mz_logo

Sport aus Schwandorf
Donnerstag, 21. Juni 2018 27° 8

Crosstriathlon

Die Härteprüfung am Gardasee bestanden

Bei Thomas Kerner verhindert ein Plattfuß eine Topplatzierung. Helena Pretzl und kam Natalie Karl gewinnen ihre Altersklasse.

Sascha Kellner, Tobias Zeller, Philipp Filchner, Helena Pretzl, Peter Gresser, Natalie Karl und Thomas Kerner (v.l.) stellten sich den Crosstriathlon. Foto: Pretzl
Sascha Kellner, Tobias Zeller, Philipp Filchner, Helena Pretzl, Peter Gresser, Natalie Karl und Thomas Kerner (v.l.) stellten sich den Crosstriathlon. Foto: Pretzl

Burglengenfeld.Sieben TV-Triathleten stellten sich der immensen Herausforderung beim Crosstriathlon „Xterra Lake Garda“, drei davon auf der kürzeren Distanz. Die Burglengenfelder um Profi Thomas Kerner zeigten vor allem ihren großen Kampfgeist beim gut vier Stunden dauernden Ausdauerevent. Allerdings kostete Kerner ein Plattfuß zehn Minuten. Indes ließ Helena Pretzl trotz Examensstress mit dem Sieg in ihrer Altersklasse aufhorchen. Für die Nachmelder auf der Kurzversion überraschten Natalie Karl mit Rang eins sowie Tobias Zeller und Peter Gresser, die sich jeweils den zweiten Platz in ihren Altersklassen sicherten.

In der größten Hitze um 13.30 Uhr fiel unter den Anfeuerungsrufen der enthusiastischen Zuschauer der Startschuss zum Crosstriathlon „Xterra Lake Garda“. Sascha Kellner, Helena Pretzl, Thomas Kerner und Philipp Filchner stürzten sich mit dem Neoprenanzug in den 17 Grad kalten Gardasee. Nach den zwei Schwimmrunden von je 750 Metern hieß es für sie ab in die Berge rund um Toscolano Maderno. 34Kilometer auf dem Mountainbike mit 1200 Höhenmetern inklusive zwei langer Anstiege und die anschließenden elf Kilometer Trailrun mit knapp 400 Höhenmetern sprachen für sich.

Für Kerner lief es allerdings nicht so, wie er es sich erhofft hatte. Ein unverschuldeter Crash bei der Streckenbesichtigung und ein Plattfuß im Wettkampf setzten die Motivation des Profis kurzzeitig auf den Nullpunkt. Mit 25,23 Minuten sprintete er gut positioniert aus den Fluten und düste auf die technisch herausfordernde Mountainbikestrecke. Nach einer tollen ersten Runde folgte aber praktisch das Aus: Ein Loch in der Außenwand kostete ihn zehn Minuten Zeitverlust. So saß Kerner etwas desorientiert auf seinem Bike. Mit den Laufschuhen kam jedoch auch die Lust zurück. Kerner lief die viertbeste Zeit aller Teilnehmer.

Pretzl sorgt für Überraschung

Für eine kleine Überraschung sorgte Helena Pretzl, die sich mit etwas Unbehagen an den Start wagte. Mit wenig Training entstieg die Prembergerin flott nach rund 29 Minuten aus dem Gardasee. Mit der Devise des Trainers „Langsam beginnen und stark enden“, kämpfte sie sich durch den fordernden Parcours. Nach harten 4,10 Stunden durfte sie sich über den Sieg in ihrer Altersklasse freuen. Zudem war Pretzl damit drittschnellste Amateurin. Nicht optimal lief es dagegen für Sascha Kellner. Er verlor auf der zweiten Schwimmrunde seinen Transponder und musste danach fünf Minuten mit den Verantwortlichen über die Fortsetzung des Wettkampfes diskutieren. Probleme beim Biken und beim Laufen setzten seiner Motivation enorm zu. Sein Anspruch beschränkte sich somit nur noch darauf zu finishen.

Philipp Filchner wusste, was ihn bei seinem ersten Crosstriathlon erwartete. Nach seiner nicht gerade geliebten Auftaktdisziplin freute er sich schon auf das Biken. Er fand beim Downhill die richtige Linienwahl, legte allerdings etwas zu viel Power in die zweite Disziplin, was seine schweren Beine auf den letzten elf Kilometern bewiesen. Erst im letzten Drittel fand Filch-ner schließlich seinen Rhythmus und überholte im Zielsprint noch einen direkten Konkurrenten.

Comeback für Tobias Zeller

Beim „Garda Sprint“ war die Hälfte der Originalrunde zu bewältigen. Tobias Zeller sowie die erst Tags zuvor nachgemeldeten Natalie Karl und Peter Gresser standen so mit etwas Bammel am Ufer des Gardasees. Nichtsdestotrotz war Zeller, der nach einer langwierigen Knieverletzung erstmals wieder einen Wettkampf bestritt, mit seiner Leistung hochzufrieden. Nach gutem Schwimmen und Biken folgte für ihn allerdings seine persönliche Angstdisziplin: der Trailrun. Die Bedenken verflogen jedoch schnell, denn das Knie hielt und so düste Zeller in der Altersklasse M20 auf den zweiten Platz.

Peter Gresser bewältigte seinen ersten Crosstriathlon und überraschte alle mit seiner Leistung: Sowohl das Schwimmen, als auch das Biken mit der neuntbesten Zeit und vor allem das Laufen mit der viertbesten Zeit aller Teilnehmer katapultierten ihn auf den zehnten Platz im Gesamtfeld und den zweiten Rang in der M30.

Ebenso gut kam Natalie Karl über die Runden, die vor allem beim Biken glänzte. Sie freute sich über den Sieg in der W25 und über den fünften Platz im Gesamtfeld. (bpf)

Mehr vom Sport in der Region lesen Sie hier.

Die Kommentarfunktion steht exklusiv unseren Abonnenten zur Verfügung. Als Abonnent melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich. Alle anderen Nutzer finden preiswerte Angebote in unserem Aboshop.

Anmelden Registrieren Zum Abo-Shop

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht