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Landesliga

Der ASV will Weiden ärgern

Bei den Burglengenfelder ist die Personalsituation angespannt. Trotzdem will der ASV gegen Weiden etwas Zählbares holen.

Beim ASV Burglengenfeld wird es im Spiel gegen Weiden auch auf die jungen Spieler ankommen. Foto: Josef Schaller
Beim ASV Burglengenfeld wird es im Spiel gegen Weiden auch auf die jungen Spieler ankommen. Foto: Josef Schaller

Burglengenfeld.Schlussspurt in der Fußball-Landesliga Mitte: Am Karsamstag (17 Uhr) empfängt der ASV Burglengenfeld im Heimspiel die SpVgg Weiden. Für die Mannschaft von Trainer Matthias Bösl ist das Aufeinandertreffen mit Weiden das letzte Spiel gegen eine Mannschaft aus der Spitzengruppe.

„Die Niederlage gegen Passau wirft uns nicht um“, sagt Matthias Bösl über den vergangenen Spieltag. „Die Niederlage hört sich deutlich an, das Spiel hätte aber auch 4:4 ausgehen können. Wir sind da mit unserem Kader durch die vielen Ausfälle auch an unsere Grenzen gestoßen.“ Das ändert nichts daran, dass er und sein Trainerkollege Patrick Schleicher mit der bisherigen Restrückrunde des ASV zufrieden sind: „Wir spielen eine super Rückrunde und wir sind auch selbstbewusst genug, um gegen Weiden unsere Chance zu suchen“, so Bösl.

Die SpVgg Weiden gewann unter der Woche das Nachholspiel gegen den SV Neukirchen Hl. Blut mit 3:1. Die Mannschaft von Trainer Andreas Scheler liegt derzeit auf Platz drei der Tabelle – neun Punkte hinter dem ASV Cham – und hat nur noch eine theoretische Chance, um auf den Relegationsplatz zu springen. Auch bei den Weidenern sieht es ähnlich aus die bei Burglengenfeld: Die Leistung in der Rückrunde überragt die aus der Vorrunde. In der Rückrundentabelle rangiert Weiden mit neun Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage sogar auf dem zweiten Platz. Nach der Vorrunde stand Weiden auf Platz sechs der Tabelle.

Die Trainer des ASV hadern derzeit mit der personellen Situation, denn die lange Saison hat einige Kräfte verschlissen. „Wir müssen erstmal schauen, welche Mannschaft wir ins Rennen schicken können. Besserung ist nicht in Sicht“, offenbart Bösl.

Schleicher wieder im Kader

Es droht zusätzlich der Ausfall von Jan Zempelin und Marc Seibert. Zempelin hat sich in Passau einen geschwollenen Knöchel zugezogen. Patrick Schleicher wird wieder im Kader sein, eventuell kehrt auch John Schihada kurzfristig in den Kader zurück.

„Wir werden versuchen, eine topmotivierte Truppe ins Rennen zu schicken. Da müssen andere Spieler in die Bresche springen“, sagt Bösl und denkt dabei vor allem an Akteure wie Julian Balzer, der in Passau eine engagierte Leistung gezeigt hatte.

Im Hinspiel unterlag der ASV mit 0:1 in Weiden, agierte aber lange auf Augenhöhe. Den Ausschlag gab ein unglückliches Gegentor unmittelbar vor dem Pausenpfiff. „Irgendwie werden wir da eine Truppe zusammenbasteln und versuchen, Weiden zu ärgern. Im Hinspiel haben wir gut mitgehalten“, erklärt Bösl.

Insbesondere die Weidener Sturmspitzen Josef Rodler und Benjamin Werner hält Bösl für brandgefährlich: „Das sind zwei erfahrene Spieler, die ständig für Unruhe sorgen und provozieren möchten. Darauf müssen wir uns einstellen. Wir werden uns zu Hause nicht verstecken. Auch das Spiel in Weiden hat gezeigt, dass wir zu Torchancen gekommen sind. Wenn die Mentalität stimmt, sind wir nicht chancenlos.“

Junge Spieler in der Pflicht

Bösl hofft auf das gute Zusammenspiel zwischen erfahrenen und jungen Akteuren, wobei er insbesondere die Youngster fordert: „Der ein oder andere junge Spieler hat noch Luft nach oben. Jeder sollte immer bestrebt sein, sein Bestes zu geben. Es gibt gute Beispiele wie Bastian Beer. Er hat in der Rückrunde einen großen Sprung gemacht. Gerade in dieser Phase kommt es da auf jeden Spieler an. Die älteren, erfahrenen Spieler gehen mit voller Leidenschaft und Teamwork voran.“

Neben der Partie gegen Weiden haben die Burglengenfelder im weiteren Verlauf der Restrückrunde noch ein schwieriges Programm. Das Ziel des ASV, am Ende einen einstelligen Tabellenplatz zu belegen, ist also noch nicht erreicht. (bsb)

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