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Schiesssport

Den Finaleinzug im Visier

Bundesliga-Team von Eichenlaub Saltendorf misst sich am Wochenende mit Germania Prittlbach und KKS Königsbach.
Von Werner Artmann

Helmut Kächele wird versuchen, für seine Saltendorfer Mannschaft wieder Punkte zu sammeln. Foto: Werner Artmann
Helmut Kächele wird versuchen, für seine Saltendorfer Mannschaft wieder Punkte zu sammeln. Foto: Werner Artmann

Saltendorf.Am Wochenende könnte die Bundesligamannschaft von Eichenlaub Saltendorf bereits einen entscheidenden Schritt in Richtung Finale machen. Jedoch trifft der momentane Tabellenführer der 1. Bundesliga auf zwei Mannschaften, die durchaus auf Augenhöhe zu sehen sind. Bei den Schützen von Germania Prittlbach bei Dachau wird sich zeigen, ob sich Saltendorf in der Spitze halten kann oder diese sogar noch ausbauen wird.

Am Samstag um 16 Uhr steht man in der Spitzenpaarung der KKS Königsbach gegenüber, die ebenfalls bisher sehr erfolgreich in der Saison war, nur eine Niederlage mehr auf dem Konto hat und ein direkter Verfolger von Eichenlaub Saltendorf ist.

Die Saltendorfer können wieder in Bestbesetzung antreten und werden natürlich alles versuchen, die nötigen drei Einzelpunkte für den Gesamtsieg einzufahren. Gespannt blicken dabei alle auf die Paarung Nummer eins. Mit der Französin Judith Gomez haben die Königsbacher eine der besten Schützinnen dieser Bundesligasaison in ihren Reihen. Mit einem Top-Ergebnis von 399 Ringen und einem Schnitt über 397 Ringen steht sie der momentan besten deutschen Schützin, Julia Simon, in nichts nach. Aber auch der Olympiateilnehmer Andre Link wird die Messlatte für Alexander Schmirl sehr hoch legen. Alex bräuchte schon einen Super-Tag, um die Punkte nach Saltendorf zu holen.

Über 390 Ringe im Schnitt

Aber auch die Königsbacher Schützen, Sarah Würz, Christian Brenneisen und Jaqueline Spalluto, haben ein Schnitt-Ergebnis weit über 390 Ringen vorzuweisen. Der Saltendorfer Helmut Kächele kann dabei allerdings mithalten und auch Claudia Brunner, die bei den beiden letzten Wettkämpfen einen kleinen Einbruch hatte, hat ihr Tief überwunden, und auch mit ihr ist wieder zu rechnen.

Aber auch der junge Andreas Preis, der beim letzten Wettkampf mit 393 Ringen seinen Bundesligarekord aufstellte, möchte wieder mit einer guten Leistung aufwarten und seinen Schnitt weiter nach oben schrauben.

2. Bundesliga Süd

  • Saltendorfer:

    Die 2. Mannschaft muss am Sonntag in Oberbayern antreten. Momentan steht die Mannschaft auf Tabellenplatz sieben und muss gegen den Tabellenzweiten Eichenlaub Unterstall sowie das Schlusslicht Buch am Buchrain antreten.

  • Personal:

    Mit Nikolaus Blamauer steht wieder ein erstklassiger Frontmann zur Verfügung, der dem Team Rückhalt geben wird.

Am Sonntag müssen die Saltendorfer gegen den Ligafavoriten SSG Dynamit-Fürth an den Start. Fürth, vor der Saison hoch gehandelt, hatte aber mit ein paar unglücklichen Niederlagen den Anschluss an die Spitzengruppe verloren und befindet sich zur Zeit auf Position acht. Mit 6:8 Punkten sind sie im gesicherten Mittelfeld und können den Wettkampf unbelastet angehen. Mit der starken Italienerin Elania Nardelli und der Ausnahmeschützin Sonja Pfeilschifter haben sie zwei „Hochkaräter“ in ihrer Mannschaft. Aber auch der Neuzugang, Nationalkaderschützin Silvia Rachl, ist keine Unbekannte. Mit Sandro Schrüfer, der ebenfalls schon internationale Erfahrung aufweisen kann, ist ebenfalls schwer zu rechnen. Und auch ein Maximilian Wolf mit einem Schnitt von über 394 Ringen ist sehr schwer zu besiegen.

„Für uns, als den momentanen Tabellenführer, gibt es jedoch keine Ausreden. Da heißt es, alle Mannschaften sind schlagbar. Wenn der Wettkampf konzentriert und engagiert angegangen und die eigene Leistung erbracht wird, dann müsste auch gegen diese beiden Gegner etwas zu holen sein“ sagt Trainer Robert Senft.

Beste Schützin in den Reihen

Noch dazu hat man die momentan beste Schützin der Bundesliga in den eigenen Reihen: Julia Simon. Sie hat bisher als Einzige alle sieben Kämpfe gewonnen und will natürlich ihre weiße Weste weiter beibehalten. Jedoch mit der Französin Judith Gomez und der Italienerin Elania Nadelli hat sie zwei schwere Brocken an diesem Wochenende zu bewältigen.

Punktesammeln wäre an diesem Wochenende auch noch wichtig, wenn man Richtung Januar-Wettkampf schaut, denn da haben die beiden Österreicher, Alexander Schmirl und Nikolaus Blamauer, sowie der Ungar Peter Somogyl die Europameisterschaftsausscheidung im eigenen Land und können für Saltendorf nicht auflaufen.

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