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Volleyball

Schlusslicht ärgert zwei Spitzenteams

Die Landesliga-Topmannschaften der SG Burgweinting/Donaustauf und Regenstauf müssen in Hirschaid beide über fünf Sätze gehen.
Von Sebastian Schwarz

Regenstaufs Volleyballer hatten in Hirschaid einigen Redebedarf. Foto: Brüssel
Regenstaufs Volleyballer hatten in Hirschaid einigen Redebedarf. Foto: Brüssel

Regenstauf.Wenn der Vorletzte gegen zwei Spitzenteams einer Liga spielt, dann sollte das eine klare Sache sein. Meint man. Doch weder für den Tabellenzweiten SG Burgweinting/Donaustauf noch für den Drittplatzierten TB/ASV Regenstauf war die Aufgabe beim Volleyball-Landesliga-Schlusslicht TuS Hirschaid ein Spaziergang. Zunächst war Burgweinting/Donaustauf in Hirschaid an der Reihe, das den größten Teil des ersten Satzes mit vier Zählern im Rückstand war, bei 22:22 das erste Mal ausglich und am Ende einen lange verloren geglaubten Satz mit 27:25 für sich entschied. „Das Spiel ging schon da nur über Kampf und nicht über klare Punkte der einzelnen Teams“, sagt SG-Mittelblocker Marinus Bommer.

Chaotische Schlussphase

Auch der Beginn des zweiten Satzes verlief durchwachsen. Wieder lief die SG einem Rückstand von vier Punkten hinterher. „Wir haben unpräzise gespielt und die Abstimmung war chaotisch“, sagt Trainer Phillip Nimmerfroh. Diesmal gelang auch keine Wende: Der Satz ging mit 25:18 an Hirschaid. Nimmerfroh nahm einige taktische Umstellungen vor – und das wirkte sich positiv auf den dritten Durchgang aus und war am Ergebnis abzulesen – mit 25:15 ging der Satz ungefährdet an Burgweinting/Donaustauf, das jetzt das Spiel zu kontrollieren schien. Doch aus Burgweintinger Sicht folgte einem guten Start eine chaotische Schlussphase. SG-Punktdurststrecken ermöglichten Hirschaid einen Aufschwung, den es nutzte, um nach einem zwischenzeitlichem 21:21 den Satz mit 25:22 für sich zu entscheiden. Das Spiel ging in den Tiebreak.

Nach dem Vorbild der vorherigen vier Sätze prägten weiter weniger spielerische Elemente als Kampf die Partie. Der fünfte Satz begann mit starken Abwehraktionen auf beiden Seiten, doch kurz nach dem Seitenwechsel setzte sich die SG mit 12:9 ab. Nimmerfrohs Mannschaft gelang es aber nicht, den Satz zu schließen. Ganz im Gegenteil – Hirschaid glich aus. Im Tiebreak hatten beide Mannschaften Matchbälle, doch weder die SG noch der TUS nutzten ihre Gelegenheiten. So ging es hin und her, bis der Satz und damit das Spiel mit 21:19 und 3:2 an die SG Burgweinting/Donaustauf ging. Bommer resümiert: „Knapper geht’s nicht mehr, aber Sieg ist Sieg. Damit lässt sich der Spieltag ganz gut zusammenfassen.“ Der TB/ASV Regenstauf tat sich im zweiten Spiel des Tages gegen die Gastgeber aus Hirschaid nicht weniger schwer. Der TB legte zwar einen holprigen Start hin, aber Hirschaid unterlag wie auch im ersten Spiel nach langem Kampf mit 25:27.

Konsequent im Tiebreak

Im zweiten und auch im dritten Satz ging es für die Mannschaft von Oliver Niemann genau andersherum. In sehr engen und spannenden Schlussphasen unterlagen die Regenstaufer erst mit 23:25 und im dritten Satz 25:27. „Wir hatten zu viel Angst vor unserem Gegner und haben es verpasst, unsere Chancen zu nutzen“, sagt Niemann. Erst im vierten Durchgang änderte sich das Bild wiederum zugunsten der Regenstaufer. Zwar waren beide Mannschaften wie im gesamten Spielverlauf bis hierhin auf Augenhöhe, am Ende aber schlug das Pendel, diesmal mit dem 25:23, wieder zugunsten des TB/ASV aus.

Die Hirschaider hatten ihren Gegner wie zuvor auch Burgweinting/Donaustauf in den Tiebreak gezwungen. Die Regenstaufer gingen positiv in den Entscheidungssatz. Schnell setzte sich Niemanns Mannschaft ab. Jetzt ließ sie keine Spannung mehr zu und machte aus einem 1:2-Satzrückstand mit einem deutlichen 15:9 im fünften Satz einen 3:2-Sieg.

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