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Kegeln

Walhalla verliert auch in Pirmasens

Die Regensburger SG-Damen warten weiter auf den ersten Sieg in der Bundesliga.
Von Dieter Waeber

Walhalla-Spielerin Raphaela Dietl drehte ihr Spiel noch.  Foto: Brüssel
Walhalla-Spielerin Raphaela Dietl drehte ihr Spiel noch. Foto: Brüssel

Regensburg.„Wir waren gut, aber der Gegner war einfach zu stark“, musste Kapitän Sandra Plank nach der 2:6-Niederlage beim ESV Pirmasens eingestehen. Trotz einer homogenen Mannschaftsleistung hatten die SG-Frauen keine Chance, ihren ersten Saisonsieg einzufahren.

Dabei kam das Team insgesamt mit dem ungewohnten Spiel über sechs Bahnen gut zurecht. Immerhin war der Abstand vom besten zum niedrigsten Ergebnis mit 569:524 Kegel recht gering. Im Vergleich zu den Gastgebern fehlten bei der SG allerdings die Top-Ergebnisse. So spielte Pirmasens acht Mal über 150 Kegel, der SG gelang das nur zwei Mal.

Das musste im Starttrio zunächst Sabrina Hoffmann gegen Marie Luise Scherer, trotz ausgeglichener Serie, bei einem Gesamt von 554:586 erfahren, als Scherer in zwei Topspielen mit 154:143 und 159:133 die Grundlage zum Siegpunkt legte. Claudia Schwelle hatte parallel gegen die Tagesbestleistung von 619 Kegel gegen Alisa Bimber bei eigenen 524 Kegel keine Chance.

Birgit Islinger überraschte gegen Alena Bimber mit einer ansprechenden Leistung. Nach der 152:148-Führung glich Bimber im zweiten Satz aus und legte auch hier mit 162:136 in Satz drei den Grundstein zum Punktgewinn, der mit einem Gesamt von 552:581 an die Gastgeber ging.

Bei allen drei Duellen war der Leistungsunterschied beim Räumen eklatant. Von den 156 Miesen nach der ersten Spielhälfte gingen allein 122 auf das Konto beim Räumen. Ins Volle war die SG Walhalla mit 34 Kegeln Unterschied fast ebenbürtig. Das zeigte sich im Starttrio besonders auch bei der 24:3-Fehlerquote.

So ging es mit 0:3 Punkten und 156 Miesen in die zweite Spielhälfte. Hier enttäuschte Kapitän Sandra Plank gegen Luisa-Marie Neu, als sie nach einer 2:0-Führung mit 117:134 im dritten Satz patzte und bei einem Gesamt von 556:577 ebenfalls ihren Punkt verlor. In den restlichen Duellen spielten die Gastgeber ohne die genannten Top-Ergebnisse und mussten prompt auch zwei Mannschaftspunkte an die Gäste aus der Oberpfalz abliefern.

Raphaela Dietl zeigte nach einem 0:2-Rückstand gegen Ann-Katrin Neu gutes Stehvermögen, drehte ihr Spiel und holte bei einem Gesamt von 547:541 den Mannschaftspunkt auf die SG-Seite. Tagesbestleistung für die Gäste erzielte Tanja Schardt gegen Nicole Winicker. Eine tadellose Serie von 144, 138, 139 und 148 führte bei null Fehlern zum Endresultat von 569:538 Kegel. Insgesamt hielt die SG bei 2214:2236 ins Volle recht gut mit, musste allerdings beim Abräumen mit 1088:1206 deutlich passen. Grund dafür war auch die Fehlerquote, die mit 15:32 eindeutig für die Gastgeber sprach.

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