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Kegeln

Walhalla feiert den ersten Saisonsieg

Schlusspaarung zeigt sich gegen Erlangen-Bruck nervenstark.
Von Dieter Waeber

Raphaela Dietl und Co. besiegen Erlangen-Bruck.  Foto: Brüssel
Raphaela Dietl und Co. besiegen Erlangen-Bruck. Foto: Brüssel

Regensburg.Es war das erwartet knappe Spiel, dessen Bedeutung beiden Mannschaften bewusst war. Für die SG Walhalla war es die letzte Möglichkeit, wenigstens rechnerisch die Hoffnung auf den Ligaerhalt aufrecht zu erhalten. Entsprechend zäh war der Spielverlauf, bei dem sich beide Teams auf Augenhöhe begegneten. Nach 3:3 Satzpunkten entschieden 21 Kegel zugunsten der Regensburgerinnen.

In den Startpaarungen traf Claudia Schwelle auf die ehemalige SGlerin Sandra Brunner. Nach einem 1:1-Zwischenstand setzte sich die erfahrene Brunner mit 3:1 Sätzen und 569:550 Kegel durch. Genau umgekehrt verlief die Parallelpartie zwischen Sabrina Hoffmann und Rike Heyn. Hier gelangen Hoffmann gegen die Nachwuchsspielerin der Gäste nach einem 1:2-Zwischenstand brillante 167:136 im letzten Satz und bei einem Gesamt von 579:543 der Punktgewinn für die SG.

In den Mittelpaarungen setzte die SG auf Sandra Plank. Doch die SG-Kapitänin musste gegen Tanja Seifert überraschend passen. Bereits im ersten Satz hatte Plank gegen die sehr gut disponierte und frühere SGlerin mit 146:161 das Nachsehen. Bei den knappen Folgesätzen konnte sich Plank nur einmal durchsetzen und musste mit 1:3 Sätzen und 554:574 ihren Punkt abgeben. Dafür wetzte Birgit Islinger parallel gegen Melanie Steiner die Scharte wieder aus. Islinger war kurzfristig für Carina Bachl ins Team gekommen. Ein starker Start von 155:147 war die Grundlage für ihren nervenstarken Auftritt. Nach drei gewonnenen Sätzen und einem Schlussresultat von 549:538 stand der Punktgewinn fest.

Die Entscheidung musste in den Schlusspaarungen fallen. Hier startete Tanja Schardt gegen Petra Wirth mit einem 130:130-Unentschieden. Parallel musste Raphaela Dietl gegen Nadine Perkins mit 121:156 passen. Dietl holte im zweiten Satz mit 146:133 13 Kegel zurück, doch Schardt gab gleichzeitig mit 144:148 weiter ab. So stand es in der Drittelpause plötzlich 6:2 für die Gäste. Im dritten Satz drehte das SG-Paar jedoch das Spiel. Dietl holte mit 144:119 den Gesamtrückstand auf, und da auch Schardt mit 142:128 Kegel verbuchte, lag die SG wieder mit 6:2 vorne. Im letzten Satz blieb Dietl ihrer Linie treu und komplettierte nach 140:128 zum Schlussergebnis von 551:536 bei 3:1 Satzpunkten. Für Schardt hieß es nun, den Kegelvorsprung zu halten. Zwar unterlag die SGlerin am Ende nach 1,5:2,5 Sätzen, brachte aber durch das knappe 555:556 den Vorsprung über die Runden.

Grundlage für den Sieg war die ausgeglichene Teamleistung mit einer Palette von 550 bis 579 Kegel. „Schade, dass jetzt Pause ist“, meinte Kapitänin Plank, „vor dem Spiel in Karlstadt wären wir jetzt richtig gut drauf“. (odw)

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