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Schach

Im Viertelfinale war Endstation

Die U12-Mannschaft des Schwandorfer Schachklubs überzeugte auf bayerischer Ebene. Im Viertelfinale war aber Schluss.

Die U12 mit Marcel Lippert und Leonard Stöckl (hinten), Lisa Schneeberger und Rafael Scherl (vorne); es fehlt Paul Schickram). Foto: Stöckl
Die U12 mit Marcel Lippert und Leonard Stöckl (hinten), Lisa Schneeberger und Rafael Scherl (vorne); es fehlt Paul Schickram). Foto: Stöckl

Schwandorf.Eine gute Leistung zeigte die U12-Jugendmannschaft des Schachklubs Schwandorf auf bayerischer Ebene und kämpfte sich bis ins Viertelfinale vor, wo dann aber das Aus kam. Nach einem Freilos in der ersten Runde musste man in einer Vierergruppe mit Gastgeber TSV Bindlach, SC Bamberg und SC Windischeschenbach an die Bretter, um die zwei Mannschaften zu ermitteln, die in die nächste Runde einziehen würden. Die Schwandorfer traten mit Leonard Stöckl, Rafael Scherl, Lisa Schneeberger und Marcel Lippert an. Es zeigte sich schnell, dass die Unterschiede zwischen den vier Mannschaften sehr gering waren und Kleinigkeiten über das Weiterkommen entscheiden sollten.

Zum Auftakt ging es gegen den TSV Bindlach. Rafael Scherl brachte die Schwandorfer in Führung, doch nach Niederlage von Leonard Stöckl und Lisa Schneeberger wendete sich das Blatt. In einer Partie, die beiden Seiten Gewinnchancen bot, trennte sich Marcel Lippert mit einem Unentschieden. Damit stand eine vermeidbare 1,5:2,5 Niederlage zu Buche. Gegen Bamberg lag Schwandorf nach Niederlagen von Schneeberger und Lippert bereits mit 0:2 im Rückstand, doch die kämpferisch starken Scherl und Stöckl stellten mit ihren Siegen noch den verdienten 2:2 Ausgleich her. Gegen Windischeschenbach lief es umgekehrt. Hier gab es für Scherl und Stöckl nichts zu holen, doch diesmal waren es Schneeberger und Lippert, die mit überzeugenden Siegen für das gerechte 2:2 sorgten.

In der Tabelle lag Bindlach (5:1 Punkte) auf Platz eins vor SC Windischeschenbach (3:3), SK Schwandorf und SC Bamberg (beide 2:4). Eigentlich waren die Schwandorfer damit ausgeschieden, doch da Windischeschenbach verzichtete, rutschten sie doch noch in die nächste Runde.

Im Viertelfinale musste sich der SK-Nachwuchs mit SK Nürnberg 1911, SC Großostheim aus Unterfranken und SC Erlangen messen, wobei die Schwandorfer nur Außenseiterchancen hatten. Doch der Schachkub, der den erkrankten Marcel Lippert kurzfristig durch Paul Schickram ersetzte, verkaufte sich in Erlangen sehr gut.

Gegen Großostheim schien Paul Schickram auf dem Weg zu einem sicheren Sieg, doch eine Unachtsamkeit brachte ihm eine unnötige Niederlage ein, die Rafael Scherl aber sicher ausglich. Nach der Niederlage von Lisa Schneeberger riskierte Leonard Stöckl zu viel und musste sich geschlagen geben. Damit stand eine vermeidbare 1:3- Niederlage gegen den Favoriten fest. Gegen Erlangen verlor zwar Schick-ram seine Begegnung, doch in den anderen Partien stand man sehr aussichtsreich. Doch Schneeberger, Scherl und Stöckl musste sich mit einer Punkteteilung begnügen. Nach dieser knappen, unnötigen 1,5:2,5-Niederlage war Schwandorf ausgeschieden, so dass im letzten Spiel gegen das ebenfalls bereits ausgeschiedene Nürnberg die Luft raus war. Die Folge war eine klare 0:4-Niederlage und der letzte Platz in der Viertelfinalgruppe. (sst)

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