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Robert Müller bei „Race around Austria“

Der VCR-Rennfahrer will das Extremrennen über 2200 Kilometer und 30000 Höhenmeter als Einzelstarter bewältigen.

Robert Müller hat ein großes Ziel vor Augen.  Foto: Paul Renger
Robert Müller hat ein großes Ziel vor Augen. Foto: Paul Renger

Regensburg.Weiterhin gibt es in Europa aufgrund der Corona Pandemie keine Radrennen, und es ist nicht absehbar, wann die Rennsaison für den Veloclub Ratisbona weitergeht. Erst zwei Renntage von Anfang März in Kroatien stehen zu Buche

Aufgrund der fehlenden Perspektive fällt es vielen Sportlern schwer, sich für das tägliche Training zu motivieren. Robert Müller hat jedoch eine Möglichkeit gefunden, um motiviert zu bleiben. Ein besonderes Radrennen findet nämlich nach aktuellem Stand Mitte August doch statt, das „Race around Austria“. Dabei handelt es sich um ein Einzelzeitfahren, bei dem jeder Fahrer allein gegen die Uhr fährt, und zwar ein sehr langes. Es führt über 2200 Kilometer und 30000 Höhenmeter einmal rund um Österreich.

Das Extremrennen wird im Gegensatz zu Etappenrennen ähnlicher Länge nonstop gefahren, was bedeutet, dass die Uhr während aller Pausen weiterläuft. Daher wird nur kurz geschlafen, wenn es absolut nicht mehr anders geht und gefährlicher Sekundenschlaf auf dem Rad droht. Es gibt zwar die Möglichkeit, im Zweier- oder Vierer-Team zu fahren und sich wie in einer Staffel abzuwechseln: VCR-Rennfahrer Robert Müller probiert es aber als Einzelstarter. Laut Reglement muss jeder Fahrer ständig von einem Auto begleitet werden, in dem mindestens drei Betreuer sitzen, die rund um die Uhr den Fahrer betreuen. Der sportliche Leiter der VCR-Rennmannschaft, Paul Renger, kümmert sich um die Organisation, stellt das Betreuerteam zusammen, plant die Logistik und wählt das Material aus. Müller will die Runde in vier Tagen bewältigen: „Wenn ich es gesund ins Ziel schaffe, wäre das schon ein Erfolg und alles andere als selbstverständlich.“

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