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Sport aus Schwandorf
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Handball

Kraftakt für die HSG-Damen

Nabburgerinnen besiegen die HSG Pyrbaum/Seligenporten mit 24:21. Nabburgs HSG-Herren sind endgültig gesichert.

Die Nabburger Damen setzten sich zuhause gegen Pyrbaum/Seligenporten durch. Foto: Baier
Die Nabburger Damen setzten sich zuhause gegen Pyrbaum/Seligenporten durch. Foto: Baier

Nabburg.Wie schon das Hinspiel wurde die Begegnung gegen die HSG Pyrbaum/Seligenporten am Samstag ein reiner Kraftakt für die Handballerinnen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld. Es nahm jedoch ein positives Ende, und die HSG-Damen gingen mit 24:21 als verdienter Sieger vom Platz.

Beide Mannschaften kamen nur schwer in Schwung. Die HSG Pyrbaum konnte zwar das erste Tor in dieser Partie erzielen, ging aber die restlichen Spielminuten nie mehr in Front. Die Heimmannschaft erwachte und fand wieder zu ihrem Konterspiel. Carina Czichon konnte zweimal hintereinander erfolgreich abschließen, und man übernahm von da an die Führung. Immer wieder gelang es jedoch den Gästen aus Neumarkt, über die Außenpositionen den Vorsprung zu reduzieren. Über 5:2 stand es kurz vor Ende der ersten Halbzeit 9:7 für die Heimmannschaft.

Trainer Söllner: „Die Abwehr agierte sehr lobenswert. Wir haben unseren Biss wieder gefunden. In Kombination mit unseren Torfrauen stand da wirklich eine Mauer. Nur in der Offensive haperte es wieder.“ Zum Pausenpfiff stand es dann 10:7 für die HSG Nabburg/Schwarzenfeld.

Fokus lag auf dem Angriff

Nach der Halbzeitpause war die Konzentration beim Gastgeber sehr hoch. Der Fokus lag im Angriffsverhalten, welches auch wieder besser funktionierte. Durch schöne Laufkombinationen fand man oft die Kreisspielerinnen oder gelangte über die Rückraumpositionen zu Torerfolgen. Über 13:11 und 16:12 stand es nach 50 Spielminuten 19:14 für die HSG-Damen.

Doch dann kamen die HSG-Damen wieder etwas ins Schludern, die Defensive agierte wieder etwas zu halbherzig und im Angriff ging man nicht bis an die Grenzen. So ermöglichte man den Gästen ein erneutes Herankommen. Trotz allem war es aber ein nie gefährdeter 24:21-Erfolg für die HSG Nabburg/Schwarzenfeld.

Söllner: „Ich bin froh, dass diesmal wirklich alle Spielerinnen auf dem Platz waren und sich auch in Szene setzen konnten. Natürlich hätte das Ergebnis wieder höher ausfallen müssen. Ich bin aber sehr stolz, dass wir zumindest schon mal in der Abwehr unsere Stärke wieder gefunden haben.“

Das Spiel zwischen den Herren der HSG Nabburg/Schwarzenfeld und dem HC Weiden hatte für beide Teams eine enorme Bedeutung, da sowohl die HSG als auch der HC Weiden Punkte im Abstiegskampf benötigten.

Aufseiten der Schwarzenfelder hatte man sich unter der Woche auf Weidens herausragenden Spieler Werner eingestellt und die Schlüsse aus der Pleite im Hinspiel gezogen. Über 60 Minuten agierten die Hausherren mit einer positionsbezogenen Manndeckung und konnten den Spielfluss der Gäste immer wieder stören. Ab Mitte der ersten Halbzeit griffen auch offensiv die eingeübten Abläufe. Bis auf 13:8 setzten sich die Nabburger ab. Zudem musste Weiden in der 22. Minute eine Rote Karte aufgrund einer Tätlichkeit hinnehmen. Alles schien zugunsten der Heimmannschaft zu laufen. Doch kurz vor der Halbzeit brach Hektik im Spiel der Schwarzenfelder aus. Innerhalb kürzester Zeit leisteten sich die Jungs vom selbst auflaufenden Trainer Daniel Kessler unnötige Ballverluste, wodurch Weiden bis zum Seitenwechsel wieder bis auf ein Tor herankam.

Viele Nickligkeiten

In der von vielen Nickligkeiten geprägten Begegnung dezimierten sich auch die HSGler selbst. Doppelt ärgerlich waren die Roten Karten von Kiener und Landgraf, womit man die letzten 17 Minuten ohne Werfer auf Rückraum links auskommen musste. Da vor Anpfiff bereits beide Linksaußen nicht zur Verfügung standen, agierten die Nabburger plötzlich ohne einen einzigen etatmäßigen Spieler auf der linken Seite.

Der zwischenzeitliche Vorsprung von 20:16 schmolz auf 24:23 fünf Minuten vor Schluss. Unterm Strich konnten die Hausherren einen verdienten Sieg einfahren, womit der Ligaverbleib endgültig gesichert ist. Entscheidend hierfür war sicherlich der absolute Siegeswille der HSG-Herren, den man in der laufenden Saison teilweise vermissen ließ.

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