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Starke Konkurrenz für Sebastian Neef

Der Regensburger trifft in Davos auf Kienle, Dreitz, Schildknecht und Clavel.

Der Regensburger Triathlet Sebastian Neef
Der Regensburger Triathlet Sebastian Neef Foto: Matthias Walk/Matthias Walk

Regensburg.Das Warten hat für Sebastian Neef endlich ein Ende. Am Samstag, den 29. August, exakt um 10.45 Uhr wird der Profi-Triathlet vom Spoosty Pro Triathlon Team im schweizerischen Davos zum ersten Mal im Jahr 2020 bei einem offiziellen Rennen starten.

Dementsprechend groß ist die Vorfreude beim 31-jährigen Regensburger: „Ich kann es kaum erwarten, mich endlich wieder mit anderen Athleten zu messen und echte Wettkampfluft zu schnuppern“, wird der Regensburger in der Pressemitteilung von Spoosty zitiert. Die Challenge Davos ist ein Härtetest für alle Triathletinnen und Triathleten. Schon der Start- und Zielort hat es in sich: Davos liegt immerhin auf 1560 Höhenmetern. Die größte Herausforderung stellt aber mit Sicherheit die Radstrecke dar. Die ist mit 54,4 Kilometern für eine Mitteldistanz zwar erstaunlich kurz, aber dafür müssen die Athletinnen und Athleten gleich zweimal über den 2383 Meter hohen Flüelapass: erst auf den Weg zum Wendepunkt in Susch (1426m) und dann auf dem gleichen Weg wieder zurück. Insgesamt warten also 1780 Höhenmeter auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Obwohl Sebi Neef in Davos zum ersten Mal an den Start geht, kennt er solche Herausforderungen: „Vor zwei Jahren habe ich mit dem Transvorarlberg eine ganz ähnliche Veranstaltung nicht nur absolviert, sondern sogar gewinnen können. Und in diesem Jahr habe ich viel im Allgäu trainiert, bin das bergauf Fahren also gewohnt.“ Die Konkurrenz in Davos kann sich in diesem Jahr mehr als sehen lassen: Sebastian Kienle (Weltmeister 2014 über die Langdistanz), Maurice Clavel (Vize-Europameister 2014 über die Mitteldistanz), Andreas Dreitz (Sieger Challenge Roth 2019) und Lokalmatador Ronnie Schildknecht (elffacher Ironman-Sieger) werden Sebi Neef mit Sicherheit alles abverlangen. „Aber genau deswegen machen wir den Sport ja auch: um sich mit den Besten zu messen. Allein trainiert haben wir jetzt alle lang genug“, freut sich Neef auf die Konkurrenz. Mit Neefs Start greift auch zum ersten Mal ein Athlet des Spoosty-Teams offiziell ins Wettkampfgeschehen ein: „Ich wünsche Sebi alles Gute und ein tolles Rennen“, wird CEO Paetrick Arndt in der Mitteilung zitiert.

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