MyMz

Handball

Das Spitzenduo ist gefordert

Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld und der SG Naabtal stehen in der Bezirksoberliga vor lösbaren Aufgaben.

Sowohl die HSG Nabburg/Schwarzenfeld als auch die SG Naabtal Damen wollen sich am Wochenende keine Blöße geben.  Foto: Dominik Straub
Sowohl die HSG Nabburg/Schwarzenfeld als auch die SG Naabtal Damen wollen sich am Wochenende keine Blöße geben. Foto: Dominik Straub

Schwandorf.Ein hartes Stück Arbeit steht den Handball-Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld am Samstag bevor, wenn sie in der Bezirksoberliga um 18.30 Uhr beim TV Altdorf antreten müssen.

Der Gastgeber befindet sich im zweiten Jahr in der Bezirksoberliga und konnte die vergangene Saison mit einem guten sechsten Tabellenplatz abschließen. Auch momentan läuft es nicht schlecht für die Franken, da man sich dank sehr guter Rückraumschützen im vorderen Mittelfeld befindet. Die Schnelligkeit und Lauffreudigkeit der gesamten Mannschaft ist das große Plus des TV Altdorf.

HSG-Trainer Karl Söllner: „Das Umschalten von Angriff auf Abwehr muss am Samstag tadellos funktionieren.“ Aber es wird am Samstag auch auf die Defensive der HSG-Damen ankommen, um die guten Rückraumwerferinnen nicht zu sehr ins Spiel kommen zu lassen.

Zwei Punkte verschenkt

Im Moment gestaltet sich die noch junge Saison positiv für die HSG-Damen. Zwar läuft man immer noch den Punkten von der ärgerlichen Niederlage gegen Mintraching hinterher, doch die HSG steigert sich von Spiel zu Spiel. Die Fehlerquote muss am Samstag auf jeden Fall wieder extrem dezimiert werden und die Abwehr muss sich weiter verbessern. Goalgetterin Julia Werth muss in ihrem Wirken eingeschränkt und das schnelle Angriffsspiel der Franken muss unterbunden werden. Wenn die Mannschaft von Trainer Karl Söllner im Kollektiv mit sehr viel Kampfgeist agiert, dürfte die Begegnung auch aufseiten der HSG-Damen verlaufen.

Trainer Karl Söllner: „Der TV Altdorf macht es vielen Mannschaft sehr schwer. Wir müssen am Samstag mit hoher Konzentration am Start sein. Die Defensive muss hellwach sein und im Verbund arbeiten. In uns steckt aber sehr viel Potenzial, das wir in der kommenden Partie umsetzen müssen.“

Nach den Heimspielen in der Vorwoche sind die Seniorenteams des HV Oberviechtach an diesem Wochenende auswärts gefordert. Die BOL-Damen gastieren am Samstag in Amberg (17 Uhr), und die Herren folgen tags darauf um 17 Uhr in Kelheim.

Nach dem doch klaren 34:25-Heimsieg gegen die SG Rohr/Pavelsbach in der Vorwoche heißt es für die erste Damenmannschaft des Handballvereins Oberviechtach, am Samstag wieder Farbe zu bekennen. Mit der Auswärtspartie bei der HG Amberg startet die Mannschaft von Martin Streit und Claudia Hauser in das letzte Viertel der Vorrunde.

An die letzten Partien mit den Vilsstädterinnen haben die HV-Damen sehr schlechte Erinnerungen, verloren sie Ende März doch mit 17:21 in der Vilsstadt. Die HG Amberg steht derzeit auf dem letzten Tabellenplatz. Die Aufgabe wird deshalb nicht einfacher für die HVlerinnen, denn die HG verfügt über eine sehr eingespielte, homogene Mannschaft. Vor allem auf das Zusammenspiel Rückraum und Kreis der HG sollten die Streit/Hauser-Akteure ihr Augenmerk in der Defensive legen.

Auch der Angriff des HV ist gegen die sehr kompakte Abwehr der Hausherrinnen gefordert. Die Verantwortlichen der Oberviechtacherinnen hoffen, dass ihre Schützlinge von Beginn an fokussiert und konzentriert an die Begegnung herangehen. Wichtig für einen positiven Spielausgang wird sein, dass die HV-Damen wie in der vergangenen Woche auch ihre sich bietenden Torchancen nützen können und über Ballgewinne in der eigenen Defensive schnell in den Gegenangriff gehen. Außerdem ist es wichtig, dass sich die Fichtenstädterinnen an die taktischen Vorgaben halten und jede Spielerin ihre individuellen Stärken erfolgreich einbringen kann.

Ausgeglichene Spiele

197:175 Tore und 9:3 Punkte, dies ist die Bilanz der Oberviechtacher Herren vor den letzten beiden Partien in der Vorrunde der Saison. Am Sonntag um 17 Uhr sollen beim Gastspiel in Kelheim die nächsten Zähler eingefahren werden. Die auf Platz fünf stehenden Niederbayern sind für die HVler keine Unbekannten, kreuzten sich in den vergangenen Jahren doch immer wieder die Wege der beiden Vertretungen.

Die Spiele der beiden Mannschaften waren immer sehr ausgeglichen und wurden zu meist in der Schlussphase entschieden. Die Donaustädter verfügen über ein sehr ausgeglichen besetztes Team, das von jeder Position Torgefahr ausstrahlt. Eine weitere Stärke der Spieler von Gernot Nagy ist die gute Abwehrarbeit, mit der immer wieder Ballgewinne erzielt werden.

Es sind also 60 Minuten Schwerstarbeit für die Vetrovec-Mannen angesagt, vor allem weil die Gastgeber in der heimischen Umgebung die nächsten Zähler einfahren wollen. Bei ihrem letzten Auftritt gegen den TB 03 Roding zeigten die Mannen von Jan Vetrovec und Mario Baier nach einer verpatzten Auftaktphase, welches Potenzial in ihnen steckt. Für die Doktor-Eisenbarth-Städter geht es in Kelheim zunächst darum, möglichst schnell den Rhythmus zu finden.

SG Naabtal Erwartet HC Weiden

  • Heimvorteil:

    Am Sonntag sind die Damen des HC Weiden zu Gast in der Oberpfalzhalle bei der SG Naabtal. Nach einem starken Auftritt der Naabtalerinnen am vergangenen Wochenende, bei dem die SG Regensburg mit deutlichem Ergebnis besiegt werden konnte, gehen die Gastgeberinnen selbstbewusst in die Partie.

  • Favoritenrolle:

    Auch die Tabellensituation spricht klar für die SG, denn die Damen vom HC Städtedreieck/TSV Schwandorf stehen momentan auf dem zweiten Platz, punktgleich mit dem Tabellenersten HSG Nabburg/Schwarzenfeld, während der Aufsteiger aus Weiden aktuell den sechsten BOL-Platz belegt.

  • Überraschungen:

    Doch rein von der Tabellensituation wollen sich die Naabtal-Damen nicht täuschen lassen. Die Gäste haben zuletzt einen deutlichen Sieg gegen Pyrbaum/Seligenporten eingefahren und auch schon Gegner wie den HV Oberviechtach bezwungen. Es wird ein spannendes Derby erwartet. Anpfiff ist um 17 Uhr.

Die 1. Herrenmannschaft des TV Wackersdorf gastiert am Samstag um 19.45 Uhr beim HC Hersbruck. Für die Wackersdorfer bildet das Spiel beim Tabellenvierten bereits den Hinrundenabschluss. TV-Coach Christof Heiduk ist derzeit nicht zu beneiden: Der Übungsleiter muss Woche für Woche nicht nur auf etliche Leistungsträger verzichten, sondern auch jedes Mal eine neu formierte Truppe ins Rennen schicken. Deshalb wurden die Wackersdorfer nach ihrem starken Saisonstart zuletzt auch in der Tabelle durchgereicht.

Das Klassement der West-Staffel der Handball-Bezirksliga ist dreigeteilt: Oben thronen die TS Herzogenaurach, gegen die Wackersdorf am Sonntag mit 18:35 eine Heimniederlage quittieren musste, und die HG Eckental mit jeweils 14:0 Punkten. Dann folgen die SG Auerbach/Pegnitz (11:5) und Hersbruck (8:6), bevor ab dem fünften Platz des Zehnerfeldes der Abstiegskampf losgeht. Der TV Wackersdorf steht mit 5:11 Punkten als Siebter noch über dem Strich, hat aber auch schon eine Begegnung mehr als die Konkurrenz ausgetragen. Vor der langen Wettkampfpause – das nächste Punktspiel wird erst am 11. Januar 2020 ausgetragen – wäre also etwas Zählbares in Mittelfranken Gold wert für die Oberpfälzer. Einige angeschlagene Spieler stellen sich in den Dienst der Mannschaft und Wackersdorf wird alles daran setzen, den dritten Auswärtssieg zu schaffen, um entspannter Weihnachten feiern zu können. (aro)

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht