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Bundesliga

Walhalla-Keglerinnen steigen ab

Heimniederlage gegen Liedolsheim besiegelt das Erst-Liga-Ende.

Claudia Schwelle zeigte Normalform.  Foto: Christian Brüssel
Claudia Schwelle zeigte Normalform. Foto: Christian Brüssel

Regensburg.Nach der 2,5:5,5-Niederlage gegen Liedolsheim und dem gleichzeitigen Sieg von Erlangen-Bruck über den Vorletzten, Karlstadt, steht der Abstieg der SG Walhalla aus der 1. Kegel-Bundesliga fest.

Den Gästen genügten am Holzhof zwei herausragende Resultate in den ersten beiden Dritteln, um das Spiel zu entscheiden. So stand die Niederlage bereits fest, als die Gäste mit 3:1 Punkten und 181 Kegeln in Führung gingen. Die 1,5:0,5 Punkte im Schlussdrittel waren nur noch Ergebniskosmetik.

„Insgesamt konnten wir mit der Gesamtkegelzahl von 3235:3368 Kegel auch nicht an die zuletzt gezeigten Resultate anknüpfen“, bestätigte bedauernd Kapitänin Sandra Plank. Dabei wäre zumindest ein Punktgewinn gegen das hochgelobte nordbadische Team durchaus um Bereich des Möglichen gewesen. Denn außer den beiden Topspielerinnen ließen die Gäste mit 542, 563, 523 und 495 Kegel die Qualität für ein Meisterteam vermissen.

Claudia Schwelle und Sabrina Hoffmann brachten in den Startformationen für die SG mit 554 und 558 Kegeln ihre Normalleistung auf die Bahn. Für Hoffmann reichte das gegen 542 von Samantha Jones zum Punktgewinn. Parallel unterstrich Nationalspielerin Yvonne Schneider mit 624 Kegel die gute Fallqualität der SG-Bahnen. Ins Volle hielt die SGlerin mit 384:395 noch mit. Beim Räumen ließ die Gästespielerin ihrer SG-Gegnerin jedoch mit 229:170 Kegel keinen Stich.

Ähnlich erging es SG-Kapitänin Sandra Plank im Mittelpaar gegen Sandra Sellner. Waren 380:384 ins Volle noch im Rahmen, so zeigte die international erfahrene Sellner ihrer Kontrahentin beim Räumen mit 237:165 ihre derzeitigen Grenzen auf. Dies führte zur deutlichen 545:621-Pleite der SG-Akteurin, die – symptomatisch für die SG – ihr Potenzial einfach nicht abrufen kann.

Parallel ging für die SG Birgit Islinger gegen Mara Seitz auf die Bahn. Nach 0:2 Punkten und 249:270 Kegel nahm Alexandra Haderlein ihren Platz ein. Mit 263:283 komplettierte Haderlein auf 512:563 Kegel.

In den Schlusspaarungen fehlte dann schon etwas die Spannung. So kam Raphaela Dietl gegen die Ex-Nationalspielerin Saskia Seitz zu einem 523:523-Unentschieden, blieb mit ihrem Gesamtergebnis jedoch unter ihren Möglichkeiten. Tanja Schardt hatte gegen Vanessa Rauch bei 543:495 Kegel keine Mühe, der SG einen weiteren Punkt zu bescheren.

Insgesamt bleibt für die SG die Erkenntnis, dass Heimergebnisse unter 3300 Kegel in der 1. Liga zu keinem Erfolg führen. In den acht bisherigen Heimspielen lag nur der voraussichtliche Mitabsteiger Karlstadt darunter, Bamberg und Poing übersprangen die 3400er-Marke. Die SG Walhalla kam fünf Mal drüber und holte dabei auch ihre bisherige Ausbeute von fünf Punkten. (odw)

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