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Sport aus Schwandorf
Donnerstag, 21. Juni 2018 27° 8

Golf

Rudolf Dobmanns zehnter Sieg

Beim Turnier um den „Hussitenschild“ bewies auch Profi-Torwart Wolfgang Hesl viel Ballgefühlt und gewann die Nettowertung C.
Von Josef Schiessl

Rudolf Dobmann gewann zum 10. Mal den Wanderpreis, den Bürgermeister Martin Birner (5. v. li.) überreichte. Mit im Bild die weiteren Preisträger. Foto: Schießl
Rudolf Dobmann gewann zum 10. Mal den Wanderpreis, den Bürgermeister Martin Birner (5. v. li.) überreichte. Mit im Bild die weiteren Preisträger. Foto: Schießl

ÖDENGRUB.Zum 39. Mal spielten die Golfer im GC Oberpfälzer Wald um den „Hussitenschild“, einen Wanderpreis der Stadt Neunburg vorm Wald. Mit 75 Bruttoschlägen gewann Rudolf Dobmann das Turnier und trug sich damit zum zehnten Mal in die Siegerliste ein.

Der „Hussitenschild“ zählt zu den ältesten Wettbewerben im Golfclub, der heuer sein 40-jähriges Bestehen feiern kann. Zur Feier dieses Jubiläums stiftete die Stadt eine neue Trophäe, auf der Rudolf Dobmann als erster Sieger Platz findet. 51 Golfer gingen am Pfingstsonntag auf die Runde. Gespielt wurde ein Einzel als Zählspiel bis Handicap 18, ab 18,1 nach Stableford-Wertung. Trotz des starken Windes wurde gutes Golf gespielt. Rudolf Dobmann sicherte sich die Trophäe mit einer hervorragenden Leistung von drei Schlägen über Platzstandard vor Thomas Wiederer und Richard Weiß, die mit je 82 Schlägen auf ihrer Score-Karte zurückkamen. Hervorragend in Form war auch Pia Wagner, die die Damen-Konkurrenz mit 82 Schlägen vor Christine Straller mit 88 und Sabine Wiederer mit 90 gewann und ihr Handicap auf 10,8 verbesserte. Auch in der Netto-Wertung wurden die Handicaps nach unten gespielt.

Handicap stark verbessert

Herausragend dabei war der Netto-C-Sieger Wolfgang Hesl: Der Torwart des Fußball-Drittligisten Würzburger Kickers, der auch schon das Tor des Hamburger SV, der SpVgg Greuther Fürth, SV Ried, Dynamo Dresden und Arminia Bielefeld hütete, bewies viel Gefühl auch mit dem kleinen Golfball und spielte sich mit 51 Punkten von 28,0 auf 21,6 nach unten.

Zur Siegerehrung war auch der Neunburger Bürgermeister Martin Birner gekommen, begleitet von Helmut Mardanow und dessen Gattin im Festspiel-Kostüm. Präsident Horst Jäger hob das enge Verhältnis des Clubs zu der Pfalzgrafenstadt hervor. Auf diese gute Tradition verwies auch das Neunburger Stadtoberhaupt. Dieser Wanderpreis sei Ausdruck dafür. Durch die neugeschaffene Trophäe, die ebenfalls historisch geprägt ist, werde die Verbindung weiter gepflegt. Birner stimmte die Golfer ebenso wie Helmut Mardanow als Vorsitzender des Festspielvereins auf das Festspiel „Der Hussenkrieg“ ein, das nach 35 Jahren heuer eine Neuinszenierung erfahre, und lud zum Besuch ein. Premiere ist am 30. Juni.

Im Vorfeld des Turniers um den „Hussitenschild“ war die Damenmannschaft im GC Abenberg in die Saison gestartet – mit dem Ziel des Klassenerhalts in der Kramski DGL Oberliga Süd. Das Turnier war geprägt durch zwei Spielunterbrechungen aufgrund eines nahenden Gewitters, konnte aber, wenn auch spät, zu Ende gebracht werden.

Sieg der Damen zum Saisonstart

In der Besetzung Angela Völker, Pia Wagner, Constanze Vogel, Christine Straller, Sabine Paluka und Sabine Kürner verbuchte der „Oberpfälzer Wald“ mit acht Schlägen Vorsprung Platz eins; somit stehen die ersten fünf Punkte auf dem Konto. Die Mannschaften aus Erlangen und Deggendorf machten schlaggleich die Plätze zwei und drei unter sich aus und verwiesen die Damen von Abensberg und Schmidmühlen auf die hinteren Plätze. Bereits am 27. Mai geht es im GC Deggendorf auf der Rusel weiter. (sss)

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