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Motorsport

Felix Pöhler gibt wieder Gas

Der elfjährige Maxhütter startete erfolgreich in die Saison; das nächste Rennen steht am 9, Juni an.
Von Werner Artmann

Felix Pöhler auf seiner neuen Rennmaschine Foto: Mike Lischka
Felix Pöhler auf seiner neuen Rennmaschine Foto: Mike Lischka

Maxhütte-Haidhof.Nach einem zufriedenstellenden „Renn-Zirkus“ im vergangenen Jahr startete der elfjährige Maxhütter Felix Pöhler bereits wieder in die neue Motorradsportsaison. In den Wintermonaten ging die sportliche Entwicklung des jungen Motorrad-Rennfahrers unter dem Management seines Vater Steffen Pöhler weiter. Die ersten vier Rennen sind vorüber und im „Pöhler-Rennstall“ ist man mit den gezeigten Leistungen von Felix durchaus zufrieden.

Die beiden ersten Wertungsläufe des Mini Bike Cups fanden im tschechischen Cheb statt. Felix Pöhler kam nach der Winterpause etwas schlecht in Schwung, konnte aber immerhin das A-Finale erreichen. Im ersten der beiden Rennen reichte es für den 13. Platz. Im zweiten Rennen kam Felix Pöhler an seinem Kontrahenten nicht mehr vorbei und blieb auf dem 15. Platz.

Die nächste Station der Rennsiere war Faßberg in Norddeutschland mit einer für Felix Pöhler noch unbekannten Strecke. Zwischenzeitlich wurden ein paar Modifikationen am neuen Felix-Rennmotorrad vorgenommen. In Faßberg hatte das Maxhütter-Team die Möglichkeit, die Strecke kennenzulernen und das Zweirad abzustimmen, bevor es am nächsten Tag ernst wurde.

Erstmals in die Top-Ten

Felix Pöhler kam mit der Strecke hervorragend zurecht und auch die Abstimmung der Rennmaschine machte ihm sehr viel Spaß. So erreichte er nach den Qualifikationsläufen den 13. Startplatz für beide Rennen. Im ersten Wettbewerb machte der Maxhütter zwei Plätze gut und kam auf Rang elf. Im zweiten Rennen legte Felix noch einmal zu und erreichte den neunten Platz. „Das war für Felix das erste Top-10-Ergebnis im Minibike-Cup überhaupt“, stellte sein Vater und Betreuer Steffen Pöhler fest.

Nun bereitet sich Felix Pöhler beim Training auf das Rennen am 9. Juni in Schaafheim vor und will versuchen, die Ergebnisse zu steigern. Übrigens ist Wackersdorf in diesem Jahr kein Austragungsort der ADAC-Minibike-Serie, deren Konzept, echten Motorsport für wenig Geld zu ermöglichen, sich bewährt hat. In diesem Jahr feiert die beliebte Nachwuchsserie bereits den 22. Geburtstag; sie war für Fahrer wie Sandro Cortese, Marcel Schrötter, Jonas Folger und Luca Amato der erste Schritt in die Motorrad-Weltmeisterschaft. Der ADAC Mini Bike Cup ist die Einstiegsklasse in den Motorrad-Straßenrennsport. Dabei können junge Talente zwischen acht und 14 Jahren zeigen, was in ihnen steckt. Während der Saison werden ca. neun Veranstaltungen mit jeweils zwei Wertungsläufen durchgeführt. Am Jahresanfang findet ein Einführungslehrgang statt, bei dem die Fahrer auf die Saison vorbereitet werden.

Einschreibung ab 600 Euro

Das Vier-Takt-Honda-Mini-Bike NSF 100 (ca. 8,4 PS) wird sowohl in der Einsteiger- als auch in der Nachwuchsklasse gefahren. Mit dem Zwei-Takt- Honda-Mini-Bike NSR50 (ca. 7,2 PS) können Interessenten in der Einsteigerklasse als Gast teilnehmen. Die Einschreibungsgebühr in die Einsteigerklasse beträgt 600 Euro, für die Nachwuchsklasse 800 Euro. Darin sind der Einführungslehrgang, alle Nenngelder zu den Veranstaltungen sowie die umfassende Betreuung während der Saison enthalten.

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