchs hat gute Chancen, sich für die DM zu qualifizieren.

Bei den B-Juniorinnen bewies einmal mehr die Regensburgerin Luise Terhart ihre Klasse. Foto: Brüssel
Bei den B-Juniorinnen bewies einmal mehr die Regensburgerin Luise Terhart ihre Klasse. Foto: Brüssel

Regensburg.Zur diesjährigen Regensburger Regatta auf der Donau hatten 26 Vereine weit mehr als 500 Meldungen abgegeben. Ausgerichtet wird diese Regatta gemeinsam vom Regensburger Ruder-Klub (RRK) sowie dem Regensburger Ruderverein (RRV). Bei teils schwierigen Bedingungen mussten sich zunächst die Kinderruderer (U 15) über die Langstrecke von 3000 Metern beweisen. Ab Samstagmittag ging es dann für alle Altersklassen über die Distanz von 1000 Metern, wie die Vereine mitteilten.

Wind und Wellen verlangten den Aktiven in den Wettkämpfen einiges ab, doch auch gekenterte Boote konnten rasch mit Hilfe der Wasserwacht gesichert werden. Am Samstagnachmittag wurde zunächst die Regatta unterbrochen, später wieder aufgenommen und schließlich aufgrund des Gewitters aus Sicherheitsgründen abgebrochen. Am Sonntag konnte dann wieder gestartet werden.

Kampf um DM-Qualifikation

Den Anfang machten die Kinder von Ruderverein und Ruder-Klub, denn bei ihnen ging es um einen Teil der Qualifikation für die deutschen U-15-Meisterschaften, die Anfang September in München ausgetragen werden. Hier werden jeweils die zwei besten bayerischen Boote von der bayerischen Ruderjugend nominiert.

Aussichten der Regensburger

  • Regatta in Regensburg:

    Nach den gezeigten Leistungen haben die Regensburger Nachwuchsruderer gute Chancen auf eine Nominierung für die Deutschen Meisterschaften.

  • Nächste Rennen:

    In drei Wochen fahren die Nachwuchsruderer von RRK und RRV bei der Bamberger Regatta um die endgültige Nominierung.

Bei den Jüngsten sicherte sich der 13-jährige Luis Edenhofer (RRV) am Samstag zunächst den Sieg im Einer über die 3000 und 1000 Meter, bevor er dann am Sonntag gemeinsam mit Sophie Fahrnholz als Erster die Ziellinie überquerte. Auch Michael Frei und Felix Lederer (13/14 Jahre, Leichtgewicht) konnten die Langstrecke für sich entscheiden. Für Sophie Fahrnholz im Einer der 13-Jährigen sowie für Melina Ayna und Emma Dingeldey im Leichtgewichts-Doppelzweier (12/13 Jahre) sprangen der zweite Platz und für Lina Schoierer der dritte Rang auf der Langstrecke raus. Während es für die jüngeren Rudererer auch über die 1000 Meter zweite Plätze gab, konnte sich die 14-jährige Lina am Samstag noch über einen Sieg freuen (alle RRV).

Für den perfekten Auftakt für den RRK sorgte der Jungen-Doppelvierer mit Steuermann (14 Jahre), der sich einen deutlichen Sieg mit 30 Sekunden Vorsprung auf der Langstrecke sicherte. Die Medaillen gingen hier an Joseph Schuler, Roman Winkler, Emil und Moritz Weighart sowie Emily Rak. Auch auf der 1000-Meter-Strecke hatten sie den Bugball vorne, ebenso wie die Weighart-Zwillinge im Doppelzweier und Joseph Schuler im Einer.

Überzeugende Vorstellung

Über die 1000 Meter überzeugte zudem der Mädchen-Doppelvierer des RRK mit Kornelia Ciroga, Charlotte Holl, Laura und Julia Oehlschläger sowie Steuerfrau Emily Rak durch einen hauchdünnen Sieg vor München.

Bei den B-Juniorinnen (15/16 Jahre) waren Paulina Thammer und Luise Terhart jeweils viermal in Einer, Doppelzweier und Doppelvierer erfolgreich. Im Vierer ergänzte Alexandra Dimov (RV Nürnberg) sowie das RRV-Leichtgewicht Melina Ayna das Team. Zum Sieg gesteuert wurden sie von Anna Lynn Schreiber bzw. Judith Alkofer (alle RRV).

Bei den gleichaltrigen Jungen holten sich Gregor Troidl und Benedikt Grabmaier ebenfalls in Renngemeinschaft mit Nürnberg zwei bzw. einen Sieg im Doppelzweier und Doppelvierer der Schwer- bzw. Leichtgewichte.

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