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Tischtennis

ASV-Damen feiern Titelgewinn

Burglengenfelderinnen greifen nächste Saison in der Landesliga an. Nabburgs Herren bleiben in der Landesliga.
Von Josef Grabinger

Das Meisterteam des ASV Burglengenfeld: Marion Merl, Dagmar Gawinowski, Andrea Schmalzl und Susanne Schirmer (von links)  Foto: Josef Grabinger
Das Meisterteam des ASV Burglengenfeld: Marion Merl, Dagmar Gawinowski, Andrea Schmalzl und Susanne Schirmer (von links) Foto: Josef Grabinger

Schwandorf.Die letzten Entscheidungen in der Meisterschafts- und Abstiegsfrage in den Bezirks- und Kreisligen brachte der letzte Spieltag. In einigen Ligen entschied das Spielverhältnis über Auf- bzw. Abstieg. Mit dem besseren Spielverhältnis von zwei Spielen rette sich der TV Nabburg in der Landesliga Herren Ostnordost auf den siebten Tabellenplatz und spielt auch in der nächsten Saison in der Liga. In der Bezirksoberliga Mädchen wurde der TuS Dachelhofen aufgrund des besseren Spielverhältnisses Meister vor dem punktgleichen TSV Detag Wernberg. Den Klassenerhalt in der Bezirksliga Südwest schaffte die DJK Steinberg II dank der Unterstützung durch den TSV Detag Wernberg, der zu Hause gegen den TuS Schnaittenbach III unentschieden spielte.

In der Verbandsliga Herren Nordost musste der TV „Glück-Auf“ Wackersdorf im Oberpfalzderby beim TTSC Kümmersbruck eine herbe Klatsche hinnehmen. Der Gastgeber siegte mit 9:1. Die Kümmersbrucker dominierten vom ersten Ballwechsel an und ließen den Gast nicht ins Spiel kommen. 6:0 stand es, als Eric Stopfer gegen Höfer (3:2) den ersten Punkt für Wackersdorf erkämpfte. Unbeeindruckt von diesem Punktgewinn setzten die TTSCler den Siegeszug fort und siegten mit 9:1. Mit einem Punktverhältnis von 16:20 belegt der Aufsteiger TV „Glück-Auf“ Wackersdorf den 6. Tabellenplatz.

Mit einem Sieg beendete die KF Oberviechtach die Saison 2018/19 in der Verbandsliga Jungen Nordost. Mit einem 8:1-Sieg kehrte die Crew aus Erlangen nach Hause. Schon zu Beginn rückten die favorisierten Gäste die Kräfteverhältnisse zurecht und führten nach den Doppelbegegnungen mit 2:0. Danach verkürzte Erlangen auf 1:2. Die bessere und konzentriertere Spielweise ließ die Oberviechtacher dann sechsmal in Folge jubeln.

Die kämpferische Leistung des TuS Dachelhofen wurde nicht belohnt. In der Landesliga-Begegnung beim TS Arzberg unterlag die ersatzgeschwächte Mannschaft mit 6:9. Bis zum Stande von 7:6 war der TuS ein ebenbürtiger Gegner. Doch in den letzten beiden Einzelbegegnungen waren Markus Brunner und Otto Grassold dem Spielniveau nicht gewachsen und mussten ihre Begegnungen abgeben. Die Punkte für den TuS erkämpften im Doppel Gruber/Kick und im Einzel Gruber 2, Kick 1, Scharf 1 und Zweck 1. Mit dem dritten Platz in der Landesliga Ostnordost beendet Dachelhofen die Saison.

Ohne Bedeutung waren die Spiele der Landkreismannschaften in der Bezirksoberliga Herren. Der ersatzgeschwächte ASV Burlengenfeld kam bei der DJK Weiden mit 0:9 unter die Räder. In den ersten vier Einzelbegegnungen musste der ASV jeweils im Entscheidungssatz den Sieg dem Gastgeber überlassen. Auch in den weiteren Begegnungen hatte der ASV kein Glück. Der ASV Fronberg beendete die Saison mit einem 9:2-Sieg beim TV Längenau. Trotz des klaren Spielausgangs musste der ASV kämpfen, wie das Satzverhältnis von 17:29 zeigt. Ohne Chance warrn die Sportfreunde Bruck beim Tabellenführer SV Hahnbach. Der SV siegte mit 9:0. Mit einem 9:4-Sieg gegen den Tabellenzwölften, SV Hohenbrunn, beendete der TSV Nittenau die Saison.

Steinberg nützt die Chance

In der Bezirksliga Südwest konnte die DJK Steinberg I die Chance nützen, aus eigener Kraft den Meistertitel zu erringen. Im Heimspiel gegen den Tabellenvierten TuS Rosenberg 1911 II behielt das Team mit 9:4 die Oberhand. Die DJK war von Beginn an spielbestimmend, konnte sich aber nicht spielentscheidend absetzen. Bis zum Stande von 5:4 war die Begegnung ein offener Schlagabtausch. Erst im zweiten Abschnitt bot die Crew eine noch bessere und konzentrierte Spielweise. Mit vier Siegen in Folge (R. Kiendl gegen Wieczorek 3:2, Kammerl gegen Luber 3:1, Rester gegen Bielesch 3:1 und Drexler gegen Schiller 3:1) machten sie den Sieg und damit den Aufstieg perfekt. In der kommenden Saison spielt das Team nun in der Bezirksoberliga.

Aufgrund des Unentschiedens des TSV Detag Wernberg gegen TuS Schnaittenbach III verbleibt die DJK Steinberg II in der Bezirksliga Südwest. Die DJK verlor beim Tabellennachbarn, TTC Luitpoldhütte Amberg, mit 5:9. Der Gastgeber war auf allen Positionen in den Einzelbegegnungen besser besetzt, so dass die Niederlage in Ordnung geht. Aufgrund von fünf mehr gewonnenen Spielen gegenüber den TuS Schnaittenbach III verbleibt die Mannschaft in der Liga. Das Heimspiel des TTC Kolping Hirschau gegen den TV „Glück-Auf“ Wackersdorf entwickelte sich zu einer klaren Angelegenheit für den Gastgeber. Fast während des gesamten Spiels bestimmten sie das Geschehen und Wackersdorf konnte nicht Paroli bieten. Bei der 2:9-Niederlage kam Wackersdorf beim Stande von 0:6 und 1:8 zu zwei Siegen.

Spiel der Woche

  • Abschluss:

    Am letzten Spieltag der Saison 2018/19 erwartete der Tabellenführer ASV Burglengenfeld die DJK Steinberg. Da der Gastgeber schon als Meister feststand, konnte er locker aufspielen. Mit einem 2:0 nach den Eingangsdoppeln (Gawinoski/Merl gegen Huber/Tauer 3:1 und Schirmer/Schmalzl gegen Riedhammer/Scheuerer 3:0) erhöhte der ASV nach den ersten drei Einzelbegegnungen auf 5:0. Dabei standen die Begegnungen Schirmer gegen Scheuerer und Gawaniowski gegen Riedhammer auf der Kippe. Mit einem 3:2-Sieg konnte Lara Huber gegen Andrea Schmalzl auf 1:5 verkürzen. Erneut hart umkämpf waren die Begegnungen zwischen Schirmer und Riedhammer (3:1) und Gawinowski und Scheuerer (3:2). Den Schlusspunkt setzte Merl mit einem 3:0 gegen Lara Huber zum 8:1.

  • Titel:

    Mit einem Punktverhältnis von 26:2 holte sich der ASV vor den drei punktgleichen Teams (20:8) TV „Glück-Auf“ Wackersdorf, SV Neusorg II und TSV Nittenau den Meistertitel. Der ASV vertritt in der kommenden Saison den Landkreis in der Landesliga Ostnordost.

Ungeschlagen überschreitet der TSV Nittenau II die Ziellinie in der Bezirksklasse B. Bei seinem Doppelstart gewann die Nittenauer zunächst gegen den TTC Neunburg II mit 9:3. Dabei musste sich der Tabellenführer schon mächtig ins Zeug legen. Beim Tabellenvorletzten SV Altendorf führte Nittenau 7:3 und musste am Ende um den Sieg noch fighten, als der Gastgeber auf 7:8 herankam. Erst mit dem Erfolg im Schlussdoppel konnten Schwarzfischer/Lamprecht gegen Hölzl/Kiendl (3:0) den Sieg unter Dach und Fach bringen. Federn lassen musste der Tabellenzweite, FC Schwarzenfeld, beim TTC Neunburg II. Die ersatzgeschwächte Truppe musste mit einer 7:9-Niederlage die Heimreise antreten. Die letzten beiden Begegnungen konnte der TTC für sich entscheiden und so einen knappen Heimsieg erringen. Keine Probleme hatte Schwarzenfeld im zweiten Spiel gegen den TSV Detag Wernberg III. Den Grundstein legte die Mannschaft mit den drei Doppelsiegen. Eine packende Begegnung lieferten sich der ASV Burglengenfeld II und der TV „Glück-Auf“ Wackersdorf sowie der TuS Dachelhofen und der TTC Neunburg II. Beide Begegnungen endeten mit einem 9:7-Heimsieg. Beide Begegnungen waren vom ersten bis letzten Ballwechsel „heiß umkämpft“. Der TSV Klardorf beendet die Saison mit einem 9:4-Sieg bei der KF Oberviechtach II. Nicht so eindeutig wie das Ergebnis war der Spielverlauf.

Sieg zum Saisonabschluss

Mit einem 8:5-Sieg gegen den TV „Glück-Auf“ Wackersdorf beendeten die Damen des TSV Nittenau die Saison in der Bezirksoberliga. Bis zum Stande von 5:5 war die Begegnung ausgeglichen. Erst in den nachfolgenden drei Spielen dominierten die Gastgeberinnen (Braun gegen Stopfer 3:1, Kerscher gegen Zyder 3:0 und Auburger gegen Wissmann 3:0) und sicherten sich so die zwei Punkte. Der TSV Klardorf war im Kellerduell beim SSV Brand II chancenlos. Während der SSV mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung aufwartet, konnte beim TSV nur das Nachwuchstalent Hannah Grabinger überzeugen.

Das Drehbuch hätte nicht spannender sein können. In der Bezirksoberliga der Mädchen fiel am letzten Spieltag die Entscheidung um den Titel zwischen dem TuS Dachelhofen und dem TSV Detag Wernberg. Beide Teams gingen mit zwei Minuspunkten in die Begegnung. Der TuS erwischte einen Start nach Maß. Ehe sich die Wernberg umsahen, lagen sie mit 0:7 zurück.

Dabei hatte der Gastgeber einen Lauf. Nicht erwarten konnte man die Siege von Heider gegen Ziegler (3:2) und Steier gegen Näger (3:2). Bei diesem Spielstand kam Wernberg zu zwei Punkten und verkürzte auf 2:7. Den Schlussakkord setzte Lich mit einem ungefährdeten 3:0 gegen Hösl. Im zweiten Spiel leistete sich die Crew eine 3:7-Niederlage in Klardorf. Die Mannschaft ist nun aufstiegsberechtigt für die Verbandsliga Nordost.

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