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Fussball

Keiner will Favoritenrolle übernehmen

Die Stadt Amberg und der Landkreis Amberg-Sulzbach sind in der neuen Bezirksliga Nord außergewöhnlich stark vertreten.
Von Klaus Högl

Der DJK Ensdorf und dem TuS Kastl wird auch in der neuen Saison eine gute Rolle zugetraut. Archivfoto: abm
Der DJK Ensdorf und dem TuS Kastl wird auch in der neuen Saison eine gute Rolle zugetraut. Archivfoto: abm

Amberg.Viel sportliche Quantität hat sich für die Saison 18/19 in der Bezirksliga Nord zusammengefunden, die ab dem Wochenende mit 16 Mannschaften an den Start geht. Stark vertreten ist die Stadt Amberg (FC Amberg, SV Raigering, SV Inter Bergsteig) und der Landkreis Amberg-Sulzbach (SV Hahnbach, TuS Kastl, SV Sorghof, SSV Paulsdorf, DJK Ensdorf). Insgesamt 30 Spieltage sind zu absolvieren. Die Favoritenrolle will von den 16 Teams niemand übernehmen: Der SV Hahnbach wird oft genannt, wohl auch als Vorjahresmeister, obwohl er den Sprung in die Landesliga nicht gewagt hat.

Beim FC Amberg, der nach dem Durchmarsch binnen drei Jahren von der Regionalliga in die Bezirksliga (freiwillig) einen völligen Neuanfang in die Wege leiten muss, ist Rainer Greger einer von neuen fünf Trainern an der Seitenlinie: Dazu kommen Andreas Wendl (TuS Kastl), Thomas Kaufmann (SV Kulmain) Christian Most (FC Wernberg) und Wolfgang Richthammer (1. FC Schwarzenfeld).

Den größten personellen Umbruch hatte der FC Amberg zu verkraften. Gleich ein Dutzend Neuzugänge verzeichnet der SV Kulmain. Den FC Schwarzenfeld haben nach seinen Abstieg sechs Spieler verlassen. Dem SV Schwarzhofen wird wieder eine starke Rolle zugetraut, ähnlich wie im Vorjahr, als die Mannschaft von Trainer Adolf Götz in der Relegation an Veitsbronn gescheitert ist. Nicht mehr dabei sind die SpVgg Vohenstrauß, der TuS/WE Hirschau, FC Amberg II, FC Schmidgaden.

Jetzt steht der erste Spieltag bevor, auf den alle hingearbeitet haben. Am Sonntag kommt es im Stadion am Schanzl zum Absteiger-Duell FC Amberg gegen FC Schwarzenfeld. Der Vorjahresmeister SV Hahnbach hat mit der DJK Ensdorf einen Anwärter auf die vorderen Plätze zu Gast. Der SV Schwarzhofen hat Heimrecht gegen Detag Wernberg (8.). Die vergangene Saison war schwer für den SV Sorghof (11.), der Auftaktgegner TuS Kastl ist es ebenso: Mit Andreas Wendl haben die „Schweppermänner“ einen starken Verteidiger (DJK Ammerthal) und zugleich Spielertrainer bekommen. Beim SV Raigering ist Trainer Martin Kratzer auch nach dem Abstieg geblieben; er will in der Bezirksliga zumindest im vorderen Bereich mitspielen. Und schließlich gibt es in Raigering wieder einmal das ewig junge Derby gegen den FC Amberg (6. Oktober). Ambergs Stadtclub SV Inter Bergsteig (9.) startet mit Trainer Kipry daheim gegen den FC Wernberg, der in der letzten Saison nicht zu den Größen der Liga gezählt hat. Die Inter-Kicker aus Amberg haben ihren Torjäger Matthias Schmidt (zum ASV Haselmühl) verloren; dennoch glaubt der Verein, sich durch Talente gut verstärkt zu haben. Der SSV Paulsdorf hat nur den Klassenerhalt im Sinn. Nachdem nach fünf Jahren Kreisliga wieder der Aufstieg gelungen ist, scheint der Auftakt gegen Mitaufsteiger FC OVI-Teunz machbar.

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