MyMz

Leichtathletik

Sparkassen-Gala bei Kaiserwetter

Athleten aus 18 Nationen traten im Uni-Stadion an. Von der gastgebenden LG Telis Finanz war auch Corinna Harrer dabei. Sie wurde über 800 Meter Dritte.

Beim Hindernislauf ging es zur Sache Foto: Brüssel

REGENSBURG. Bei traumhaftem Sommerwetter hat am Samstagnachmittag die Sparkassen-Gala im Regensburger Uni-Stadion statt gefunden. 13 Stunden Spitzen-Leichtathletik gab es dort bis zum späten Abend zu sehen – und viele Zuschauer verfolgten die Wettkämpfe auf der gut gefüllten Tribüne.

Meeting-Direktor Kurt Ring kündigte bereits im Vorfeld an, dass in vielen der 21 Disziplinen internationale Konkurrenz am Start ist. Rund 1050 Teilnehmer aus 18 Nationen waren in Regensburg angekommen. Diese genossen unter anderem die traditionell wunderbar familiäre Atmosphäre bei der Sparkassen-Gala.

Gekämpft wurde um Normen für deutsche Meisterschaften und internationale Nachwuchs-Meisterschaften – und das auf bestem Niveau. Von den Startern der gastgebenden LG Telis Finanz stand natürlich Olympia-Teilnehmerin Corinna Harrer im Mittelpunkt. Diese hat eine einwöchige Pause nach einer Lebensmittelvergiftung hinter sich. Dennoch hat sich die 22-Jährige entschlossen, bei der Gala vor heimischem Publikum anzutreten. Über 800 Meter landete sie am Ende hinter Lenka Masna und Annett Horna auf dem dritten Platz

Für ein Highlight sorgte die deutsche 4x100-Meter-Staffel der Männer, welche die Norm für die Weltmeisterschaften in Moskau knackte. In der Besetzung Roy Schmidt, Lucas Jakubczyk, Julian Reus und Martin Keller benötigte die Auswahl des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) nur 38,41 Sekunden und blieb damit unter den geforderten 38,80 Sekunden.

Auch Stabhochspringerin Martina Strutz schaffte die vorgegebene Marke von 4,60 Metern. Für deutsche Jahresbestleistungen sorgten die 400-Meter-Hürdenläufer Silvio Schirrmeister (49,68 Sekunden) und Christiane Klopsch (56,83) sowie 400-Meter-Sprinter David Gollnow. Der Münchner kam nach 45,72 Sekunden ins Ziel, verfehlte zwar die WM-Norm (45,28) - sprach aber von einer „sensationellen Zeit“.

Über 100 Meter Hürden bei den Frauen blieb Nadine Hildebrand in 13,16 Sekunden hauchdünn über der deutschen Jahresbestleistung. Knapp dahinter landete bei Gegenwind in Cindy Roleder eine weitere deutsche Läuferin, die noch auf die Weltmeisterschaft in Russland im August hofft. „Ich finde diese Norm-Jagd ein bisschen nervig“, bekannte sie. Ihre nächste Chance, die vom DLV gestellte Marke zu knacken, hat sie nun am Montag beim Leichtathletik-Meeting in Prag. (js/dpa)

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht