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Eiskusntlauf

Wieder sind acht ECR-Läufer dabei

Mit Sophia Gienger und Leon Kraiczyk haben zwei ECR-Talente auch auf deutscher Ebene im Dezember in Mannheim gute Chancen.
Von Claus-Dieter Wotruba

Lena Köstner, Sophia Gienger, Leon Kraiczyk, Luca Fünfer, Eva Balduzzi, Carolin Traub (hinten v. l.), Tim Fünfer und Loris Kraiczyk (vorne v. l.) schafften den Sprung zur Nachwuchs-DM. Foto: Brünner/ECR
Lena Köstner, Sophia Gienger, Leon Kraiczyk, Luca Fünfer, Eva Balduzzi, Carolin Traub (hinten v. l.), Tim Fünfer und Loris Kraiczyk (vorne v. l.) schafften den Sprung zur Nachwuchs-DM. Foto: Brünner/ECR

Regensburg.Dass eine erkleckliche Zahl Regensburger Eiskunstläufer um deutsche Meisterehren kämpft, ist seit Jahren selbstverständlich. Wenn ab 13. Dezember in Mannheim die besten Talente Deutschlands drei Tage an den Start gehen, wird der EC Regensburg wieder drei weibliche und vier männliche Starter stellen. Dazu darf Lena Köstner nach den bayerischen Jahrgangsmeisterschaften in Oberstdorf als Ersatzläuferin noch hoffen.

Eiskunstlauf

Sophia Gienger heißt die ECR-Hoffnung

Der ECR steht vor dem Umbruch, weil Trainerin Nicole Brünner Verantwortung im deutschen Nachwuchs übernimmt.

Mit Sophia Gienger und Leon Kraiczyk gibt es zwei ECR-Talente, die Kandidaten für das DM-Podium sind – oder mehr. Gienger hatte nach dem Kurzprogramm in Oberstdorf auf Rang vier gelegen, ehe Trainerin Nicole Brünner einforderte, ihren Status als einzige Bundeskaderkaderläuferin im 25er-Feld zu unterstreichen. Die Norm der 90 Punkte hat sich Gienger bei ihrem knappen Sieg im Nachwuchs A aber noch aufgehoben. Auch Eva Balduzzi, die vom ECR betreut wird, aber noch für Rosenheim-Pang gelistet ist, ist als Dritte (83,16) bei der DM dabei. Ebenso die Sechste Carolin Traub (78,20), die in der Kür, die das Top-Ten-Feld noch einmal massiv durcheinandergewirbelte, von Rang zehn auf Platz vier sprang. „Die Kür war Bestleistung und sie ist trotz Erkältung über sich hinausgewachsen“, lobte Brünner.

„Den größten Sprung“ in dieser Saison aber machte Leon Kraiczyk, der in Oberstdorf im Nachwuchs A der Jungen an der 100-Punkte-Schallmauer kratze (98,70) und mit Luca Fünfer (83,83), seinem Bruder Loris (77,08) und Tim Fünfer in Oberstdorf noch drei männliche ECR-Begleiter fand. Darunter machte Sophie Erhardt in der Anfänger-A-Klasse mit 45,45 Punkten Hoffnung. Deprimierend fand Brünner allerdings, dass das ECR-Küken die einzige Starterin war. „Bitter ist, dass niemand mehr ganz junge Läufer auf vernünftigem Niveau mitbringt.“

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