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Landesliga

ASV unterliegt Kareth-Lappersdorf

Ein Last-Minute-Elfmeter brachte Burglengenfeld um die Punkte.
Von Josef Schaller

An Kareths Sechser Patrick Wein (vorne) vorbeizukommen, ist ein schweres Unterfangen.  Foto: Brüssel
An Kareths Sechser Patrick Wein (vorne) vorbeizukommen, ist ein schweres Unterfangen. Foto: Brüssel

Burglengenfeld.In einer sehr kampfbetonten und etwas hektischen Partie zwischen dem TSV Kareth-Lappersdorf und dem ASV Burglengenfeld gewannen die Regensburger Vorstädter mit einem Last-minute-Elfmeter am Ende etwas glücklich, aber durchaus verdient mit 2:1. Die spielerischen Momente blieben in der Partie auf beiden Seiten auf der Strecke. Der ASV nahm zwar keine Punkte aus Kareth mit nach Hause, aber durchaus eine wichtige Erkenntnis: Man muss auch in der zweiten Hälfte ab der ersten Minute wach sein und bis zur letzen Minute wach bleiben. Das Spiel fand überwiegend im Mittelfeld statt. Die Offensiv-Attacken endeten meist an der Strafraumgrenze. Beide Abwehrreihen präsentierten sich sehr konsequent und ließen kaum Chancen des Gegners zu. Insgesamt wirkten die Hausherren mit ihren Angriffsversuchen etwas zielstrebiger und aggressiver. Das wirkte für die Zuschauer auch etwas gefährlicher. Wirkliche Torchancen konnte aber auch der TSV kaum kreieren. Die Torhüter bekamen wenig zu tun. Die beiden einzigen Gelegenheiten resultierten zwangsläufig aus Weitschüssen. Rachner und Epifani ließen sich dabei jedoch nicht überraschen und reagierten mit Glanzparaden.

Die Abwehrspieler des ASV waren mit den Gedanken offensichtlich noch in der Kabine, als unmittelbar nach dem Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit Kareth-Lappersdorf eine Unachtsamkeit der Burglengenfelder ausnutzte und in Führung ging.

Julian Kessner kam im Strafraum an den Ball und hämmerte ihn – unhaltbar für Epifani – unter die Latte. Dies wirkte auf das ASV-Team wie ein Weckruf. Burglengenfeld machte in der Folgezeit das Spiel. Torchancen erarbeitete sich das Team jedoch nicht. Es war schließlich Bastin Beer, der sich in der 61. Minute ein Herz fasste, aus knapp 30 Metern abzog und die Kugel unhaltbar für Rachner im Tor versenkte.

In der Schlussphase war der TSV Kareth-Lappersdorf wieder deutlich spielbestimmend und drängte auf den Siegtreffer. Die Burglengenfelder ließen sich in Strafraumnähe immer wieder zu Fouls hinreißen und mussten dadurch die immer gefährlichen Freistöße der Hausherren in Kauf nehmen. Mehrmals musste der ASV brenzlige Situationen vor dem eigenen Tor klären. In der Nachspielzeit wurden die Angriffsbemühungen der Spieler um Matthias Bösl schließlich doch noch belohnt. Erneut war es ein Freistoß, mit dem der die Bösl-Truppe den Siegtreffer einleitete und in der Schlussminute zu einem Elfmeter führte.

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