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Sport aus Schwandorf
Montag, 16. Juli 2018 27° 8

Radsport

24 Stunden am Mountainbike

Sechs Nittenauer nahmen am Wettbewerb im tschechischen Jihlava teil. Auf ihre Leistungen können sie stolz sein.

Die erfolgreichen Mountainbiker aus Nittenau Foto: TSV
Die erfolgreichen Mountainbiker aus Nittenau Foto: TSV

Nittenau. Zum 24-Stunden-MTB-Rennen in dem 380 Kilometer entfernten Jihlava in Tschechien machten sich kürzlich sechs Radsportler des TSV auf. Sie brauchten die Strapazen nicht zu bereuen!

Entdeckt hatte dieses Schmankerl für Mountainbikefans der erfahrene MTB-Rennfahrer Uwe Wolf. Nachdem das legendäre Rennen in der Maxhütte in Sulzbach-Rosenberg aus Gründen des Gesundheitsschutzes 2013 kurzfristig und für immer abgesagt worden war, machte er sich auf der Suche nach einem ähnlich interessanten Wettbewerb. Im mährischen Jihlava wurde er fündig; er persönlich hat dort schon mehrfach hervorragende Rennen absolviert.

Der 8 Kilometer lange Rundkurs rund um und mitten durch die Stadt ist sehr schön und abwechslungsreich. Ideal also für ein 24-Stunden-Rennen. Knackige Anstiege paaren sich mit flowigen Trails, Speed-Abschnitte durch Wald, Flur und über Kopfsteinpflaster, durchsetzt mit Wurzel-Passagen und Treppen auf und ab. Vorbei an einem See, am Zoo, an alten Industriegebäuden bis hin zur Fahrt direkt über den Burgberg in der Stadtmitte. Alles das ließ nie Langeweile aufkommen.

Es starteten zwei Nittenauer Einzelstarter und ein Vierer-Team als einzige Deutsche bzw. nicht slawische ausländische Teilnehmer. Das Ergebnis lässt sich sehen: Uwe Wolf erreichte in der Altersklasse Ü55 („Solo Muzi od 55 let“) einen hervorragenden 4. Platz. Auch Christian Kozyra, der in der Klasse Ü40 das erste Mal bei einer derartigen Veranstaltung startete, setzte mit dem 7. Platz unter 16 Startern ein deutliches Ausrufezeichen.

Abgerundet wurde das Ergebnis mit einem 5. Platz der Staffel in der Altersklasse Ü 40. Hier radelten in einer ausgeglichenen Mannschaftsleistung Dirk Knapstein (TSV-Radsport-Abteilungsleiter), Martin Rudhart, Mischa Hartwich und Matthias Jobst. Wobei die beiden Letztgenannten auch ihren Erstlings-Wettbewerb bestritten. Dieses Resultat wurde – nach einem frühzeitigen technischen Defekt – mit insgesamt drei Leihrädern erreicht.

Prima ergänzt wurde das TSV-Team von den Betreuerinnen Andrea Knapstein und Christina Rudhart, die über die 24 Stunden ununterbrochen für das leibliche Wohl der Fahrer sorgten. Das einstimmige Fazit nach der gelungenen Veranstaltung: „Jihlava, wir kommen 2019 wieder!“

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