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Sport aus Regensburg
Donnerstag, 26. April 2018 16° 3

Volleyball

Schwieriger Neustart mit wenigen Punkten

Damen der SG Burgweinting/Donaustauf stehen auf dem letzten Platz in der Bezirksliga. Trainer Schmidt ist trotzdem zufrieden.
Von Maximilian Frickel

Die Volleyballerinnen der SG Burgweinting/Donaustauf durchleben gerade einen schwierigen Neustart in der Bezirksliga. Foto: Schmidt

Burgweinting.Es war eine schwierige erste Saisonhälfte für die Bezirksliga-Damen der SG Burgweinting/Donaustauf – zwölf Spiele, drei Punkte, nur noch sechs zu absolvierende Partien und ein immer weiter in die Ferne rückender Klassenerhalt. Dennoch ist das Trainergespann um Alfred Schmidt und Simon Weber alles andere als unzufrieden mit dem bisherigen Saisonverlauf. „Unser Ziel war es von Anfang an, dass wir gegen alle Teams gut bestehen wollten“, macht Schmidt deutlich.

Dass dies kein leichtes Unterfangen wird, war auch dem Burgweintinger Trainer klar: „Wir sind mit sehr ungünstigen Vorausetzungen in die Saison gegangen. Die komplette letztjährige Bezirksliga-Mannschaft des damaligen SV Burgweinting ist zerfallen.“

Lediglich neun Spielerinnen stehen dem Trainergespann Schmidt und Weber in dieser Saison zur Verfügung. Und selbst dieser Kader ist von Spieltag zu Spieltag teilweise noch dünner besetzt. „Mit sieben oder acht Spielerinnen zu einem Spieltag fahren, ist bei uns keine Seltenheit. Wenn sich jemand verletzt, war’s das – von taktischen Wechseln ganz zu schweigen“, fasst Alfred Schmidt die Personalsorgen der jungen Spielgemeinschaft zusammen.

Satzgewinn gegen Favoriten

Trotz des dünn besetzten Kaders und der fehlenden Erfahrung fand die Mannschaft immer besser in die Saison. Die Zielvorgabe, „ordentlich spielen und gut dagegenhalten“, wurde in jedem Spiel umgesetzt – und das ein oder andere Mal sogar vergoldet. Gegen den Aufstiegsaspiranten aus Wenzenbach beispielsweise feierte die SG Burgweinting/Donaustauf sogar einen Satzgewinn. Bereits eine Woche später folgte dann der nächste Höhepunkt: ein 3:0-Sieg gegen den Landesliga-Absteiger aus Ettmannsdorf. Das Hinspiel hatte man noch mit dem gleichen Ergebnis deutlich verloren. Für Schmidt, der selbst erst zu Beginn der Spielzeit den Trainerposten übernahm, ist das ein Zeichen dafür, „dass das Team gut in der Liga mithalten kann und mit etwas Glück zwei, drei Spiele mehr hätte gewinnen können.“ Aber: Vor dem bisher einzigen Sieg über Ettmannsdorf unterlag sein Team am gleichen Spieltag dem Tabellenvorletzten Regenstauf III mit 0:3. Ähnlich schmerzhaft waren die Heimschlappen gegen den FC Miltach und den ASV Schwend vor der Weihnachtspause.

Aber auch wenn die Leistungen der Spielerinnen durchaus für einen Verbleib der Spielgemeinschaft in der Bezirksliga sprechen, steht das Team doch vor einer wohl unmöglichen Aufgabe: Acht Punkte müssen die Volleyballerinnen auf einen Nicht-Abstiegsplatz gutmachen – und das mit Spielen gegen Spitzenreiter Grafenwöhr und den Tabellenzweiten aus Wenzenbach im Restprogramm. Auf diese beiden Partien freut sich Schmidt allerdings am meisten: „Gegen die starken Teams der Liga haben wir immer eine sehr gute Leistung gezeigt.“ Vor allem aber bringen derartige Spiele eine Erfahrung mit sich, „die junge Spielerinnen in ihrer Entwicklung enorm fördern.“

Fortsetzung am 20. Februar

Bis es soweit ist, haben die Spielerinnen aber noch ein bisschen Zeit: Erst am 20. Januar beginnt für sie die Rückrunde mit einem Gastspiel beim SV Hahnbach III, wo es außerdem gegen den TV Riedenburg geht. Nach bereits drei Heimspieltagen finden auch alle restlichen Spiele in den fremden Hallen statt.

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Lage der Liga

  • Mit der makellosen Bilanz

    von zehn Siegen in zehn Spielen führt der SV TuS/DJK Grafenwöhr die Damen-Bezirksliga an. Da wird es für Verfolger SV Wenzenbach, der von seinen zwölf Partien acht gewonnen und vier verloren hat, schon eine Hercules-Aufgabe, den Tabellenführer noch abzufangen.

  • Ähnlich schlecht

    wie die SG Burgweinting/Donaustauf steht der TB/ASV Regenstauf III als Vorletzter mit nur neun Punkten da. Aber der Anschluss am Miltach (11), Ettmannsdorf (14) und Schwend (17) ist noch gegeben. Völlig sorgenfrei gehen TV Riedenburg (20), TV Furth (21) und SV Hahnbach III (23) in die Restsaison.

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