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Handball

SV Obertraubling muss nachsitzen

Landesliga-Frauen wollen über Relegation die Klasse halten.

Von der Papierform her spricht vieles für den SV Obertraubling um Trainerin Judith Pimpl. Foto: Christian Brüssel
Von der Papierform her spricht vieles für den SV Obertraubling um Trainerin Judith Pimpl. Foto: Christian Brüssel

OBERTRAUBLING.Im Grunde hätten die Handballfrauen des SV Obertraubling darauf gerne verzichten können: auf eine vermutlich ähnlich große Kulisse wie vor zwei Wochen beim 30:12-Erfolg im „Endspiel“ gegen die HSG Volkach. Mit diesem Heimsieg verhinderte die Truppe von Trainerin Judith Pimpl den direkten Abstieg aus der Landesliga und kletterte zumindest auf Relegationsplatz elf. Am Sonntag (15.30 Uhr) gastiert nun der Südstaffel-Elfte MTV Pfaffenhofen zum Hinspiel an der Walhalla-Straße. Das Rückspiel in Oberbayern findet dann am Sonntag darauf statt.

Der Quervergleich von Nord- und Südstaffel bringt zutage, dass der SVO von der Papierform her als Favorit in den Doppelvergleich geht. Obertraubling schloss die Saison mit 21:31 Punkten ab, die Oberbayern mit nur 14:38. Während Susi Adam und Co. im Finish aus eigener Kraft einen direkten Abstiegsplatz verhindern konnten, war Pfaffenhofen auf Schützenhilfe angewiesen, weil man beim feststehenden Absteiger TSV Ottobeuren mit 33:43 unterging. Eklatant ist der Unterschied der Tordifferenz: SVO hat minus 30, Pfaffenhofen minus 173. Ein zusätzlicher Mutmacher ist Pfaffenhofens Auswärtsbilanz: 13 Spiele, 12 Pleiten. Bei den zwölf Niederlagen kassierte der MTV siebenmal 30 Tore und mehr, dreimal sogar 40 Gegentreffer und mehr. Eines verbindet die beiden Kontrahenten jedoch: der Schlussspurt mit einem Sieg und drei Pleiten.

Satte 26 Punktespiele und jetzt die Verlängerung der Saison: „Es ist schwierig, über die lange Zeit von drei Wochen die Spannung weiter hochzuhalten“, klagt Judith Pimpl. Während bei der Liga-Konkurrenz seit Anfang Mai das geharzte Leder unangetastet im Ballschrank verweilt, ist bei den Releganten der Trainingsbetrieb aufrecht zu erhalten. Dass es länger geht, habe keine auf den Plan gehabt, berichtet die Trainerin: „Die eine oder andere hat schon lange Urlaub geplant, fährt über ein verlängertes Wochenende weg oder hat eine Zahn-OP nach hinten verlegt.“ Personell sind dennoch kaum Abstriche zu machen. (owi)

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