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Sport aus Regensburg
Sonntag, 25. Februar 2018 2

Ausdauersport

Zwei Triathleten werden zu Bergläufern

Florian Czada und Markus Winklmeier suchen die Herausforderung des Gore-Tex-Transalpine-Runs: 267 Kilomter in sieben Etappen.
von Maximilian Frickel, MZ

Florian Czada und Markus Winklmeier nach dem Ironman in Frankfurt

Regensburg.Ostbayern ist eine Triathlon-Hochburg – nicht nur durch den Challenge in Regensburg, sondern auch durch viele erfolgreiche Athleten wie Sonja Tajsich, Sebastian Neef oder Thomas Kerner, die in der Region ihre sportliche Heimat haben. Zu dieser Szene gehören auch die Regensburger Florian Czada und Markus Winklmeier, die sich derzeit auf eine neue Herausforderung vorbereiten. In der nächsten Woche starten sie beim Gore-Tex-Transalpine-Run.

Vier Länder, sieben Etappen, 267 Kilometer, 30000 Höhenmeter bergauf und bergab, von Fischen im Allgäu bis nach Sulden am Ortler. Florian Czada und Markus Winklmeier bedeuten diese Zahlen für den Weg in den Süden körperliche Strapazen. In ihrem Gepäck sind Walking-Stöcke, Sportkleidung und Wanderschuhe. Die beiden Sportler bewegen sich dabei auf für sie ungewohntem Terrain. Eigentlich sind Florian Czada und Markus Winklmeier Triathleten. „Der Lauf ist die perfekte Gelegenheit für ein weiteres sportliches Highlight und einen schönen Saisonabschluss für uns beide“, sagt Czada. „Die Ausdauer-Grundlagen sind dank des intensiven Triathlon-Trainings gegeben, weshalb im Vordergrund der Vorbereitung vor allem die Testläufe in den Bergen standen.“ Sein Saisonhöhepunkt war der Ironman in Frankfurt, wo er auf Platz 998 kam. Schon eine Woche später stand Czada beim Volks-Lang-Lauf in Obertraubling über die zehn Kilometer erneut am Start. In 39:07 Minuten wurde er Zweiter vor Markus Winklmeier, der am Abend davor bereits eine 36er Zeit beim Rainer Volkslauf über die zehn Kilometer abgeliefert hatte.

Verletzungs- und Krankheitspech in Form von Achillessehnenproblemen und Zeckenbiss haben ihnen in der Trainingsphase einen Strich durch die Rechnung gemacht. Drei Wochen mussten die Trainingseinheiten auf Eis gelegt werden. Dennoch soll die Form ab Sonntag stimmen. Schon die erste Etappe wird den beiden Athleten einiges abverlangen: 41,5 Kilometer und 3500 Höhenmeter müssen innerhalb von zehn Stunden zurückgelegt werden. Schaffen die Sportler es nicht in der vorgegebenen Zeit, fallen sie aus der Wertung. Die Schwierigkeit des zweiten Tages zwischen Lech und St. Anton liegt im steilen Abstieg. Frühaufsteher können ihre Stärken bei der dritten und vierten Etappe ausspielen. Bereits um 7 Uhr beginnen die Teilnehmer mit dem Lauf; die Strecke von insgesamt 75 Kilometern ist innerhalb von 20 Stunden zurückzulegen, wobei auf 2787 Metern auch der höchste Punkt des Gore-Tex-Transalpine-Runs passiert wird. Nach der 37 Kilometer langen fünften Etappe steht ein Highlight an: Am sechsten Tag geht es durch die spektakuläre Uinaschlucht. Die Schlussetappe verlangt den Sportler noch einmal viel ab: Erst nach 2600 Höhenmetern im Anstieg und 31 Kilometern ist das Ziel in Sulden erreicht.

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