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Paulaner Cup

Wacker geschlagen gegen den FC Bayern

Die Paulaner Traumelf verliert zwar deutlich mit 1:6 gegen die Münchner – bejubelt aber zumindest den Ehrentreffer.
von Felix Kronawitter, MZ

Regensburg.Sportlich gesehen hattte beim Finale des Paulaner Cups am Ende natürlich klar der FC Bayern München mit 6:1 (4:0) die Nase vorne. Doch die 30 Amateurfußballer aus aller Welt schlugen sich wacker und erzielten durch Peter Mair aus Italien immerhin den anvisierten Ehrentreffer.

12 200 Zuschauer bereiteten dem deutschen Rekordmeister und der Truppe von Hobby-Kickern am Montagabend eine große Bühne in der Regensburger Continental Arena. Während Anfang September bei der 1:3-Pleite der Bayern gegen den SSV Jahn Regensburg mit Philipp Lahm und Xabi Alonso nur zwei Stars aufliefen, war der deutsche Rekordmeister dieses Mal deutlich prominenter besetzt. Mit Thomas Müller, Philipp Lahm und Manuel Neuer standen bei den Münchnern drei aktuelle Weltmeister auf dem Platz. Dazu gesellten sich mit Xabi Alonso, Holger Badstuber, Rafinha, Joshua Kimmich und Javier Martinez noch einige weitere Stars. Mit Badstuber und Jan Kirchhoff durften dabei zwei Münchner Profis etwas Spielpraxis sammeln, die nach langen Verletzungspausen erst kürzlich ihr Comeback feierten.

Der Paulaner Cup in Regensburg

Dominik Forster, der einzige Oberpfälzer im Team der „Paulaner Traumelf“, durfte gleich von Beginn an im Tor ran und zeigte mit einigen Paraden gleich seine Klasse. In der 17. Minute war er aber machtlos gegen Lahm und musste ein erstes Mal hinter sich greifen. Unmittelbar nach dem ersten Treffer der Bayern-Stars hatten es zwei Münchner plötzlich ganz eilig. Neuer und Müller verabschiedeten sich nach ihrem Kurzauftritt und düsten gleich wieder zurück nach München zur deutschen Nationalmannschaft.

Hand in Hand mit den Bayern-Stars

Noch vor der Pause legten die Bayern dank eines Eigentors der „Paulaner Traumelf“ (28.), Patrick Weihrauch (37.) und Karl-Heinz Lappe (39.) nach. Nach dem Seitenwechsel tauschten beide Teams fleißig durch. Xabi Alonso ließ Stefan Biereder, der Forster als Keeper ablöste, mit seinem Freistoß keine Chance (58.). Die großen Außenseiter schafften es dagegen nur selten, sich in der Offensive in Szene zu setzen. Doch dann hatte Peter Mair seinen großen Auftritt. Nach einem Handspiel der Münchner im Strafraum zeigte Schiedsrichter Wolfgang Stark auf den Punkt. Der Italiener verwandelte souverän und ließ sich von seinen Teamkollegen für den Ehrentreffer feiern (72.). Lucas Scholl hatte aber umgehend die richtige Antwort parat (76.) und setzte den Schlusspunkt.

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