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Volleyball

Der Amberger Aufstiegstraum lebt weiter

Die Mannschaft von David Fecko besteht in der Volleyball-Hochburg Coburg. Nun fehlen noch zwei Siege.
Von Gerd Spies

Der VC Amberg musste bislang erst eine Niederlage einstecken. Foto: abm
Der VC Amberg musste bislang erst eine Niederlage einstecken. Foto: abm

Amberg.Das Ziel Aufstieg ist an diesem Wochenende für die Bayernliga-Volleyballer des VC Amberg ein großes Stück näher gerückt. Denn der härteste Verfolger TB Regenstauf musste an diesem Wochenende Federn lassen. Und selbst brachte man aus Oberfranken drei Punkte mit. Aber es war ein ganz hartes Stück Arbeit in Coburg.

Kurz vor Spielbeginn um 15 Uhr bei der SG Ebersdorf/Coburg traf die Nachricht ein, dass der Tabellenzweite TB Regenstauf sein Spiel gegen den Tabellendritten TV Bad Windsheim verloren hatte. Das gab natürlich noch einmal Motivationsschub für die Jungs von Spielertrainer David Fecko. Den brauchten sie aber auch, denn der Gastgeber aus der ehemaligen Volleyball-Hochburg Coburg erwies sich als bärenstark.

Die noch vor drei Jahren in der Bundesliga spielenden Oberfranken hatten nämlich personell noch einmal aufgerüstet. Der ehemalige Erstliga-Spieler Benjamin Kucero stand jetzt als Libero auf dem Feld und verstärkte damit die Annahme enorm. Zwar versuchte der VC Amberg zunächst sein Glück mit mehr Druck in seinen Aufschlägen, was allerdings zu Lasten der Sicherheit ging. Sieben Aufschlagfehler allein im ersten Satz waren zu viele. Zudem hatte in dieser Phase des Spiels der erst 17-jährige Außenangreifer Eric Turek einen super Lauf. Immer wieder schlug er erfolgreich den Amberger Block an. Gegen Satzende waren die VC-Jungs zwar wieder nah dran, verloren aber schließlich mit 23:25, Ebersdorf/Coburg ging mit 1:0 in Führung.

Mit Beginn des zweiten Satzes kam der VC besser ins Spiel. Der Block stand besser und Zuspieler Marco Nanka nutzte ein ums andere Mal die gegnerische Schwachstelle, nämlich den Mittelblock. Immer wieder fütterte er Ambergs Angreifer über die Mitte, Flo Wachler und David Fecko, die an diesem Tag kaum zu halten waren. Mit 25:17 glich Amberg zum 1:1 nach Sätzen aus.

Wer aber jetzt geglaubt hatte, dass das Spiel jetzt eine eindeutige Angelegenheit für den Tabellenführer werden würde, der irrte. In den Sätzen drei und vier lieferten sich beide Mannschaften einen hochklassigen Kampf um jeden Punkt. Der inzwischen schon obligatorischen Nervenstärke war es zu verdanken, dass David Fecko und Co bei beiden Sätzen am Ende die „big points“ machten. Mit 25:23 und 25:23 holten sie einen hart umkämpften, aber verdienten 3:1-Sieg und stellten unter Beweis, dass sie zu Recht in der Bayernliga-Tabelle ganz oben stehen.

Damit fehlen dem VC Amberg nur noch zwei Siege in den restlichen vier Spielen, um die Sektkorken knallen zu lassen. Doch nun wartet erst einmal der nächste Gegner, und das ist kein einfacher. Am Sonntag kommt der VfL Volkach. (age)

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