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Kegeln

SC hadert im Pokal mit dem Material

Der Regensburger Kegel-Zweitligist erlebt beim Regionalligisten Mutterstadt ein Desaster und scheidet nach dem 1:7 aus.

Nils Deichner und die SC-Kegler müssen das Pokalspiel in Mutterstadt schnell vergessen. Foto: Brüssel
Nils Deichner und die SC-Kegler müssen das Pokalspiel in Mutterstadt schnell vergessen. Foto: Brüssel

Regensburg.Ein böses Erwachen gab es für die Sportclub-Kegler bei der 1:7-Pleite beim KV Mutterstadt, der in der Regionalliga Rheinland-Pfalz/Nordbaden zu Hause ist. Auch wenn es keine konkrete Entschuldigung für die desaströse Gesamtzahl von nur 3392 Kegeln gab, so sah Mannschaftskapitän Nils Deichner doch einen Grund in den sehr glatten Kugeln, die ein ordentliches Spiel nicht zugelassen hätten. Beide Teams spielten eine ausgeglichene Serie, der bayerische Gast allerdings auf niedrigerem Niveau. Die Palette des SC lautete 573, 584, 557, 538, 551 und 589, die der Gastgeber 599, 550, 580, 559, 571, 586.

Im Spielablauf kam der SC im Startpaar noch zu einem 1:1, ließ aber im Mitteldrittel zu viel Federn, um bei der Heimstärke der Gastgeber nochmals ernsthaft angreifen zu können. Mit 1:3 Punkten und 36 Miesen ging das Schlusspaar auf die Strecke, verlor aber auch beide Duelle zum endgültigen Pokal-Aus des Favoriten. Im Startpaar wachte Kristijan Stojanovic zu spät auf. Nach desolaten 263:319 in den beiden ersten Sätzen holte der SC-ler zwar mit 310:280 Kegeln und 2:2 Sätzen noch auf, unterlag aber dem Tagesbesten Rainer Perner bei einem Gesamtergebnis von 573:599. Oskar Huth erkämpfte gegen Jürgen Puff nach einem 0:2 Rückstand noch 2:2 Sätze, holte mit einem Gesamt von 584:550 den Sieg und damit auch den Ehrenpunkt für die Domstädter.

„Unser Mittelpaar war mehr mit den Kugeln, als mit dem Spiel beschäftigt“, erklärte Kapitän Deichner die Vorstellung der beiden SC Akteure, die beide mit 1:3 Satzpunkten ihre Spiele verloren. Jonas Urban zog gegen Winfried Klaus mit 557:580 und Michael Gesierich gegen das Duo Markus Vetter/ Kurt Freiermuth mit 538:559 den Kürzeren.

Daher durfte das Schlusspaar keinen Punkt mehr abgeben und musste zudem 36 Holz aufholen. „Das gelang leider nicht“, resümierte ein enttäuschter Kapitän. Für Julian Weiß gab es gegen Bastian Hört bei 1:3 Sätzen und einem Gesamt von 551:571 nichts zu holen. Auch Taras Elsinger fand nicht in seinen Rhythmus, zog sich gegen Armin Kuhn bei einem positiven Gesamt von 589:586, allerdings bei 1:3 Sätzen noch achtbar aus der Affäre. „Wir werden das Spiel schnell vergessen müssen, um kommende Woche im Punktspielbetrieb beim EKC Lonsee wieder durchstarten zu können“ hakte Deichner die Niederlage ab. (odw)

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