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Sport aus Schwandorf
Dienstag, 24. April 2018 21° 3

Landesliga

Torlos bei Burglengenfeld gegen Fortuna

Beide Trainer waren sich einig: Es war ein gerechtes Remis und ein typisches Spiel für einen Kunstrasenplatz.

Vergeblich mühten sich beide Teams am Burglengenfelder Kunstrasenplatz um ein Tor.Foto: Schaller

Burglengenfeld.Die Trainer waren sich einig – es war ein gerechtes Ergebnis, dieses 0:0 zwischen dem ASV Burglengenfeld und dem SV Fortuna Regensburg. Nur einmal in den vergangenen fünf Jahren trennten sich diese Mannschaften torlos. Auf dem Burglengenfelder Kunstrasen war das Ziel beider Kontrahenten erkennbar, nicht den einen entscheidenden Fehler zu machen. Entsprechend rar waren Torszenen – langatmig war das Spiel trotzdem nicht.

Die Gäste spielten zunächst etwas risikoreicher als der ASV, verteidigten hoch und provozierten so auch Konterchancen der Burglengenfelder. Die beste Gelegenheit der ersten Hälfte hatte aber Benjamin Epifani nach einem Freistoß aus der eigenen Hälfte. Epifani nahm den Ball an und schloss schnell mit dem linken Fuß ab – der Ball knapp am Tor vorbei (14.).

Mehrmals kam eine Burglengenfelder Flanke hinter die Abwehr der Fortuna, die schnellen Regensburger Verteidiger konnten die Situationen aber stets rechtzeitig entschärfen. Atakan Göksu kam nach einem Eckball im Strafraum zum Abschluss, der Ball wurde allerdings abgefälscht und ging ins Toraus (30.). Patrick Weinfurtner hatte kurz darauf auf der anderen Seite noch eine gute Gelegenheit für den ASV. Sein strammer Rechtsschuss ging aber knapp neben das Tor (33.).

In der zweiten Hälfte verflachte das Spiel zusehends. Die Zweikämpfe wurden dagegen intensiver. Die erste gute Tormöglichkeit vergab erneut Weinfurtner. Über die linke Angriffsseite lief er aufs Tor zu, wuchtete den Ball aus guter Position aber weit über das Tor (55.). Dejan Szubotity versuchte es für die Fortuna ansatzlos aus etwa 40 Metern. Marco Epifani im Tor der Burglengenfelder hatte keine Probleme (65.). Gleiches galt für den Freistoß von Arber Morina aus 20 Metern (79.).

ASV-Trainer Matthias Bösl sagte nach dem Spiel: „Es war ein gerechtes Unentschieden und ein typisches Kunstrasenspiel. In der ersten Hälfte hatten wir etwas mehr Chancen, wenn wir in Führung gegangen wären, wäre das Spiel etwas leichter gewesen. In der zweiten Hälfte wollte keiner in Rückstand gehen. Wir haben es versäumt, einen unserer Angriffe sauber zu Ende zu spielen. Wir können mit dem Punkt leben und, ich denke, Fortuna Regensburg auch.“ Sein Kollege Helmut Zeiml äußerte sich ähnlich: „Wir haben versucht, kompakt zu stehen, weil wir wussten, dass Burglengenfeld viel mit langen Bällen spielt. Deswegen haben wir mit einer Fünferkette gespielt. Nach vorne haben wir versucht, Burglengenfeld mit den eigenen Waffen zu schlagen. Wir hatten in der ersten Hälfte zwei, drei gute Szenen, ansonsten war das Spiel sehr von Taktik geprägt. Ich glaube, es war im Endeffekt ein gerechtes 0:0.“ (bsb)

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