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Tischtennis

Der Abstieg ist besiegelt

Die Wackersdorfer Herren können ihre Mini-Chance in der Verbandsliga nicht nutzen. Burglengenfelds Damen patzen.
Von Josef Grabinger

Eine knappe 2:3-Niederlage von Daniel Roban gegen Matthias Trebes brachte Wackersdorf gegen Windheim auf die Verliererstraße.  Foto: Josef Grabinger
Eine knappe 2:3-Niederlage von Daniel Roban gegen Matthias Trebes brachte Wackersdorf gegen Windheim auf die Verliererstraße. Foto: Josef Grabinger

Schwandorf.In der Verbandsliga Nordost Herren steht der TV „Glück-Auf“ Wackersdorf als erster Absteiger fest. Nach den Heimniederlagen gegen den TSV Windheim 1904 und dem TTC Rugendorf ist die Tischtennis-Mannschaft hoffnungslos abgeschlagen. Eine überraschende 6:8-Auswärtsniederlage mussten die Damen des ASV Burglengenfeld in der Verbandsliga Nordost beim Tabellenletzten, SV Mistelgau, hinnehmen. Mit der Niederlage verpasste die Crew eine Platzierung im gesicherten Mittelfeld.

Der TuS Dachelhofen schaffte in der Landesliga Ostnordost Herren gegen den TSV Lauf einen 9:1-Heimsieg. Im Topspiel der Landesliga besiegte der TV Nabburg seinen schärfsten Verfolger, den SV Hahnbach, mit 9:5.

Die kämpferische Leistung der Damen des ASV Burglengenfeld wurde nicht belohnt. Im Auswärtsspiel beim Tabellenletzten, SV Mistelgau, mussten sie eine 6:8-Niederlage einstecken. Bis zum Stande von 6:5 für den ASV Burglengenfeld war die Begegnung ein offener Schlagabtausch. Ein Leistungseinbruch in den letzten drei Begegnungen bescherte dem ASV dann eine knappe 6:8-Niederlage. Nach der Pleite steckt die Mannschaft wieder im Abstiegskampf.

Kampflos kam die 1. Jungenmannschaft des TV „Glück-Auf“ Wackersdorf in der Verbandsliga Nordost gegen den Tabellenvierten, SpVgg Erlangen, zu zwei Punkten.

In der Landesliga Ostnordost Herren dominierten der TV Nabburg und der TuS Dachelhofen. Nabburg setzte sich gegen den Tabellenzweiten SV Hahnbach mit 9:5 durch. In einer hochklassigen Partie konnten sich die Nabburger mit Glück gegen Hahnbach durchsetzen. Der TuS Dachelhofen hatte den TSV Lauf zu Gast. In der Hinrunde musste die TuS-Crew eine 4:9- Niederlage einstecken, so dass die Chance auf einen Sieg eher 40:60 standen. Mit einer 3:0-Führung nach den Eingangsdoppeln kam Dachelhofen gut in die Begegnung. Selbst die 2:3-Niederlage von Gruber gegen Godek konnte den Spielrhythmus der TuSler nicht stoppen. Sechsmal in Folge punktete der Gastgeber danach und landete einen ungefährdeten 9:1-Sieg. Selbst in der Höhe war der Sieg gegen die ersatzgeschwächten Gäste nicht unverdient. Für Dachelhofen punkteten Gruber/Kick, Zweck/Nickl und Mauerer/Baier in den Doppeln und Gruber, Nickl, Zweck, Kick, Mauerer und Baier in den Einzelbegegnungen.

Viele knappe Ergebnisse

In der Bezirksoberliga sorgte die DJK Steinberg für eine Überraschung. Im Heimspiel gegen den TuS Schnaittenbach II siegte das Team in einer dramatischen Auseinandersetzung mit vielen knappen Spielausgängen mit 9:7. Während in den Einzelbegegnungen das Spiel ausgeglichen war, hatte die DJK Vorteile in den Doppelbegegnungen. Von den vier Doppelbegegnungen konnte sie drei für sich entscheiden. Mit dem Sieg hat die Mannschaft den Anschluss zu den im Mittelfeld platzierten Mannschaften hergestellt. Für Steinberg waren Kammerl/Drexler (2), Meier/I. Kiendl (1), R. Kiendl (1), Rester (1), Drexler (1), Kammerl und I. Kiendl (2) erfolgreich.

In der Bezirksliga Südwest gab es zwei klare Ergebnisse. Der Tabellenvorletzte, TV „Glück-Auf“ Wackersdorf, unterlag zu Hause dem TSV Nittenau mit 0:9, und der TTC Neunburg schickte die DJK Ettmannsdorf mit einer 2:9-Niederlage auf die Heimreise. Während das Ergebnis von Neunburg den Spielverlauf nicht widerspiegelt (31:14 Sätze), war das Endergebnis in Wackersdorf mit 27:3 Sätzen sehr eindeutig.

Spiel der Woche

  • TV Wackersdorf:

    In der Verbandsliga Nordost Herren konnte der TV „Glück-Auf“ Wackersdorf die Minimalchance auf den Klassenerhalten bei seinem Heimdoppelstart gegen den TSV Windheim 1904 und dem TTC Rugendorf nicht nützen. Gegen den TSV Windheim 1904 unterlagen die TVler mit 6:9. Dabei sah bis zur 6:4-Führung der Wackersdorfer gegen Windheim nach einer Überraschung aus. Beim Stand von 6:5 musste dann Roban eine 2:3-Niederlage (im fünften Satz 10:12) gegen Trebes einstecken, was die Gastgeber auf die Verliererstraße brachte. Bei den drei nachfolgenden Begegnungen war Wackersdorf ohne Chance.

  • Schlusslicht:

    Ohne Chance war Wackersdorf dann gegen den TTC Rugendorf. Der Gast präsentierte sich als das kompaktere Team, erwischte auch den besseren Start und führte mit 3:0 nach den Eingangsdoppeln. Hoffnung keimte beim TV nochmals auf, als Dinter gegen D. Hofmann mit 3:0 auf 1:3 verkürzen konnte. Doch der Gast erhöhte bis zum Ende des ersten Spielabschnitts auf 7:2. Auch im zweiten Spielabschnitt dominierten die Rugendorfer und holten sich am Ende einen nicht unverdienten 9:3-Sieg. Nach den Niederlagen hat der TV keine Chance mehr, die Rote Laterne abzugeben. (sgr)

Im Top-Spiel der Bezirksklasse A Herren standen sich der Tabellenzweite, TuS Dachelhofen II, und der Tabellenführer, TV Nabburg II, gegenüber. Dachelhofen stand in dieser Begegnung mit dem Rücken zur Wand. Nur bei einem Sieg konnte sich die Crew noch Hoffnungen auf den Titel machen. Aber auch Nabburg wollte sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. So entwickelte sich eine kampfbetonte Begegnung, die in den ersten sechs Begegnungen sehr umkämpft war. Von den sechs Auseinandersetzungen endeten vier im fünften Satz, davon drei für den TV.

Nabburg erwischte einen Bilderbuchstart. Nach den drei Doppelsiegen konnte das Team auch die Einzelbegegnungen im Paarkreuz eins für sich entscheiden. Beim Stande von 0:5 kam Dachelhofen besser in die Begegnung und konnte durch Fleischmann gegen Eckl (3:2), Kern gegen Brabec (3:1), Brunner gegen Flierl (3:0) und Gierl gegen Luber (3:0) auf 4:5 verkürzen. Wie schon im ersten Abschnitt musste Dachelhofen zu Beginn des zweiten Abschnitts im Paarkreuz I die Punkte dem Gegner überlassen. Als dann auch noch Fleischmann und Kern knapp unterlagen, entglitt den Hausherrn die Begegnung. Nach dem Sieg führt Nabburg die Tabelle mit vier Punkten Vorsprung vor Dachelhofen an. Da beide Teams sehr souverän in der Liga aufspielen, dürfte sich bis zum letzten Spieltag an der Situation nichts mehr ändern.

In der Bezirksklasse A der Damen ist der TSV Detag Wernberg weiter auf Titelkurs. Im Nachbarderby gegen die SpVgg Pfreimd siegten die Wernbergerinnen souverän mit 10:0. Nur in zwei Begegnungen musste der TSV über die Distanz von fünf Sätzen gehen, so eindeutig war der Spielverlauf. Mit demselben Ergebnis und genauso klar wie Wernberg setzte sich der ASV Burglengenfeld II beim TSV Klardorf II durch. Der TSV Klardorf I bezwang die TSG Mantel-Weiherhammer mit 8:2. Dabei sagt das Ergebnis nichts über den Spielverlauf aus. Das Satzergebnis von 25:15 zeigt, dass die Gäste nicht bereit waren, dem TSV die Punkte kampflos zu überlassen. Klardorf musste schon sein ganzes Können aufbieten, um als Sieger die Tische zu verlassen. Die Punkte für Klardorf errangen Grabinger/Lena Kühner (1), Lena Kühner (2), Lisa Kühner (2), und Grabinger (2).

Ausgeglichene Begegnung

Ein gerechtes Unentschieden gab es in der Bezirksliga Jungen zwischen dem TV „Glück-Auf“ Wackersdorf II und TB Weiden. Die Begegnung war von Beginn an ausgeglichen. Keine Mannschaft konnte sich einen spielentscheidenden Vorteil erspielen.

In der Bezirksklasse A West siegte Tabellenführer TV Nabburg II beim Tabellendritten SV TuS/DJK Grafenwöhr mit 7:3. Obwohl Nabburg mit einem Spieler weniger angereist war, hatte es keine Mühe, beide Punkte mit nach Hause zu nehmen.

In der Bezirksklasse A Süd konnte sich die DJK Steinberg I mit 7:3 gegen den TuS Dachelhofen II durchsetzen. Nicht so dominant wie das Ergebnis vermuten lässt, war die DJK. Der TuS bot dem Tabellenzweiten lange Zeit Paroli. Mit dem Sieg untermauerte die DJK Steinberg ihren zweiten Tabellenplatz, während Dachelhofen auf den vierten Rang abrutschte. Für Steinberg waren Rester/Ertl (1), Ertl (3), Probst (2) und Rester (1) und für Dachelhofen Groz, Miller und Gorbatschow erfolgreich.

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