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Rohrer erkegeln neuen Rekord

Die Kegler des TSV Rohr marschieren durch die Bezirksliga und steigen auf. Entscheidend dafür war ein Spiel gegen Grafenwöhr.

Die erste Herrenmannschaft des TSV Rohr siegte gegen Grafenwöhr mit 3367 Holz.
Die erste Herrenmannschaft des TSV Rohr siegte gegen Grafenwöhr mit 3367 Holz. Foto: Jens Wolf/picture alliance / dpa

Rohr.Nachdem sich die 1. Herrenmannschaft zur Winterpause die Tabellenführung in der Bezirksliga geschnappt hatte, witterten die Spieler die Chance zu einen erneuten Aufstieg, wie der dritte Vorsitzende des TSV Rohr, Martin Fischer, in einer Pressemitteilung schreibt. Sie hätten in der Rückrunde ihren Trainingsfleiß erhöht, sich so harte Duelle mit den Gegnern geliefert und teils aussichtslos erscheinende Spiele für sich entschieden. Die Mannschaft habe aber auch von den Ergebnissen der anderen Mannschaften profitiert, die Punkte leichtfertig liegenließen.

Oben von links: Franz Krammer, Andreas Krammer, Martin Fischer, Michael Mirlach; unten von links: Hubert Brand, Michael Krammer
Oben von links: Franz Krammer, Andreas Krammer, Martin Fischer, Michael Mirlach; unten von links: Hubert Brand, Michael Krammer Foto: Martin Fischer/Martin Fischer

Am 15. Spieltag kamen die Tabellenzweiten aus Grafenwöhr zum Tabellenführer aus Rohr. Alle hätten gewusst, dass dieses Spiel „richtungsweisend“ für die restliche Saison sein würde. Entsprechend engagiert erkegelten die Rohrer einen neuen Mannschaftsrekord mit 3367 Holz und fegten die Gegner mit 7:1 Punkten und 191 Holz Differenz von den Sandharlandener Bahnen. Michael Mirlach (600 Holz) und Michael Krammer (613 Holz) machten beide ihre besten Saisonspiele und konnten dabei sogar die 600er Marke knacken.

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Am 16. Spieltag mussten die Rohrer zu den abstiegsbedrohten Keglern aus Luhe-Wildenau. Diese verstärkten sich zur Rückrunde mit einem Spieler aus der Zweiten Bundesliga. Bei der letzten Paarung lagen die Rohrer nach 60 der insgesamt 120 Schub noch mit 50 Holz in Rückstand, was zum Verlust der Tabellenführung geführt hätte. Mit einem „fulminanten Schlussspurt“ (Einzelbahnen 152:124 und 153:152, sowie 169:106 und 147:120 Holz) konnten die Rohrer am Ende mit 67 Holz Vorsprung und 5:3 Punkten das Spiel für sich entscheiden und die Tabellenführung sichern.

Corona-Saison

  • Abbruch:

    Durch die Pandemie wurde die Saison unterbrochen. Die Termine aus einem 3-Stufen-Plan verstrichen; es kam zum Abbruch.

  • Begründung:

    Der Verband schrieb: „Die Saison 2019/2020 wird in den Verbandsspielklassen nicht fortgeführt. Der Tabellenstand nach dem 16. Spieltag wird als Abschlusstabellenstand gewertet und es wird entsprechend der Auf- und Abstieg vollzogen.“

Zum damaligen Zeitpunkt habe für den Meistertitel aus den letzten beiden Spielen noch ein Sieg hergemusst, was als machbar erschienen sei, da der Tabellenletzte aus Weiden der nächste Gegner sein sollte. Doch es kam anders: Durch Corona wurde die Saison unterbrochen. Mit der Verbands-Regelung war man am 15. Mai zum Meister und Aufsteiger in die Bezirksoberliga geworden. Die entsprechende Meisterfeier lasse derzeit noch auf sich warten.

Alle Mannschaftsmitglieder freuten sich bereits auf die Feier und die kommenden Herausforderungen, wie das Kegeln mit Schiedsrichter, was ab dieser Liga vorgeschrieben sei. Zudem komme es zu „tollen Derbys“ mit dem FSV Sandharlanden und SpG FAB Befreiungshalle Kelheim.

Die neu geformte 2. und 3. Mannschaft des TSV Rohr, die ebenfalls in dieser Saison entsprechend höherklassig eingeteilt waren, konnten den eigenen Erwartungen nur teilweise gerecht werden. Die 2. Mannschaft wurde letzter und steigt in die Kreisklasse A ab. Das beste Einzelergebnis hatte Stefan Pauser mit 576 Holz gekegelt, mit dem er die Mannschaft zu einem Unentschieden gegen den zwischenzeitlichen Tabellenführer führte.

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Das Team der 3. Mannschaft war zum Ende der Hinrunde ohne einen einzigen Sieg Tabellenletzter gewesen, konnte dann aber den Tabellenführer aus Siegenburg mit 1 Holz schlagen. Von da an musste sich die Mannschaft in der Rückrunde nur ein Mal geschlagen geben und landete nach den Saisonabbruch auf dem 5. Platz. Da aber die 2. Mannschaft in die von ihnen besetzte Liga absteigt und jede Klasse nur mit einer Vereins-Mannschaft besetzt sein darf, führte das zu einem Zwangsabstieg in die Kreisklasse B.

Die Damenmannschaft des TSV Rohr, die in der Bezirksliga A-Süd spielt, lagen nach der Hinrunde noch mit einen Punkt Rückstand auf die Tabellenspitze an 4. Stelle, habe aber zu Jahresbeginn wichtige Punkte verpasst und landete daher mit 16:16 Punkten auf dem 6. Tabellenplatz.

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