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Bundesliga

Walhalla kann nicht mehr gewinnen

In Karlstadt entschieden wieder die letzten Kugeln gegen die Regensburgerinnen.
Von Dieter Waeber

Sabrina Hoffmann holte mit einem Sieg in ihrem Duell einen Punkt für die Walhalla-Damen. Foto: Brüssel
Sabrina Hoffmann holte mit einem Sieg in ihrem Duell einen Punkt für die Walhalla-Damen. Foto: Brüssel

Regensburg.Die beiden Schlusslichter der 1. Kegel-Bundesliga der Damen lieferten sich einen Kampf auf Augenhöhe, den die Gastgeberinnen von Bavaria Karlstadt gegen die SG Walhalla Regensburg erst im letzten Satz für sich entschieden. Entscheidend war dabei der Auftritt von Jennifer Weiß, die als einzige der zwölf Akteurinnen mit 595 Kegel ein Spitzenresultat auf die Bahn brachte.

In den Startduellen gab Claudia Schwelle gegen Julia Gast mit 499 zu 522 ihren Punkt ab. Nach zwei ausgeglichenen Dritteln geriet Schwelle im dritten Satz beim 120 zu 138 in Rückstand, den sie nicht mehr egalisieren konnte. Besser machte es Sabrina Hoffmann beim 551 zu 523 gegen Christina Klein. Dabei genügten der SG-lerin im zweiten und vierten Satz zwei starke Spiele, um ihre Gegnerin auf Distanz zu halten. Ausschlaggebend für den Punktgewinn waren aber 187 zu 157 beim Räumen.

Im zweiten Drittel ging die grippegeschwächte Kapitänin Sandra Plank gegen Hannah Burkard mit desolaten 114 zu 139 ins Rennen. „Dann vergaß ich die Grippe und bekam plötzlich den Kopf frei“ kommentierte Plank ihren Auftakt selbst. Mit 159 zu 129 korrigierte sie ihren Faux Pas und holte noch souverän mit 554 zu 512 den Mannschaftspunkt auf die SG Seite. Birgit Islinger wächst immer mehr ins Team, hatte bei eigenen 521 Kegel gegen 543 von Helene Nick dennoch keine Chance auf einen Punktgewinn. Vor dem Wechsel lag die SG nun bei 2 zu 2 Punkten 15 Kegel vorn.

Raphaela Dietl gegen Jennifer Weiß und Tanja Schardt gegen Carmen Heinzler hießen die Schlusspaarungen. Schardt lag schnell auf der Siegesstraße und hatte nach drei Sätzen bei 2,5 zu 0,5 Pinkten ihren Mannschaftspunkt sicher. Dabei machte Schardt allerdings nur sieben Kegel gut. Parallel konterte Dietl den starken 163 er Auftakt ihrer Kontrahentin mit 155 Kegel. Im zweiten Satz brach Dietl mit 119 zu 135 ein und gab anschließend mit 128 zu 133 nochmals ab. Damit lagen die Gastgeberinnen mit vier Kegel in Front. Schardt ergänzte mit 146 zu 139 zum Schluss noch auf die Tagesbestleistung ihres Teams und kam auf ein Gesamt von 561 zu 139. Parallel half Dietl aller Kampfgeist nichts, sie musste den letzten Satz mit 144 zu 164 abgeben. Ihr Gesamt von 546 zu 595 führte letztendlich zum Mannschaftsergebnis von 3 232 zu 3 242.

„Die Niederlage passt wie die Faust aufs Auge zum Saisonverlauf“, resümierte Kapitänin Sandra Plank. In vielen Einzelsituationen hatten wir einfach das Pech, dass immer ein Kegel zu wenig fiel. So gelang der Matchwinnerin Weiß im vorletzten Schub eine Neun, bei unseren beiden Schlussleuten blieb halt ein Kegel stehen.“ (odw)

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