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Sport aus Schwandorf
Sonntag, 22. April 2018 26° 2

Handball

Großkampftag für beide Naabtal-Teams

Die Damen wollen gegen die HG Amberg die Chance nach oben wahren. Die Herren feiern beim Saisonfinale die Meisterschaft.

19:19 endete Hinspiel der Damen-Bezirksoberliga zwischen Amberg und Naabtal. Foto: abm

Schwandorf.Ein echtes Schmankerl erwartet die Handballfans am Samstag, 6. Apirl, um 17 Uhr in der Oberpfalzhalle in Schwandorf. Die als Meister der Bezirksliga und BOL-Aufsteiger feststehenden Herren der HSG Naabtal erwartet die TS Regensburg zum Show-down der Saison. Der Aufsteiger aus Regensburg – Handballfans besser bekannt als „RT“ – war früher ein Aushängeschild im Oberpfälzer Handball und wurde kurzzeitig auch einmal von Weltmeister und Magier Vlado Stenzel trainiert. Dieser wird zwar nicht in Schwandorf erwartet, dafür aber etliche ehemalige Größen des regionalen Handballs. Team-Manager Sebastian Schindler konnte schon Rene Reitinger, Armin Dietz, Michael Rank, Matthias Steininger und Christian Böduel für sein Team verpflichten. Aber auch alte Schwandorfer Landesliga-Recken laufen mitunter in den Farben der RT auf: Bernd Bayerköhler, Fritz Donhauser und Jochen Sobota lassen ihre Karriere bei den Regensburgern ausklingen. Gute Bedingungen also für ein Handballfest, zumal es ja nur noch um die berühmte „Goldene Ananas“ geht. Allerdings will dieses Prestige-Duell natürlich keine Mannschaft verlieren. HSG-Trainer Christian Wagner kann personell aus dem Vollen schöpfen und wird auch bereits die eine oder andere Variante für kommende Saison ausprobieren.

Damen wollen gute Ausgangslage nicht aufs Spiel setzen

Am Samstag um 19 Uhr treffen die Damen der SG Naabtal in der heimischen Schwandorfer Oberpfalzhalle auf die HG Amberg. Das Oberpfalzderby war in den letzten Jahren jeweils ein Knüller für die Zuschauer, da es immer Spannung versprach und das auch hielt. Amberg, das vor 14 Tagen jegliche Restzweifel um den Ligaerhalt beiseite wischte und bereits einen sicheren Mittelfeldplatz in der Endabrechnung ergatterte, verfügt mit Anja Hirschmann über eine sehr treffsichere Rückraumspielerin, die in der Torschützenliste der BOL aktuell mit 141 Treffern den zweiten Platz belegt. Doch auch die Naabtalerinnen brauchen sich nicht zu verstecken. Aktuell belegt man den zweiten Platz und kann, bedingt durch die Schützenhilfe aus Regensburg, den Ligaprimus Herzogenaurach am letzten Spieltag beim direkten Vergleich sogar noch überholen. Doch ob es zum Show-down in 14 Tagen kommt, hängt maßgeblich vom Spiel gegen Amberg ab. Trainer Christian Deml kann, bis auf seine Langzeitausfälle und Torhüterin Annika Senger, auf alle Spielerinnen zählen. Den Rückenwind aus den Vorwochen, in denen man trotz personeller Schieflage alle Spiele selbst gegen Hochkaräter der Liga gewann, will man nutzen, um beide Punkte zu ergattern und die Spannung hochzuhalten.

HSG-Damen erwarten ein Geduldsspiel in eigener Halle


Im letzten Heimspiel dieser Bezirksoberligasaison treffen die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld am Samstag auf den SC Eltersdorf. Anpfiff ist bereits um 17.15 Uhr im Sportpark Schwarzenfeld. Die Mannschaft aus Erlangen steht seit Beginn dieser Runde auf dem letzten Tabellenplatz und muss nur nach einem Jahr wieder den Weg in die Bezirksliga zurückgehen. Die einzigen Punkte konnten die Mittelfranken gegen Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel geholt werden; ansonsten mussten sie stets sehr hohe Niederlagen hinnehmen, wie auch das Hinspiel gegen die HSG-Damen zeigt. Zwar hätte das Ergebnis damals noch höher ausfallen müssen, aber die Oberpfälzerinnen siegten souverän mit 13:25. Geduldig gespielte Angriffe, die meist mit einem Erfolg der Außenspielerinnen enden, lässt die Eltersdorfer oft anfangs noch mithalten. Es dürfte also ein Geduldsspiel für die HSG-Damen werden. Wenn die Oberpfälzerinnen aber ihren dritten Tabellenplatz in den letzten beiden Begegnungen behaupten wollen, ist ein Sieg auf jeden Fall Pflicht. Trainer Söllner fordert, sowohl im Angriff als auch in der Abwehr konzentriert zu arbeiten. Söllner: „Wir haben eine relativ durchwachsene Saison hinter uns. Viele Partien hätten besser gestaltet werden müssen. Wenn wir aber gegen die Franken gewinnen, haben wir Platz drei so gut wie sicher. Eine Leistung der neu formierten Mannschaft, mit der ich doch zufrieden bin.“ (sim)

HSG hat im letzten Heimspiel den Spitzenreiter zu Gast

Am Samstag bestreiten die Herren der HSG Nabburg/Schwarzenfeld ihr letztes Heimspiel der Saison. Auch wenn es für die Oberpfälzer um nichts mehr geht, hat die Partie dennoch Brisanz. Es gastiert der aktuelle Tabellenführer Erlangen/Bruck II, der im Sportpark den Aufstieg in die Landesliga perfekt machen könnte. Dies allein sollte reichen, um die Jungs von Trainer Kessler anzustacheln. Denn in eigener Halle lässt man ungern andere Mannschaften aufsteigen! Unabhängig davon gilt es sich, bei den Zuschauern ordentlich zu verabschieden und für die Unterstützung zu bedanken.

Die Herren der HSG Nabburg/ Schwarzenfeld wollen die Meisterfeier von Erlangen/Bruck II in der Sportparkhalle verhindern. Foto: sca

Ein Dorn im Auge des fairen Betrachters könnte das Aushelfen mancher Spieler der 1. Mannschaft Erlangen/Brucks sein. Diese steht kurz vor dem Sprung in die Dritte Liga. Auch wenn Schwarzenfeld in der laufenden Saison sehr schwankende Leistungen zeigte, so bleibt trotzdem die starke Heimbilanz mit acht Siegen aus zehn Spielen, was den Franken sicherlich bewusst sein wird. Anpfiff ist um 19.15 Uhr! Im Anschluss an die Begegnung gibt es für die Zuschauer noch Freibier zum Ausklang der Heimsaison.

Jugend muss erneut bei den Neunburger Damen aushelfen


Am Sonntag reisen die Neunburger Handballerinen zum TV Erlangen-Bruck. Für das Team aus der Pfalzgrafenstadt geht es um Punkte gegen den Abstieg, während der TV wohl bereits für das nächste Jahr Bezirksoberliga planen kann. Nach dem Sieg im Hinspiel (26:23) können die FC-ler zuversichtlich in das Spiel gehen. Jedoch sind lediglich fünf Spielerinnen aus der Hinrundenpartie aufseiten der Neunburger dabei. Der Rest ist verletzt bzw. steht aktuell nicht zur Verfügung. Dadurch werden die Karten für das Spiel völlig neu gemischt. Trainer Wittmann muss wie schon gegen SC Eltersdorf neben den verletzten Damen nun auch auf die meisten A-Jugend-Spieler verzichten und auf die B-Jugend zurückgreifen, um überhaupt eine Mannschaft zusammenzukriegen. „Auch mit dieser ungewöhnlichen Aufstellung werden wir alles versuchen, um Punkte zu holen.“, so der Trainer. Zudem konnte während der Woche gesundheits- und arbeitsbedingt nur ein Teil der Rumpfmannschaft trainieren, so dass Wittmann wohl wieder mit einer ungewohnten Formation in das Spiele gehen muss. Auch bei diesem Auswärtsspiel hofft man auf die Unterstützung der Fans. Anwurf ist am Sonntag um 13.30 Uhr in Erlangen in der Emmy-Noether-Halle. (ghw)

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