MyMz

Motorsport

Die Kart-Elite fuhr in Wackersdorf

Im Prokart Raceland waren 149 Fahrerinnen und Fahrer aus mehr als 50 Nationen zum Kart Grand Prix am Start.

Richtig zur Sache ging es am Wochenende auf der Kartbahn in Wackersdorf. Foto: LRNPhoto
Richtig zur Sache ging es am Wochenende auf der Kartbahn in Wackersdorf. Foto: LRNPhoto

Wackersdorf.Die Sieger des Kart Grand Prix von Deutschland stehen fest. Bei zeitweiligem Sonnenschein und trockenen Bedingungen lieferten sich die Finalisten am Sonntag packende Rennen mit strahlenden Siegern. Großes Pech hatte der deutsche Favorit Alexander Schmitz – er schied auf Rang drei im Finale aus.

Drei aufregende, anstrengende und herausfordernde Renntage liegen hinter den Teilnehmern des Kart Grand Prix von Deutschland in Wackersdorf. 149 Fahrerinnen und Fahrer aus mehr als 50 Nationen gingen in drei Kategorien an den Start. Darunter waren auch neun Vertreter aus Deutschland.

Der Kart Grand Prix von Deutschland war der Auftakt zur FIA Karting Europameisterschaft für die Schaltkart-Klassen KZ und KZ2, sowie der FIA Karting Academy Trophy. Organisiert wurde die Veranstaltung durch den Deutschen Motor Sport Bund (DMSB) gemeinsam mit den drei Automobilclubs ACV, ADAC und AVD. Trotz teilweise widrigen Witterungsbedingungen verfolgten im Verlauf der drei Renntage mehr als 2000 Zuschauer die Geschehnisse im Prokart Raceland Wackersdorf.

Auftaktsieg in der EM

In der Königsklasse des Kartsports wechselten sich im Verlauf der drei Renntage die Fahrer an der Spitze ab. Der Italiener Matteo Vigano (Tony Kart/Vortex) fuhr die Bestzeit im Qualifying, übergab den Spitzenplatz aber nach den Vorläufen an den amtierenden Europameister Jorrit Pex (KR/TM). Der Niederländer gewann einen Lauf, wurde einmal Zweiter und Dritter.

So geht es weiter

  • Rennen:

    Für die Fahrer der FIA Karting Europameisterschaft geht es vom 14. bis 16. Juni im italienischen Sarno weiter. Dort werden die Meister des Jahres 2019 gekürt.

  • Termin:

    Das Prokart Raceland Wackersdorf hat nicht so lange Zeit zu verschnaufen. Bereits am kommenden Wochenende wartet mit der zweiten Veranstaltung der Deutschen Kart-Meisterschaft das nächste Megaevent. Über 200 Teilnehmer aus mehr als 25 Nationen reisen dann in die Oberpfalz.

Im Finale war dann Anthony Abbasse (Sodi/TM) nicht zu stoppen. Von Startplatz zwei aus fuhr der Franzose direkt an die Spitze und setzte sich vom Feld ab. Vor vollen Zuschauerrängen kreuzte er nach 26 Rennrunden als klarer Sieger den Zielstrich und freute sich im späteren Interview über seinen Erfolg: „Das Finale war fantastisch. Nach einem guten Start habe ich meine Führung ausgebaut und hatte keine Probleme – solche Rennen hätte ich gerne öfters. Ein großer Dank an mein Team für die hervorragende Arbeit.“ Hinter Abbasse komplettierten Vigano und der Italiener Alex Irlando (BirelART/TM) die Top-Drei.

Die Fahrer der KZ2 machten es bis zum Ende spannend. Bereits im Zeittraining lagen 70 Piloten innerhalb einer Sekunde – angeführt wurde das Klassement von Riccardo Longhi (BirelART/TM). Ebenso abwechslungsreich waren die Vorläufe: Am Ende hatte mit Alexander Schmitz (Tony Kart/Vortex) ein deutscher Fahrer die Nase vorne. „Wir haben für die nassen Bedingungen am Samstag eine gute Abstimmung gefunden und damit den Grundstein für die Pole-Position gelegt“, sagte Schmitz vor dem großen Finale. Neben ihm schafften es auch Maximilian Paul (DR/Modena), Davids Trefilovs (Maranello/TM) und André Matisic (Birel/TM) in das Finale.

Rennsport

Ramon Türk drückt voll aufs Gaspedal

Der 17-jährige Thaldorfer schlängelt sich mit Tempo und Geschick um Pylonen. Dem Hobby droht nach zehn Jahren das Ende.

Aus der Pole-Position erwischte Schmitz jedoch keinen perfekten Start und musst Emil Skaras (Energy/TM) ziehen lassen. Der Schwede führte bis zum Queren des Zielstrichs das Feld an, obwohl der Druck seiner Verfolger zum Ende nochmals deutlich anstieg. „Kurz vor Rennende habe ich einen kleinen Fehler gemacht, wodurch meine Gegner aufschlossen. Mir ist es aber gelungen sie hinter mir zu halten und ich habe einen tollen Sieg gefeiert“, fasste der Fahrer aus dem Energy Kart-Werksteam zusammen. Simone Cunati (CRG/TM) fehlte im Ziel nur ein Wimpernschlag zum Sieg. Neben den Beiden schaffte es auch Polesetter Longhi auf das Siegerpodium. Pechvogel des Rennens war Schmitz – auf Rang drei liegend schied er mit einem technischen Problem aus.

Niederländer dominiert

In der FIA Karting Academy Trophy hatte nach dem Qualifying Christian Ho aus Singapur die Nase vorn. Doch mit den Vorläufen übernahm Robert De Haan das Zepter: Der Niederländer gewann alle drei Durchgänge und war auch im Finale nicht zu stoppen. Fabio Rauer aus Stolberg wurde m Endklassement 27. von 50 Fahrern.

Mehr Nachrichten aus Schwandorf lesen Sie hier.

Erhalten Sie täglich die aktuellsten Nachrichten aus der Region bequem via WhatsApp auf Ihr Smartphone. Alle Infos dazu finden Sie hier.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht