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Handball

A-weiblich spielt wieder Landesliga

Neunburger Mädels erreichen in der Qualifikationsrunde unter vier Mannschaften den zweiten Platz hinter dem TV Waltenhofen.

Allen Grund zur Freude haben die Mädels des FC Neunburg: Sie haben sich erneut für die Landesliga qualifiziert. Foto: Wittmann
Allen Grund zur Freude haben die Mädels des FC Neunburg: Sie haben sich erneut für die Landesliga qualifiziert. Foto: Wittmann

Neunburg.Die A-weiblich der Neunburger Handballer trat am Samstag in eigener Halle zur zweiten Runde der Landesligaqualifikation an. Dabei trafen die Pfalzgräflichen auf die Teams aus Waltenhofen, Dietmannsried/Altusried und Karlsfeld. Im Modus jeder gegen jeden (2x 20 Minuten) qualifizierten sich die ersten beiden für die Landesliga. Der Dritte und Vierte muss in der kommenden Runde dann in der ÜBOL antreten.

Im ersten Spiel trafen die FCler auf den TSV Karlsfeld. Neunburg konnte sich schnell absetzen und seine individuelle Überlegenheit, insbesondere im Angriff, ausspielen. Über 4:1 und 6:2 setzte sich die Neunburgerinnen auf 8:3 ab. Besonders Sofia Gollwitzer und Evi Graf konnten sich immer wieder gegen die offensive Deckung durchsetzen. Als die Pfalzgräflichen dann aber in Unterzahl agieren mussten, konnten die Oberbayern bis zur Halbzeit auf 7:9 verkürzen.

Die Gäste kamen nach der Pause auch wieder besser ins Spiel und konnten sogar auf 12:12 und 13:13 ausgleichen. Insbesondere in der Abwehr hatten die Neunburger nun einige Probleme mit den flinken Gästespielerinnen.

Als dann aber Evi Graf zweimal in Folge einnetzte und die Defensive besser agierte, bauten die FCler ihren Vorsprung wieder auf 17:13 aus. Danach hatten die Gastgeber kein Problem mehr gegen den TSV und konnten das Spiel verdient mit 23:16 gewinnen.

FC geht sogar in Führung

Im zweiten Spiel trafen die Pfalzgräflichen dann auf den TV Waltenhofen, die in der ersten Runde noch zur Bayernligaqualifikation angetreten waren. In der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer eine ausgeglichene Partie. Zwar konnten sich die gut eingespielten Oberallgäuer immer wieder mit zwei Toren absetzen (2:4, 5:7, 6:8), aber Neunburg blieb dran (9:9, 10:10). Kurz vor dem Pausenpfiff konnten die FCler dann sogar mit 11:10 in Führung gehen.

Nach der Pause spielten dann beide Mannschaften weiter auf Augenhöhe bis zum Stande von 14:14. Insbesondere zwei Zeitstrafen gegen Neunburg in dieser Phase erlaubten es dem TV, immer wieder zu leichten Toren zu kommen. Als der Ausgang dann klar war, wechselte Neunburg das Team munter durch, um die Kräfte der Spielerinnen für die letzte Partie zu schonen. Am Ende verlor der FC, vielleicht etwas zu hoch, aber verdient mit 14:22 gegen den späteren Turniersieger.

Im letzten und entscheidenden Spiel ging es dann gegen die HSG Dietmannsried/Altusried. Sollte Neunburg gewinnen, wäre die Qualifikation für die nächste Landesligasaison sicher. Ein großes Fragezeichen stand aber hinter der Fitness der beiden Teams, die auch beide schon zwei Spiele in den Knochen hatten.

Zu Beginn konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen. Immer wieder gelang es den Gästen, die Lücken in der Neunburger Deckung zu finden. Neunburg hingegen war ein ums andere Mal über den Kreis erfolgreich. Als sich die Neunburger Mädels dann beim Stand von 3:3 auf 9:4 absetzen konnten, glaubten viele der Zuschauer an ein leichtes Spiel für die Pfalzgräflichen. Aber sie hatten sich zu früh gefreut. Die HSG kämpfte sich wieder heran und konnte bis zur Pause auf 7:10 verkürzen.

Unter den besten 26 Teams

In der zweiten Halbzeit warfen dann die Schwaben noch einmal alles in die Waagschale, doch die FCler hielten tapfer dagegen und bauten den Vorsprung dann weiter aus (15:10). Als Neunburg dann verstärkt auch den B-Jugendlichen Einsatzzeiten gab, konnten die Gäste nochmals auf ein Tor verkürzen, ehe Neunburg dann aber mit 16:14 das Spiel endgültig für sich entscheiden konnte.

Am Ende belegten die Pfalzgräflichen den zweiten Platz hinter dem verlustpunktfreien TV Waltenhofen. Auf Platz drei landet der TSV Karlsfeld vor der HSG Dietmannsried/Altusried.

Damit haben sich die Neunburgerinnen Handball-Mädels erneut für die zweithöchste bayerische Liga qualifiziert und gehören damit zu den 26 besten A-weiblich-Mannschaften im Freistaat.

Bemerkenswert ist, dass trotz der geringen Personaldecke alle Spielerinnen ein sehr gutes Turnier gespielt haben und sich viele Spieler in die Torschützenliste eintragen konnte. „Ich bin stolz auf die Mädels. Sie haben sich durchgebissen, sehr viel Engagement gezeigt und auch Konzepte umgesetzt, die wir eingeübt haben. Auch die B-Jugendlichen haben gezeigt, dass sie in dieser Liga mithalten können. Das freut mich sehr“, so Trainer Wittmann.

Für die A-weiblich ist nun erst einmal Pause. Im Juni steigen die Mädels dann zusammen mit den Damen wieder in die Vorbereitung auf die kommende Saison ein.

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