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Triathlon

Auf dem Bronzerang bei der Hitzeschlacht

Die drei Burglengenfelder TV-Starter Beate Hensiek, Martin Frey und Tobias Zeller zeigen in Regensburg viel Durchhaltewillen.
von Franz Pretzl

Beate Hensiek freute sich über Rang drei in der W40 beim Regensburger Triathlon. Foto: bpf
Beate Hensiek freute sich über Rang drei in der W40 beim Regensburger Triathlon. Foto: bpf

Burglengenfeld.Auf drei verschiedenen Strecken nahmen die drei Ausdauermehrkämpfer des TV Burglengenfeld am Regensburger Triathlon teil. Die Hitze forderten Martin Frey, Beate Hensiek und Tobias Zeller zu Höchstleistungen.

Für die Sprintstrecke von 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen entschied sich Tobias Zeller. Er meisterte das etwas rüpelhafte Schwimmen in der Menge ganz gut und stieg nach 10.23 Minuten aus der Donau. Auf dem hügeligen Radkurs war sein Raddruck recht gut; so stellte er nach einem 32-er Schnitt und 37.29 Minuten sein Rennradrad in die Wechselzone am Dultplatz. Dank seiner frühen Startzeit war sein Laufsplit noch erträglich in der Hitze; er meisterte den flachen Kurs in 19.09 Minuten, so dass er vollauf zufrieden auf Rang 45 der 247 Finisher nach 1:08:57 Stunden finishte.

Es lief bis zur dritten Radrunde ganz gut bei Martin Frey, der erstmals die lange Mitteldistanz von 1,9 Kilometer Schwimmen, 83 Kilometer Radfahren und 20 Kilometer Laufen in Angriff nahm. Viel Zeit investierte er, um seinen Traum von der Mitteldistanz wahrzumachen, doch bei der tropischen Hitze von über 30 Grad war es eine harte Prüfung für Leib und Seele.

Martin Frey hat Magenprobleme

Trotz des Verbotes eines Neoprenanzuges schwamm Martin Frey auf der 1,9-Kilometer-Pendelstrecke eine Zeit von 39.31 Minuten und nahm gut gelaunt die viermal zu durchfahrende 20-Kilometer-Radstrecke mit jeweils 290 Höhenmetern in Angriff. Dass er viele Kilometer in den Beinen hatte, demonstrierte er bei seinem flotten Ritt auf den ersten beiden Runden. Allerdings spielte dann sein Magen nicht mehr mit und er musste bei den restlichen Bikekilometern schon das Tempo rausnehmen. Dennoch schaffte er einen 31,5 er- Schnitt in 2:38:50 Stunden. Vermutlich vertrug er die Gels nicht und die Hitze trug ein Übriges dazu bei, dass die Magenprobleme immer heftiger wurden. Seinen eisernen Willen und eine gehörige Portion Disziplin zeigte er auf den vier zulaufenden Fünf-Kilometer-Pendelrunden entlang der Donau. Mal laufend, mal gehend mit üblen Magenschmerzen, so bewältigte er seine eigentliche Spezialdisziplin in 2:19:08 Stunden. Dann stand er erschöpft und auch deprimiert nach sehr harten 5:40:13 Stunden im Ziel. Die Platzierung war Nebensache – diesmal zählte nur das Finishen.

Eine spontane Entscheidung reichte für Beate Hensiek auf der olympischen Distanz von 1500 m Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen zu Platz drei. Trotz wenig Schwimmtraining und fast keinem Lauftraining lief es für sie ganz gut. Nach 30.13 Schwimmminuten war der erste Berg, der Schelmengraben, mit dem Triathlonrad schon heftig für Hensiek. Ihre Beine waren noch etwas schwer vom Vorwochenende, wo sie den Radbergmarathon am Arlberg über 150 Kilometer und 2500 Höhenmeter recht flott meisterte.

Auf Platz drei in der W40

So drehte sie auf den zwei Bikerunden den Gashahn nicht ganz auf Volllast. Mit einem 30,2 er-Schnitt und 1.21 Stunden wechselte sie in die Laufschuhe. Nach hitzegeplagten zehn Laufkilometern in 53.03 Minuten finishte sie gut gelaunt in 2:47.06 Stunden. Am Ende durfte sie sich sogar über die Bronzemedaille in der W40 freuen. (bpf)

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