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Handball

HSG-Herren erleben Tag zum Vergessen

Nabburger verlieren beim Tabellenschlusslicht der Bezirksoberliga Ostbayern, dem SV Buckenhofen, mit 18:25.

Die HSG Nabburg – hier gegen Herzogenaurach – unterlag in Buckenhofen deutlich. Foto: Zwick
Die HSG Nabburg – hier gegen Herzogenaurach – unterlag in Buckenhofen deutlich. Foto: Zwick

Schwarzenfeld.Es war wohl einer dieser Tage, an denen gar nichts zusammen ging. Die längste Auswärtsfahrt der Saison stand bereits vor Anpfiff unter einem schlechten Stern. Kurzfristig musste man vier krankheits- und verletzungsbedingte Absagen verkraften und sah sich zudem einem Gegner gegenüber, der nur mit einem Sieg weiterhin auf den Klassenerhalt hoffen konnte. Entsprechend motiviert ging Buckenhofen ins Spiel und warf alles in die Waagschale.

Von Anfang an liefen die Oberpfälzer einem kleinen Rückstand hinterher, den sie in der ersten Halbzeit nicht aufzuholen vermochten. Hauptgrund dafür war die eigene Chancenverwertung. „Allein in den ersten 15 Minuten verwerfen wir zwei Siebenmeter, zwei Konter und vier Würfe von Außen“, ärgerte sich Trainer Kessler über die ausgelassenen Möglichkeiten.

Die flinken Buckenhofener hatten neben ihrem starken Keeper noch den Kampfgeist und die Willenstärke als Pluspunkte auf ihrer Seite, womit die Halbzeitführung von 11:9 durchaus gerecht war.

Nach dem Seitenwechsel kamen die HSGler gut aus der Kabine. Ein spürbarer Ruck schien durch die Mannschaft gegangen zu sein, die nun als Einheit auftrat und in der 38. Minute zum 12:12 ausglich.

Wer nun gedacht hatte, die Partie würde zugunsten der Schwarzenfelder kippen, wurde bitter enttäuscht. Im letzten Drittel zeigten die Gäste unerklärliche Patzer. Angefangen von Schritt- und Fangfehlern, bis hin zu körperlosem Deckungsverhalten ergaben sich die Oberpfälzer ihrem Schicksal, während Buckenhofen mit jedem Treffer mehr Aufwind bekam.

Aus Frust ließ sich Jarda Strejc zu einer Auseinandersetzung mit einem gegnerischen Spieler und dem Schiedsrichter hinreißen, die in einer Roten Karte mit Bericht gipfelte. Felix Fenchl, Schwarzenfelds zweiter Linksaußen, kugelte sich zu allem Überfluss auch noch die Schulter kurz vor Ende des Spiels aus, womit der „Sonntag zum Vergessen“ perfekt war.

Bereits am Samstag empfangen die HSGler den HC Weiden, der in der Tabelle mit zwei Punkten weniger auf Platz zehn rangiert. Tore: Kiener, Schanderl 4; Schiessl 3; Strejc J. 2; Ebensberger, Kübler, Fenchl, Gsödl, Kessler je 1.

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