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Fußball

Regensburger wird Interimscoach bei 1860

Nach dem Abgang von Daniel Bierofka übernimmt Oliver Beer das Training bei den Löwen. Am Samstag geht es gegen Halle.

Der bisherige Co-Trainer Oliver Beer (r.) übernimmt nach dem Abgang von Daniel Bierofka (l.) vorerst das Training bei den Löwen. Foto: Sven Hoppe/dpa
Der bisherige Co-Trainer Oliver Beer (r.) übernimmt nach dem Abgang von Daniel Bierofka (l.) vorerst das Training bei den Löwen. Foto: Sven Hoppe/dpa

München.Die Ära Bierofka ist beim TSV 1860 München endgültig Geschichte. Nun werden die Löwen vorerst von einem Regensburger trainiert: der bisherige Co-Trainer Oliver Beer. Der 40-Jährige, der seine fußballerische Laufbahn in der Jugend des SC und SSV Jahn begann, muss den abstiegsgefährdeten TSV nun auf das schwere Gastspiel am Samstag beim Tabellendritten Hallescher FC vorbereiten.

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Die Löwen zerfleischen sich selbst

Nach dem Bierofka-Aus hängt der Haussegen beim TSV 1860 schief. Die Löwenkenner Wettberg und Hofmann kritisieren die Bosse.

Wie es dann weitergeht ist noch offen. „Wir werden nun in den nächsten Tagen akribisch den Markt sondieren. Eine Lösung mit mir an der Seitenlinie wird es nicht geben“, sagte Löwen-Geschäftsführer Günther Gorenzel zur Nachfolgesuche. „Daher hoffen wir, schon bald eine Lösung vorstellen zu können.“

Bei den Junioren des SC und SSV gestartet

Nach Stationen als Spieler bei der zweiten Mannschaft des FC Bayern, in der Zweiten Liga bei Schweinfurt und Ingolstadt wechselte Beer in die Trainerlaufbahn.

Er war zunächst Co-Trainer bei der Reserve des FC Ingolstadt. Dann ging es für Beer nach Augsburg und zum TSV Elversberg. Zu den Löwen kam Beer im Sommer 2017 als Co-Trainer des damals neuen Chefcoachs Bierofka.

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Gequälter Bierofka verlässt 1860

Die Vereinsikone verlässt den TSV 1860 München nach zwölf Jahren. Den „Löwen“ bleibt als Konstante wieder nur die Krise.

Trotz Fast-Insolvenz, Konsolidierungskurs und Dauerstreit unter den Gesellschaftern hatte der ehemalige Nationalspieler den schwer abgestürzten Traditionsverein auf Kurs gehalten. Nach dem Zwangsabstieg in die Bayernliga trug auch Beer zum Aufstieg in die 3. Liga bei.

Der Krisenclub TSV 1860 München hatte seine Vereinsikone Bierofka zermürbt. Zerrieben von Machtkämpfen ergriff das Löwen-Idol die Flucht und hinterlässt einen irrlichternden Fußball-Drittligisten.

Bierofka beklagte fehlenden Rückhalt

Indiskretionen und fehlender Rückhalt raubten dem 40-Jährigen nach eigener Einschätzung die Energie zum Weitermachen. Aus „persönlichen Gründen“ habe er daher um die Auflösung seines eigentlich noch bis zum Sommer 2022 gültigen Vertrags gebeten.

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