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Landesliga

Der SCE lädt zum Spitzenspiel

Ettmannsdorf trifft im Heimspiel auf die Fortuna. Trotz der Personalsorgen will Albert gegen den Favoriten nicht leer ausgehen.
Achim Hoffmann

  • Mit Mittelfeldallrounder Ilhan Koc (vorne) muss Coach Mario Albert auf einen weiteren Spieler verzichten. Foto: Dominik Straub/Archiv

Ettmannsdorf.In der Fußball-Landesliga Mitte kommt es an diesem Samstag zu einem echten Spitzenspiel: Der SC Ettmannsdorf, der mit neun Zählern auf dem zweiten Tabellenplatz liegt, empfängt um 16 Uhr den punktgleichen Verfolger SV Fortuna Regensburg. Zwar sind erst fünf Spiele der neuen Saison absolviert, trotzdem zeigten beide Teams bereits ihre Ambitionen. Allerdings zeigte sich in der Vergangenheit ohnehin, dass Duelle zwischen dem SCE und der Fortuna stets Spannung versprechen.

Anders als die Mannschaft von Trainer Mario Albert (drei Siege, zwei Niederlagen) sind die Regensburger in der neuen Spielzeit noch unbesiegt. Das Team von Coach Zeiml setzte sich gegen den TSV Bad Abbach (2:0) und gegen den BSC Woffenbach (1:0) durch, gegen die SpVgg Lam (2:2), den TV Aiglsbach (4:4) und den VfB Straubing (2:2) gab es jeweils ein Remis. Zudem verfügt die Fortuna über technisch starke Einzelakteure, die es auch jederzeit verstehen, einen eventuellen Rückstand aufzuholen. Alberts Team wird sich daher auf einen offensiv enorm gefährlichen Gegner einstellen müssen.

In Ettmannsdorf herrschen trotz des gelungenen Saisonstarts seit einigen Wochen keine optimalen Bedingungen, worunter vor allem die Arbeit im Training leidet. Ein tiefgreifendes Übungsprogramm ist angesichts vieler Ausfälle wegen Urlaubsaufenthalten oder Verletzungen derzeit kaum möglich. Welche Folgen das haben kann, zeigte sich zuletzt im Gastspiel bei der SpVgg Lam.

Dämpfer gegen den Aufsteiger

Beim Aufsteiger mussten sich die Ettmannsdorfer am vergangenen Samstag überraschend mit 1:3 geschlagen geben. Im Landkreis Cham lief es für den SCE nur in der ersten halben Stunde wirklich rund, Damian Huf besorgte sogar die frühe Führung nach sechs Minuten. Alberts Team hätte aufgrund der Chancenanzahl schon für die Vorentscheidung sorgen können. Allerdings wurden die Möglich keiten einfach nicht genutzt. Danach war bei den Ettmannsdorfer allerdings die Luft raus. Dem Tabellenzweiten gelang es nicht mehr, für den Umschwung gegen eine euphorische Heimelf zu sorgen. Die Umstände im bevorstehenden Aufeinandertreffen mit den Regensburgern sind im Vergleich dazu nicht anders. „Wir stehen vor einer schweren Aufgabe gegen einen starken Tabellendritten“, sagt Coach Albert. „Aber wir freuen uns auf dieses Spiel.“ Der Trainer des SCE schätzt beide Mannschaften in etwa gleich stark ein, sieht die Gäste aufgrund ihrer personellen Situation aber im Vorteil. „Ich denke, wer weniger Fehler macht, wird am Ende gewinnen“, sagt Albert.

Einige Veränderungen im Kader

An Ettmannsdorfs Personalsorgen wird sich auch in der bevorstehenden englischen Woche nichts ändern. Denn: Zu den bisherigen Urlaubern gesellt sich in dieser Woche auch noch Allrounder Ilhan Koc. Zurück im Kader sind dagegen Michael Plank und Felix Fiedler. „Wir werden eine schlagkräftige Truppe aufs Feld schicken, die sich nach Kräften wehren wird. Ein Unentschieden ist unser Mindestziel“, so Albert. In der vergangenen Saison gelang es den Ettmannsdorfern, sich in beiden Partien gegen die Fortuna klar durchzusetzen. Der SCE erzielte dabei jeweils sechs Treffer. Davon scheint der SCE im Moment weit entfernt. Trotzdem will es der Gastgeber dem Favoriten so schwer wie möglich machen und auf die eigenen Stärken bauen. (sho)

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