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Sport aus Schwandorf
Sonntag, 27. Mai 2018 27° 2

Tischtennis

TV Wackersdorf gelingt der große Wurf

TV-Herren können personellen Aderlass exzellent kompensieren und holen sich am Ende den Titel in der 1. Bezirksliga.

Meister in der 1. Bezirksliga wurde zur Überraschung vieler der TV „Glück-Auf“ Wackersdorf. Foto: sgr

Schwandorf.Licht und Schatten kennzeichneten die Saison 2017/18 der Kreisvereine auf Bezirksebene. Sechs Meistertitel sahnten die Vereine in den verschiedenen Bezirksligen ab. Ein Wermutstropfen ist aber auch der Abstieg von fünf Vereinen.

Mit der Umsetzung der Strukturreform des BTTV endet die Existenz des Tischtenniskreises Schwandorf nach 66 Jahren. Im Jahre 1952 wurde der Kreis Schwandorf von Werner Hielscher und seinen Mitstreitern ins Leben gerufen. Die Strukturreform des BTTV wird mit den konstituierenden Bezirkstagen im Juni und dem Verbandstag im Juli abgeschlossen. Die neue Satzung des Verbandes tritt bereits am 1. Mai 2018 in Kraft.

Nach einem ersten Vorschlag und einem ersten Beschluss über die Neuordnung der Vereine zu 16 neuen Bezirken hat der Verbandsausschuss am 17. März die finale Einteilung vorgenommen. Jeder Verein kann sich über die Bezirks-Zugehörigkeit informieren.

Im neuen Bezirk 8 finden sich die ehemaligen Kreise Amberg (15 Vereine), Neustadt/WN (16), Tirschenreuth (12) Fichtelgebirge (20) und Schwandorf (19) wieder. (

In der 2. Bezirksliga Nord Jungen dominierten die Vereine KF Oberviechtach II und TV Nabburg. Oberviechtach wurde mit einer weißen Weste Meister der Liga. Den 2. Platz belegte der TV Nabburg. Der TV Nabburg hatte mit Tim Ficht den besten Spieler der Liga in seinen Reihen. Sieben Spiele entschieden die Meisterschaft in der 1. Bezirksliga Jungen. Aufgrund des besseren Spielverhältnisses wurde der FC Chamerau vor der KF Oberviechtach I Meister. Mit einer ausgeglichenen Mannschaftsbesetzung gelang den Garnisonsstädtern die hervorragende Platzierung.

Besseres Satzverhältnis

Der Meistertitel in der 3. Bezirksliga Süd/West ging an die DJK Steinberg II. Punktgleich beendeten die DJK Steinberg und der TB/ASV Regenstauf II die Saison. Aufgrund des besseren Spielverhältnisses (+9) ging der Titel nach Steinberg. Absteigen aus der 3. Bezirksliga Nord/Ost Damen muss die DJK Ettmannsdorf IV.

Spannend machten es die Nittenauer Damen in der 1. Bezirksliga. Nachdem sie ihren respektablen Vorsprung verspielt hatten, mussten sie zum Ende der Saison nochmals alles in die Waagschale werfen, um am letzten Spieltag die Meisterschaft einzufahren. Aurelia Roban (12:0) und Martina Kerscher (15:5) waren die erfolgreichsten Spielerinnen im Aufsteigerteam. Die Liga verlassen muss der ASV Fronberg.

Ein Fotofinish gab es im Titelkampf in der 3. Bezirksliga Ost Herren. Bis zum letzten Spieltag lieferten sich der FC Maxhütte-Haidhof und der FC Stamsried ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Am Ende wurde der FC Maxhütte-Haidhof mit einem Punkt Vorsprung Meister der Liga. Den Weg in die 1. Kreisliga müssen in dieser Liga der TV Nabburg II und der TuS Dachelhofen II antreten.

Die 1. Herrenmannschaft des TSV Nittenau holte sich den Titel in der 2. Bezirksliga Nord mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Schon in der Vorrunde musste die Mannschaft auf Lukacs Balazs, Mario Ernst und Benjamin Held verletzungsbedingt oder aus persönlichen Gründen verzichten. Mit einer geschlossenen Teamleistung kompensierte die Crew die Ausfälle und belohnte sich mit dem Meistertitel. Die besten Einzelergebnisse erreichten Daniel Roban (26:6), Stefan Paulus (18:5) und Daniel Staimer (14:9). Tabellenletzter wurde die DJK Steinberg.

Zwei Stützen verloren

Der TV „Glück-Auf“ Wackersdorf (32:4 Punkte) wurde in der 1. Bezirksliga Meister vor dem FC Miltach (29:7). Zu Saisonbeginn traute man dem TV diesen „großen Wurf“ nicht zu. Hatte doch die Mannschaft mit Mubdir Jassem Munir und Petr Pechmann zu Beginn der Saison zwei Stützen verloren.

In die Bresche sprangen die beiden 15-Jährigen, Jonas Dinter und Jannik Fricke. Beide hatten einen maßgeblichen Anteil am Meistertitel. Jonas Dinter erzielte an Position eins eine Bilanz von 28:2 und Jannik Fricke an Position sechs eine Bilanz von 19:9. Die Mannschaft steigt in die neue Verbandsliga Nord/Ost auf. In der Liga kam der TuS Dachelhofen auf Platz sechs und die DJK Ettmannsdorf auf Platz acht. (sgr)

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