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Fussball

Tegernheim trennt sich von Dobler

Der einstige Meistertrainer geht ohne Groll.
Von Markus Schmautz

Das letzte Spiel von Peter Dobler als Tegernheimer Trainer war das 0:2 gegen Etzenricht. Foto: Schmautz
Das letzte Spiel von Peter Dobler als Tegernheimer Trainer war das 0:2 gegen Etzenricht. Foto: Schmautz

Tegernheim.Peter Dobler ist nicht mehr Trainer des FC Tegernheim. Der Vertrag des 36-Jährigen, der eigentlich noch bis zum Sommer 2019 gelaufen wäre, wurde in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst. „Wir sind Peter für die letzten zweieinhalb Jahre sehr dankbar. Er hat viele Dinge angestoßen und sehr gute Arbeit geleistet“, so der sportliche Leiter Johann Weigert.

Dobler hatte das Team nach dem Abstieg 2016 übernommen, schaffte den direkten Wiederaufstieg. Dabei hatte der FCT zwölf Zähler Vorsprung auf den Vizemeister Lam. „Damals hatten wir einen großen Umbruch zu bewerkstelligen. Die Meisterschaft war alles andere als ein Selbstläufer“, erklärt Weigert. Gemeinsam habe man anschließend in der Saison 2017/18 am vorletzten Spieltag den Klassenerhalt in der Landesliga Mitte einfahren können. Insgesamt wurden dabei 44 Punkte ergattert. In die aktuelle Spielrunde startete der FCT mit 16 Punkten aus den ersten acht Begegnungen. Dann allerdings kamen nur noch acht Zähler aus 13 Partien auf das Konto hinzu. Mit 24 Punkten hat Tegernheim aktuell zwei Zähler Vorsprung auf die Abstiegsregion. „Wir haben es nicht geschafft, den nächsten Schritt zu machen. Die Entwicklung war nicht mehr so wie wir alle es uns vorgestellt und erwünscht haben“, erklärt Weigert. Nach einer eingehenden Analyse sei man zu der Erkenntnis gekommen, die Zusammenarbeit zur Winterpause zu beenden. „Insgesamt können Peter Dobler und der FCT aber auf erfolgreiche zweieinhalb Jahre zurückblicken. Nun heißt es, die Kräfte neu zu bündeln“, weiß Weigert. Ein Nachfolger sei noch nicht gefunden worden. Allerdings befinde man sich bereits in Gesprächen. Der neue Mann soll dann den FC Tegernheim ab Ende Januar auf die Restrückrunde vorbereiten und das Team zum Klassenerhalt führen.“

Peter Dobler blickt vorwiegend mit einem guten Gefühl auf sein Engagement beim FCT zurück. „Der Gesamtblick auf die vergangenen zweieinhalb Jahre ist sicherlich positiv. Die aktuelle Situation ist sicherlich nicht unlösbar.

Der Verein wollte aber mit einem neuen Trainer einen neuen Impuls setzen. Dafür wünsche ich dem FCT alles Gute“, so Dobler. Klar ist ihm, dass für Außenstehende nur die blanken Ergebnisse zählen würden. Und diese waren seit Mitte August nicht mehr zufriedenstellend. Natürlich gebe es aber auch Gründe, warum die Vorstellungen der Verantwortlichen nicht gänzlich umgesetzt werden konnten, doch in der Öffentlichkeit breittreten wolle er diese nicht. „Wir gehen im Guten auseinander“, verdeutlicht Dobler, der seine Zeit in Tegernheim für sich nun erst einmal aufarbeiten will. Natürlich stehe er aber einer neuen Herausforderung aufgeschlossen gegenüber. „Ich bin offen für ein neues Projekt, lasse alles auf mich zukommen!“

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