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Schiesssport

Steinberg hat das Nachsehen

Die Luftpistolenschützen verlieren ihren Zweitliga-Kampf gegen Peiting mit 2:3. 1828 Ringe reichen den Auerhähnen nicht.
von Josef Eder

Auch Konrad Schneider unterlag seinem Kontrahenten. Foto: Josef Eder
Auch Konrad Schneider unterlag seinem Kontrahenten. Foto: Josef Eder

Steinberg.Eine Niederlage kassierten die Luftpistolenschützen von Auerhahn Steinberg in der 2. Bundesliga gegen den Erstligaabsteiger Peiting. Konrad Schneider (371:374) auf eins wollte am Ende des Durchgangs gar nicht mehr auf die Ergebnistafel blicken. 2:3 Einzelwertungen bei 1828:1837 Ringen verlor seine Mannschaft in Großaitingen. Nachdem nur ein Durchgang angesetzt war, reisten sie mit einer Niederlage im Gepäck aus dem Schwabenland heim. In der Endphase des Wettkampfes schwanden mit jedem Schuss die Chancen seiner Mannschaft auf ein glückliches Ende.

Konrad Schneider hatte mit Zoran Sladjan den österreichischen Spitzenschützen in Diensten der Oberbayern als Gegner. Sladjan gab die Wertung nicht ab, so sehr sich Schneider auch bemühte. Stefan Kupillas (362:369) verlor glatt gegen seine Widersacherin Steffi Böhm. Nick Ruß (365:365), diesmal auf drei, rettete im Stechen mit einer Zehn die Wertung zugunsten der Auerhähne. Die Sieben seines Kontrahenten Georg Müller war am Ende nur mehr für die Galerie.

Roman Schneider (369:366) besiegte die tapfer um jeden Ring kämpfende Michaela Brosselt-Guggemos. Timo Kraus (361:363) war gut unterwegs, am Ende des Durchgangs musste er sich jedoch auf Fünf Hermann Helmschrott geschlagen geben.

Trainer Nick Ruß meinte: „Es hat nicht sollen sein.“ Er hofft, dass die sehr gute Form von Konrad Schneider weiter anhält und die Schützen, die derzeit aus unerklärlichen Gründen im Wettkampf nicht so zielsicher sind, wieder zu gewohnter Stärke auflaufen.“ Mit 21:16 Wertungen und 8:6 Punkten steht Steinberg auf Rang vier, Peiting, Kelheim-Gmünd II und Grund sind enteilt. Am Tabellenende steht mit Aufsteiger HSG Erlangen die schwächste Mannschaft. Der aktuell Vorletzte, Rettenbach, ist immer für eine Überraschung gut.

Am vorletzten Wettkampftag, 1. Dezember, treffen die Auerhähne auf die in Unteriglbach ansässigen Adlerschützen. Beide Mannschaften sind in etwa gleich stark. Wer am Ende die entscheidende Schwungfeder lassen muss, ist ungewiss, denn die Rauhfußhühner werden den Raubvögeln, wie schon in den vergangenen drei Jahren, gehörig Paroli bieten. Sie wollen die Lufthoheit für sich erobern.

Wichtig wird es für Steinberg dann sein, dass das zweite Duell des Tages gegen Hubertus Rettenbach gewonnen wird. Doch die Niederbayern mit dem Patron der Jäger im Namen kämpfen ums Überleben in der Liga.

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